Blog Your Thing https://www.blogyourthing.com Fri, 15 Feb 2019 20:34:49 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.3 https://www.blogyourthing.com/wp-content/uploads/2016/04/cropped-favicon-32x32.png Blog Your Thing https://www.blogyourthing.com 32 32 5 Vorsätze für deinen Blog – oder: Mission „Besser bloggen“ https://www.blogyourthing.com/besser-bloggen/ https://www.blogyourthing.com/besser-bloggen/#comments Fri, 11 Jan 2019 09:45:00 +0000 http://www.blogyourthing.com/?p=1355 Besser bloggen: 5 Vorsätze für deinen Blog, mit denen du noch erfolgreicher wirst und mehr Leute erreichstVor einiger Zeit war ich auf einem Networking-Treffen eingeladen und wurde gefragt, ob ich nicht einen kurzen Input zum großen Thema „Besser bloggen“ vorbereiten möchte. Die Details dazu durfte ich mir aussuchen und da habe ich einen Aufhänger gewählt, der immer wieder hoch im Kurs steht: Neujahrsvorsätze bzw. ganz allgemein: Vorsätze für Blogger! Natürlich ging es nicht […]

Der Beitrag 5 Vorsätze für deinen Blog – oder: Mission „Besser bloggen“ erschien zuerst auf Blog Your Thing.

]]>

Vor einiger Zeit war ich auf einem Networking-Treffen eingeladen und wurde gefragt, ob ich nicht einen kurzen Input zum großen Thema „Besser bloggen“ vorbereiten möchte. Die Details dazu durfte ich mir aussuchen und da habe ich einen Aufhänger gewählt, der immer wieder hoch im Kurs steht: Neujahrsvorsätze bzw. ganz allgemein: Vorsätze für Blogger!

Natürlich ging es nicht um die üblichen „Mehr Sport machen“- oder „Gesünder Essen“- Vorsätze. Nein, ich habe 5 Vorschläge für dich, mit denen du noch mehr Leser bekommst und die deine Sichtbarkeit online bei Google noch verbessern – ganz abseits von Schreibtipps und Tipps für das Texten von Blogartikeln!


Diese 5 Vorsätze helfen dir dabei, noch besser zu bloggen.
Klick um zu Tweeten


Hinweis: dieser Blogartikel wurde ursprünglich am 30.12.2015 veröffentlicht und am 11.1.2019 komplett überarbeitet.

Vorsatz Nr. 1: Ziele setzen

Vor einiger Zeit habe ich einen Spruch gehört, der sich in mein Gehirn eingebrannt hat:

Ziele sind keine Garantie, aber die Voraussetzung. – Jörg Löhr

Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr kann ich dem Zitat zustimmen.


Ziele sind keine Garantie, aber die Voraussetzung. - Jörg Löhr #quote
Klick um zu Tweeten


Warum sind Ziele wichtig?

Stell dir vor, du möchtest jede Woche einen gewissen Geldbetrag zur Seite legen. Die erste Zeit funktioniert das vielleicht, aber irgendwann fragst du dich, „Warum mache ich das eigentlich?“. Du hast viel mehr Durchhaltevermögen, wenn du auf ein Ziel hin sparst, zum Beispiel auf eine Reise.

Genauso ist das beim Bloggen: vielleicht fragst du dich irgendwann mal, warum du eigentlich so viele Bemühungen ins Bloggen steckst? Dann kannst du auf dein Ziel schauen und hast sofort die Antwort und wieder neue Motivation!


Ziele helfen dir dabei, am Ball zu bleiben und bringen neue Motivation!
Klick um zu Tweeten


Wie setzt du dir Ziele richtig?

Dieses Thema ausführlich zu beschreiben wäre wohl ein eigener Blogartikel. Meine Strategie besteht darin, Ziele in ein Hauptziel und viele kleine Etappenziele zu unterteilen. Das Hauptziel kann über einen längeren Zeitraum, z.B. das ganze nächste Jahr gehen. Die Etappenziele sind Schritte, die du machst, damit du dein Hauptziel erreichst. Du solltest sie so wählen, dass du sie innerhalb eines Monats (oder noch kürzer) erreichen kannst.

Ein Beispiel gefällig? Angenommen, dein Hauptziel ist folgendes: „10% mehr Leser pro Monat durch Kooperationen gewinnen“. Dann könnten deine Etappenziele folgende sein:

  • Networking Veranstaltung besuchen
  • In Facebook-Gruppen aktiv sein
  • Liste mit möglichen Kooperationspartnern machen
  • Mögliche Kooperationspartner anschreiben
  • Gastartikelideen sammeln
  • Gastartikel schreiben

Überprüfe deine Ziele regelmäßig

Noch ein wichtiger Punkt beim Setzen von Zielen ist, dass sie messbar sein müssen. Sprich: du musst sie überprüfen können. Ich zeige dir das mal anhand des Beispiels von oben:

  • Richtig: „Ich möchte bis Ende Juni 10% mehr Leser pro Monat durch Kooperationen haben.“
  • Falsch wäre: „Ich möchte mehr Leser durch Kooperationen.“

Im richtigen Beispiel hast du eine Deadline und einen Wert, um wie viel deine Leserzahl steigen soll. Die Deadline ist wichtig, weil du das Ziel nicht bis an dein Lebensende mitschleppen möchtest (so kannst du es nämlich nie erreichen). Und es ist auch wichtig, dass du sagst, wie viel mehr Leser du haben möchtest. Sonst könnte man in Versuchung kommen, schon mit einem Leser mehr zufrieden zu sein…

Der erste Schritt ist also, dass du dir messbare, also „SMARTe“ Ziele setzt. Und der nächste Schritt ist dann, dass du auch überprüfst, ob du sie erreicht hast! Für deinen Blog kannst du das mit einem Statistik Tool wie Google Analytics machen, aus dem du auch gleichzeitig deine nächsten Ziele ableiten kannst.


Ziele setzen reicht nicht - du musst sie auch messen können und regelmäßig überprüfen!
Klick um zu Tweeten


Und wenn ich meine Ziele nicht erreiche?

Pf, ist doch ganz egal!

Nein, ganz so ist es natürlich nicht. Klar gibt es uns allen einen Kick, wenn wir am Ende des Monats oder vielleicht nur des Arbeitstages sehen, dass wir all unsere Ziele erreicht haben.

Aber da möchte ich noch ein Zitat ins Spiel bringen:

Wenn du auf den Mond zielst und du triffst ihn nicht, dann landest du noch immer bei den Sternen! – Henry Ford

Oder anders ausgedrückt: es ist nicht schlimm, wenn du nicht alle Ziele erreichst. Wichtig ist, dass du dich in die richtige Richtung bewegst!


Wenn du auf den Mond zielst und du triffst ihn nicht, dann landest du noch immer bei den Sternen! - Henry Ford
Klick um zu Tweeten


Vorsatz Nr. 2: Besser Planen

Ja, das ist ein Vorsatz, den ich mir immer wieder vornehme und ich muss gestehen, auch mir gelingt es bis heute nicht zu 100%… Aber hey, wie war das noch gleich mit den Zielen, die man nicht erreicht? ;-)

Warum ist gute Planung wichtig?

Eigentlich ist es ganz einfach, diese Frage zu beantworten:

  • Du hast weniger Stress, weil du dir nicht in letzter Minute eine Artikelidee aus den Fingern saugen musst.
  • Du schreibst bessere Blogartikel, weil du sie mehr auf deine Leser abstimmen kannst.
  • Du hast mehr Zeit, sie zu „produzieren“ (und wenn es nur die Zeit für’s Korrekturlesen ist).
  • Es ist viel einfacher, konsistent zu sein und regelmäßig zu bloggen – und nicht in einer Woche 3 Blogartikel zu schreiben und dann 1 Monat lang nichts mehr.
  • Du kannst Aufgaben besser auslagern, weil du nicht husch pfusch arbeitest, sondern strukturiert.
  • Du kannst deine Blogartikel besser auf deine Angebote und Launches abstimmen, was vor allem dann wichtig ist, wenn du ein Online Business hast.

Mehr Planung dank Redaktionsplan

Der beste und einfachste Schritt ist ein Editorial Kalender oder zu deutsch: Redaktionsplan.

Schreib dir auf, wann du einen Launch oder eine Aktion geplant hast und plane deine Blogartikel rund um diese Daten. So ein Redaktionsplan hilft dir nämlich dabei, die richtigen Artikelideen zu finden und den Überblick zu behalten, wann du den Kopf frei hast zum Bloggen und wann nicht.

Mehr Planung dank Workflows & Checklisten

Aber nicht nur beim Blogartikel schreiben ist Planung wichtig. Wenn du erst in der Blog Start Phase bist, solltest du dir einen Plan machen, wann du was angehst (oder du hältst dich einfach an meinen Blog Fahrplan).

Und auch nach dem Veröffentlichen eines Blogartikels solltest du einen Plan bzw. ein System haben, was dann passiert. Wie und wann teilst du deine Blogartikel und über welche Kanäle?

Meine Geheimwaffe dabei sind Workflows oder Checklisten, mit denen ich mir einmal einen Ablauf fürs Bloggen überlege. Wenn du auch nach so einem Workflow für dich suchst, der dich effizient bloggen lässt, dann können wir den bei einem gemeinsamen Blog Coaching erarbeiten. Wichtig ist nämlich, dass du deinen eigenen Weg findest, der dich effizient arbeiten lässt und dir nicht noch mehr Arbeit aufhalst…

Vorsatz Nr. 3: Netzwerken & Kooperationen eingehen

Ist das auch ein Thema, das du gerne vermeidest? Hast du das Gefühl, das Netzwerker-Gen einfach nicht zu haben?

Ich kann dir verraten, dass es mir früher genauso gegangen ist. Anfangs habe ich mich fast schon gezwungen und mittlerweile liebe ich es. Eigentlich gibt es nur eine Grundregel: hab keine Angst davor und freue dich, neue Leute kennen zu lernen! Dann kann eigentlich nichts schief gehen!

Warum sollte ich netzwerken?

Ganz einfach: Netzwerken = mehr Bekanntschaften = mehr Gelegenheiten = mehr potenzielle Reichweite!


Netzwerken = mehr Bekanntschaften = mehr Gelegenheiten = mehr potenzielle Reichweite.
Klick um zu Tweeten


Ich glaube, dazu muss ich gar nicht mehr sagen, oder? Je mehr Leute du kennst, desto mehr Gelegenheiten für Kooperationen, Jobs oder Empfehlungen ergeben sich. Und desto eher kannst du deine Ziele verwirklichen!

Wie bei dem Ziele-Zitat oben ist Netzwerken alleine zwar noch keine Garantie dafür, dass du erfolgreich bist. Aber wenn du es gar nicht erst probierst…?

Wie und wo kann ich am besten netzwerken?

Geh auf Events. Und zwar Real Life aka Offline-Events!

Klar, es gibt auch Twitterpartys oder Facebookgruppen, in denen du dich mit anderen Selbstständigen austauschen kannst. Aber aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir sagen, dass es 100 mal mehr wert ist, wenn du einer Person tatsächlich gegenüber stehst.

Recherchiere am besten, welche Events es in deiner Gegend gibt. Frag in Facebook-Gruppen nach, google nach Konferenzen und Stammtischen in der nächst größeren Stadt. Meine Tipps, wie du auf großen Veranstaltungen am besten netzwerkst, kannst du hier nachlesen.

Du scheust große Menschenmassen? Dann sprich einfach mal eine Selbstständige an, von der du weißt, dass sie in deiner Nähe wohnt! Dann könnt ihr euer eigenes kleines Netzwerktreffen veranstalten! Die meisten sagen gerne zu, schrecken aber vor der „Organisation“ zurück.

Möglichkeiten für (Online-)Kooperationen

Wenn du jemanden gefunden hast, mit dem du gerne zusammenarbeiten oder kooperieren würdest, dann musst du dich entscheiden wie. Hier sind ein paar Ideen:

  • Gründe eine Mastermind-Gruppe:
    Bei einem Mastermind treffen sich ca. 3-5 Selbstständige regelmäßig, tauschen sich über ihre Ziele aus und motivieren sich gegenseitig
  • Schreibe Gastartikel:
    Gastartikel erhöhen deine Sichtbarkeit bei anderen Zielgruppen und auch das Ranking deiner Website. Denn Google liebt es, wenn eine andere Seite auf deinen Blog verweist.
  • Entwickle gemeinsame Produkte:
    Wenn ihr die gleiche Zielgruppe und ein ähnliches Thema habt, dann könnt ihr gemeinsam ein (Online)Produkt auf den Markt bringen. Durch die gemeinsame Promotion erreicht ihr noch mehr Leute und durch die Aufgabenteilung bedeutet es weniger Arbeit für jeden!
  • Organisiere ein Summit:
    Vielleicht die Königsdisziplin der Zusammenarbeit mir anderen – ein Summit bzw. eine Onlinekonferenz. Mir hat es geholfen, meine Blog-Reichweite nachhaltig zu pushen, Details dazu verrate ich dir in diesem Artikel.
  • ….

 

Vorsatz Nr. 4: Schmier deinen Lesern Honig ums Maul

Ja, vielleicht wiederhole ich mich in meinen Blogartikeln. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das nicht zum ersten Mal sage. Aber: es ist unheimlich wichtig, deine Leser zu kennen, wenn du besser bloggen möchtest!

Sieh es doch mal so: du schreibst deine Blogartikel nicht für dich. Also zumindest nicht, wenn du bloggst, damit dein Business davon profitiert. Und da macht es überhaupt keinen Sinn, wenn du dich selbst in den Mittelpunkt stellst und über das schreibst, was dir gerade wichtig ist.

Stelle deine Leser in den Mittelpunkt. Schreib, worüber sie lesen möchten. Thematisiere ihre größten Probleme.


Stelle deine Leser in den Mittelpunkt. Schreib, worüber sie lesen möchten. Thematisiere ihre größten Probleme. #besserbloggen
Klick um zu Tweeten


Dann wählst du nämlich nicht nur bessere Themen aus und schreibst bessere Blogartikel. Dann bekommst du sogar ganz von alleine mehr Leser und somit potenzielle Kunden, die von dir und deinem Unternehmen erfahren.

Vorsatz Nr. 5: Zeige mehr Persönlichkeit

Aber steht das nicht im krassen Gegenteil zu Vorsatz Nr. 4? Gerade eben sagte ich doch, dass der Leser im Mittelpunkt stehen soll?

Nein, das ist absolut kein Gegensatz! Vor allem was die Themenwahl angeht, solltest du dich nach den Bedürfnissen deiner Zielgruppe richten.

In letzter Zeit sehe ich aber den Trend, dass bei Blogs immer mehr auf SEO, Keywordoptimierung & Co geachtet wird. Und da rückt eines immer mehr in den Hintergrund: der Autor bzw. die Autoren des Blogs.

Gerade bei Selbstständigen ist es aber wichtig, dass dein Blog nicht einer unter vielen ist. Du bist dein Alleinstellungsmerkmal, dein USP – also musst du das auch zeigen! Durch deine Persönlichkeit schaffst du den nötigen Wiedererkennungswert, wegen dem deine Kunden bei dir kaufen.


Als Selbstständige bist DU dein Alleinstellungsmerkmal. Also zeig mehr Persönlichkeit in deinen Texten! #besserbloggen
Klick um zu Tweeten


So bringst du mehr Persönlichkeit in deine Texte

Der einfachste Weg, mehr Persönlichkeit in deine Texte zu bringen ist es, persönliche Geschichten zu erzählen. Erinnerst du dich noch an meine Einleitung? Da habe ich dich mitgenommen in meinen Alltag. Du musst keinen Seelenstriptease machen, aber lass deine Leser hin und wieder in deine Welt eintauchen.

Ein zweiter Weg, den ich besonders gerne mag, ist zu schreiben wie ich spreche. Ich nutze Wörter oder Formulierungen, die ich vermutlich nicht in einer Deutschschularbeit verwendet hätte. Dafür kommen sie mir im persönlichen Gespräch aber immer wieder über die Lippen. Und ganz besonders gerne nutze ich österreichische Ausdrücke (auch wenn ich manchmal E-Mails bekomme, in denen ich dafür korrigiert werde, haha).

Einen besonders schönen Artikel zu dem Thema mit noch mehr Tipps findest du bei Wort:Kreation.

Fazit

Du siehst, Bloggen dreht sich nicht immer nur ums Texte schreiben. Es gibt so viele Punkte, mit denen du dafür sorgst, dass du ab sofort besser bloggst!

Deshalb bist jetzt du dran: Such dir einen meinen Vorschlägen aus und fang damit an, ihn umzusetzen – ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen...

Wie möchtest du in Zukunft noch besser bloggen? Hinterlass mir einen Kommentar und verrate mir, welchen der 5 Vorsätze du umsetzen möchtest!

Dir gefällt der Artikel? Dann merke ihn dir auf Pinterest:

Besser bloggen: 5 Vorsätze für deinen Blog, mit denen du noch erfolgreicher wirst und mehr Leute erreichst Besser bloggen: 5 Vorsätze für deinen Blog, mit denen du noch erfolgreicher wirst und mehr Leute erreichst

 

Der Beitrag 5 Vorsätze für deinen Blog – oder: Mission „Besser bloggen“ erschien zuerst auf Blog Your Thing.

]]>
https://www.blogyourthing.com/besser-bloggen/feed/ 12
Blog schreiben 1×1: so wird jeder Artikel ein Erfolg https://www.blogyourthing.com/blog-schreiben/ https://www.blogyourthing.com/blog-schreiben/#comments Thu, 15 Nov 2018 07:25:21 +0000 https://www.blogyourthing.com/?p=5079 Blog schreiben leicht gemacht: so wird jeder Artikel ein ErfolgStell dir Folgendes vor: Du sitzt Stunden lang vor dem PC, um einen Blogartikel zu schreiben. Den dann niemand liest. Ganz schön blöd, oder? Genau. Deshalb fang besser gar nicht erst damit an. Sondern schreibe gleich Artikel, die gerne gelesen werden und auch über Google gefunden werden! Wie du das machst und worauf du achten […]

Der Beitrag Blog schreiben 1×1: so wird jeder Artikel ein Erfolg erschien zuerst auf Blog Your Thing.

]]>

Stell dir Folgendes vor: Du sitzt Stunden lang vor dem PC, um einen Blogartikel zu schreiben. Den dann niemand liest.

Ganz schön blöd, oder?

Genau. Deshalb fang besser gar nicht erst damit an. Sondern schreibe gleich Artikel, die gerne gelesen werden und auch über Google gefunden werden!

Wie du das machst und worauf du achten musst, das zeige ich dir in diesem Blogartikel.

Lerne deine Leser kennen

Das aller, aller Wichtigste kommt zuerst: du musst deine Leser kennen. Du musst wissen, was sie beschäftigt, was ihre Probleme sind, ihre Sorgen, Ängste und Hoffnungen.

Denn: Bloggen ist Probleme Lösen. Und du kannst nicht für deine Leser schreiben, wenn du nicht weißt, was sie beschäftigt. Oder anders ausgedrückt: Deine Leser zu kennen ist essenziell, wenn du einen Blog schreiben möchtest.


Deine Leser zu kennen ist der Schlüssel zu genialen Blogartikeln.
Klick um zu Tweeten


Es gibt ein paar Möglichkeiten, deine Leser kennen zu lernen:

  • Stelle Fragen!
    Mach eine Umfrage, sieh dich in Facebook Gruppen um, schau was auf Instagram gepostet wird. Deine Leser zu fragen ist der einfachste und direkteste Weg.
  • Hör deinen Lesern zu
    Das klingt fast wie der erste Punkt, ist aber noch viel mehr: lerne, zwischen den Zeilen zu lesen.
  • Versetze dich zurück
    Wenn du Teil deiner Zielgruppe bis, dann frag dich doch mal, welche Fragen, Ängste, Probleme du noch vor Kurzem hattest.

Setze dir ein Ziel beim Blog schreiben

Bevor du deinen Blog gestartet hast, hast du dir doch bestimmt ein Ziel gesetzt. Eine Vision, was du damit erreichen möchtest: ist es ein Hobby? Möchtest du Geld verdienen? Newsletter Abonnenten für dein Business gewinnen? …

Schließlich bloggen wir nicht nur zum Spaß an der Freude ;-)

Ein Fehler, der aber unheimlich oft vorkommt ist, dass das Ziel für den Blogartikel fehlt. Dabei musst du es so sehen: Jeder Blogartikel ist ein kleines Zwischenziel, das dir hilft deine Vision zu erreichen. Das heißt, du musst dich vor jedem Mal Blog schreiben fragen: Hilft mir dieser Blogartikel dabei, mein großes Ziel zu erreichen?

Mögliche Ziele für Blogartikel können sein:

  • Online gefunden werden
  • Deinen Expertenstatus ausbauen
  • Vertrauen aufbauen
  • Produkte/Leistungen verkaufen
  • mehr Reichweite bekommen (z.B. durch Social Shares, Links)
  • Newsletter Abonnenten gewinnen

Erst wenn du weißt, was das Ziel deines Blogartikels ist, kannst du es erreichen.
Klick um zu Tweeten


Erst wenn du weißt, was das Ziel deines Blogartikels ist, kannst du es erreichen. Denn erst dann weißt du, worauf du den Fokus legen musst. Beim Aufbau von Vertrauen ist manchmal z.B. das Vorstellen eines Testimonials eine gute Idee. Bei anderen konzentrierst du dich vielleicht eher auf die Suchmaschinenoptimierung.

Egal wofür du dich entscheidest, lege das Ziel vorab fest, damit du es nicht aus den Augen verlierst. Denn du brauchst es auch später noch einmal (siehe: Call to Action).

Keyword Recherche

Wenn du deine Zielgruppe kennst, dadurch ein gutes Thema gefunden hast und schlussendlich auch noch ein Ziel festgelegt hast, kann es schon fast losgehen. Fast? Genau, fast.

Du solltest erst mal überprüfen, ob überhaupt jemand deinen Artikel lesen möchte.


Bevor du einen Blogartikel schreibst, musst du prüfen, ob ihn jemand lesen möchte.
Klick um zu Tweeten


Manchmal sind wir so überzeugt von unseren eigenen Ideen, dass wir vergessen zu fragen, ob überhaupt genügend Interesse da ist. Vor allem, wenn du einen Artikel schreibst, damit du bei Google besser gefunden wirst, ist das wichtig.

Ich hab dir weiter oben schon gesagt, dass du auf deine Leser hören sollst, um gute Blogartikel zu schreiben. Ja, das ist ein guter Weg, um Ideen zu bekommen. Jetzt solltest du aber auch prüfen, ob die Idee auf Interesse stößt.

Hier hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Frag deine Leser, ob mehr als eine Person etwas über das geplante Thema wissen möchte
  2. Frag Google, wie viele Suchanfragen es pro Monat zu dem Thema gibt

Wenn du das machst, wirst du vielleicht merken, dass die Themen, die deine Leser hören wollen und die Themen die bei Google gut ranken, nicht immer die gleichen sind. Das ist absolut okay. Nicht jeder Blogartikel muss für Google & Co optimiert sein! Wichtiger ist es, dass du die Fragen deiner Leser beantwortest und ihre Probleme löst.


Nicht jeder Blogartikel muss für Google & Co optimiert sein!
Klick um zu Tweeten


Um herauszufinden, wie oft nach einem bestimmten Thema (oder Keyword) gesucht wird, kannst du Keyword-Tools verwenden. Davon gibt es mittlerweile mehrere, diese hier verwende ich am liebsten:

Das Keyword Tool Kwfinder hilft dir bei der Keyword Recherche und zeigt dir, wie oft nach einen Begriff gesucht wird.

Das Keyword Tool Kwfinder* hilft dir bei der Keyword Recherche und zeigt dir, wie oft nach einem Begriff gesucht wird.

* Affiliate Link

All diese Tools verraten dir, wie oft nach einem Begriff gesucht wird. Außerdem sind sie auch für die Recherche hilfreich und um den Überblick zu bekommen, welche Blogartikel es zu dem Thema, das du gewählt hast, noch gibt.

Schreib verdammt gute Überschriften!

Nachdem du die Vorarbeit geleistet hast, kann es mit dem Blog schreiben losgehen. Und hier kommt der wichtigste Punkt gleich zu Beginn: die Überschrift.


Die Überschrift entscheidet, ob dein Artikel gelesen wird oder nicht.
Klick um zu Tweeten


Die Überschrift entscheidet, ob dein Artikel gelesen wird oder nicht. Denn sie ist das Erste (und manchmal auch das Einzige), was deine Leser sehen.

Das heißt, die Überschrift muss deinen Leser dazu verführen, auf den Link zu klicken. Tipps für das Schreiben guter Überschriften findest du zum Beispiel bei Conterest. Zusammengefasst kann man aber sagen: Eine gute Überschrift…

  • … sagt aus, worum es in dem Artikel geht
  • … macht neugierig
  • … gibt ein Versprechen

Und last but not least ist eine gute Überschrift zu schreiben auch immer Übungssache. Genauso wie das Bloggen an sich, kann man auch das Schreiben guter Headlines lernen!

Ordnung Struktur ist das halbe Leben

Du hast es also geschafft, dass deine Leser auf den Link geklickt haben und jetzt auf deinem Blog sind. Und was jetzt?

Genau: jetzt musst du sie hier behalten. Und das ist gar nicht so einfach, weil du bestimmt auch weißt, wie verführerisch es ist, über einen Artikel zu scrollen und ihn nur zu scannen. Wenn du deinen Blogartikel nicht richtig strukturierst, hast du schon verloren.


Wenn du deinen Blogartikel nicht richtig strukturierst, hast du schon verloren.
Klick um zu Tweeten


Aber nicht nur deshalb ist es so wichtig, Struktur beim Blog schreiben zu haben. Die Struktur ist auch wichtig…

  • damit dein Artikel deine Leser nicht sofort abschreckt (Stichwort: Absprungrate)
  • damit deine Leser sich zurechtfinden
  • für ein besseres Google Ranking
  • um deine Leser bei der Stange zu halten

Das heißt: verwende einen logischen Aufbau für deine Artikel und nutze Zwischenüberschriften. Diese helfen dir, deinen Artikel in die verschiedenen Themenabschnitte zu unterteilen.

Recherchiere

Du hast bestimmt schon gehört, dass lange Blogartikel in der Regel besser ankommen als kurze Artikel, die nur 200 – 300 Wörter haben. Aber wie schafft man es, so viel zu schreiben?

Ganz einfach: mit Hilfe einer Recherche!


Die Recherche gehört zu einem guten Blogartikel einfach dazu!
Klick um zu Tweeten


Die hilft dir nämlich zum Beispiel dabei herauszufinden, welche Punkte in deinem Artikel stehen müssen. Damit kommst du nie wieder in die Verlegenheit, dass dir der Stoff ausgeht. Versprochen.

Und auf der anderen Seite ist die Recherche hilfreich, wenn du dich bei einem Thema mal nicht so gut auskennst. Ja, das passiert den besten von uns ;-)


Du kannst nicht alles wissen. Aber du kannst alles recherchieren!
Klick um zu Tweeten


Denn soviel ist klar: du kannst nicht alles wissen. Aber du kannst alles recherchieren! Das ist absolut erlaubt, du solltest nur die Quellenangabe und die Links dorthin nicht vergessen!

Bilder, Bilder, Bilder!

Schon vor ein paar Jahren war einer meiner liebsten Sätze: “Das Internet ist ein visuelles Medium”.

Dem stimme ich heute noch immer zu. Vielleicht sogar mehr als je zuvor. Damit meine ich nichts anderes als: niemand liest gerne seitenweise Text, der auf einer Website steht.

Das liegt gar nicht daran, dass wir lesefaul sind. Sondern einfach daran, dass es anstrengend ist, am Bildschirm zu lesen.

Die Lösung ist, deine Blogartikel mit passenden Bildern aufzulockern. Ob du die Fotos selbst machst, hängt immer davon ab, worüber du schreibst. Bei Rezepten solltest du die Bilder selbst schießen. Wenn du nur Symbolfotos brauchst, dann kannst du ruhig auch Stock Photos nutzen. Hier findest du eine Liste mit Quellen für femininen Stock Photos und außerdem die Anleitung, wie du Beitragsbilder für deinen Blog gestalten kannst.

Call to Action

Weiter oben habe ich von Zielen gesprochen. Kannst du dich noch daran erinnern?

Jetzt am Schluss des Blog Schreibens ist ein guter Zeitpunkt, um noch einmal darauf zurück zu kommen.

Am Ende solltest du unbedingt eine Call to Action platzieren – eine Handlungsanweisung. Sag deinen Lesern was sie tun sollen! Deinen Newsletter abonnieren? Einen Kommentar hinterlassen? Den Artikel teilen?


Stimme deine Call to Action auf das Ziel ab, das du dir für deinen Blogartikel gesetzt hast.
Klick um zu Tweeten


Kontrolliere die Rechtschreibung

Einer der letzten Punkte beim Blog schreiben ist außerdem, ihn wenn du fertig bist noch einmal Korrektur zu lesen. Ist er inhaltlich richtig und vollständig? Ist er auch wirklich gut verständlich? Gibt es etwas, das du noch umformulieren solltest? Und ganz wichtig: hast du alle Rechtschreibfehler ausgebessert?

Der ein oder andere Fehler “zerstört” deinen Artikel noch nicht. Und es ist absolut menschlich, Fehler zu machen. Aber sie stören dann doch irgendwie den Lesefluss.


Rechtschreibfehler zerstören einen Artikel nicht, schaden aber dem Lesefluss.
Klick um zu Tweeten


Also kontrolliere deinen Artikel auf jeden Fall noch einmal, bevor er online geht. Vielleicht schläfst du eine Nacht darüber, bevor du auf “Veröffentlichen” klickst. Oder du schickst ihn sogar einer Texterin oder Lektorin, damit sie ihn ausbessert.

Fazit

Einen Blogartikel zu schreiben ist im Prinzip einfach. Den perfekten Blogartikel zu schreiben ist allerdings ein bisschen Aufwand.

Aufwand, der sich bezahlt macht. Denn dann “verschwendest” du deine Zeit nicht damit, einen Blog zu schreiben. Sondern du arbeitest aktiv an deinem Business.

 

Blogothek Pro ScreenshotKomm in die Blogothek und lerne das Blog schreiben Schritt für Schritt! Dort findest du neben einem interaktiven Blog Fahrplan und der Unterstützung der Community z.B. den Onlinekurs “Blogging 1×1” in dem jeder Schritt genau erklärt ist.

Mehr erfahren…

 

Hast du manchmal das Gefühl Blogartikel zu schreiben, die niemand liest? Wie viel Zeit brauchst du im Schnitt für das Schreiben eines Artikels?

Der Beitrag Blog schreiben 1×1: so wird jeder Artikel ein Erfolg erschien zuerst auf Blog Your Thing.

]]>
https://www.blogyourthing.com/blog-schreiben/feed/ 11
Wie ein Online-Kongress meinen Blog nachhaltig gepusht hat https://www.blogyourthing.com/online-kongress-blog/ https://www.blogyourthing.com/online-kongress-blog/#comments Thu, 25 Oct 2018 06:51:34 +0000 https://www.blogyourthing.com/?p=5045 Du möchtest mehr Reichweite, bessere Positionierung, deine Leser besser kennen lernen, eine Community gründen, ...? Dann starte einen Online-Kongress für deinen Blog! Ich erzähle dir, wie mein Blog nachhaltig davon profitiert hat und verrate dir ein paar Learnings und Zahlen!Es gibt sie viel zu wenig hier am Blog: Berichte über meine eigenen Experimente, die ich in Sachen Bloggen mache. Dabei probiere ich ständig etwas Neues aus. Denn so ist das Web nunmal: schnelllebig und hinter jeder Ecke wartet eine neue Idee. Besonders “In” sind gerade Online-Kongresse – auch unter dem Namen Onlinekonferenz oder Online […]

Der Beitrag Wie ein Online-Kongress meinen Blog nachhaltig gepusht hat erschien zuerst auf Blog Your Thing.

]]>

Du möchtest mehr Reichweite, bessere Positionierung, deine Leser besser kennen lernen, eine Community gründen, ...? Dann starte einen Online-Kongress für deinen Blog! Ich erzähle dir, wie mein Blog nachhaltig davon profitiert hat und verrate dir ein paar Learnings und Zahlen!Es gibt sie viel zu wenig hier am Blog: Berichte über meine eigenen Experimente, die ich in Sachen Bloggen mache. Dabei probiere ich ständig etwas Neues aus. Denn so ist das Web nunmal: schnelllebig und hinter jeder Ecke wartet eine neue Idee.

Besonders “In” sind gerade Online-Kongresse – auch unter dem Namen Onlinekonferenz oder Online Summit bekannt. In der ersten Jahreshälfte 2018 habe ich auch ein veranstaltet: das Blog Start Summit. Und es war richtig, richtig toll! Nicht nur, weil es unheimlich viel Spaß gemacht hat, sondern auch weil mein Blog und mein Business nachhaltig davon profitiert haben.

Wie sich mein Blog seit dem Summit verändert hat, was meine Herausforderungen waren und vor allem wie ich profitiert habe? Das verrate ich dir in diesem Blogartikel, in dem ich dich mit hinter die Kulissen nehme!

Was ist ein Online-Kongress?

Starten wir mal bei der wichtigsten Frage. Denn obwohl Summits aus dem Boden schießen wie die Schwammerl sind sie dennoch ein relativ neues Konzept.

Ein Online-Kongress ist eine kostenlose Veranstaltung zu einem bestimmten Thema (bei mir ging’s um den erfolgreichen Blog Start). Organisiert wird der Kongress von einer Person oder einem kleinen Team, das viele andere ExpertInnen einlädt, über deren Erfahrungen zu sprechen und den Zusehern Input zu geben.

Meist dauert der Kongress zwischen einer und zwei Wochen. Während dieser Zeit werden die Interviews bzw. Inputs der Experten nach und nach freigeschalten. Jedes Video ist in der Regel 24 Stunden lang kostenlos verfügbar, in dieser Zeit kannst du es dir ansehen, so oft du möchtest.

Wenn die 24 Stunden vorbei sind, bieten die meisten Online-Kongresse ein Kongresspaket an, das du um einen verhältnismäßig geringen Preis kaufen kannst (oft nur ein paar Euro pro Video) und mit dem du unbegrenzten Zugriff auf alle Expertenvideos hast.

Mein Online-Kongress: das Blog Start Summit

Falls du nicht dabei warst, ist hier nochmal die Info zu meinem Online-Kongress:

Von 15.-20. Juni 2018 hat mein Online-Kongress zum Thema “Blog Start” stattgefunden. In Interviews haben 13 TOP-ExpertInnen ihre Strategien für den Blog-Aufbau verraten, wie du Leser findest, einen Newsletter aufbauen kannst und mit deinem Blog Geld verdienst.

Wie ein Online-Kongress meinen Blog gepusht hat: ehrliche Einblicke und reale Zahlen

Für jeden Tag des Summits habe ich ein Fokus-Thema festgelegt. Orientiert habe ich mich dabei an meinem Blog Fahrplan:

  • Tag 1: Konzept & Branding
  • Tag 2: Technik & Rechtliches
  • Tag 3: SEO & Traffic
  • Tag 4: Social Media
  • Tag 5: Newsletter
  • Tag 6: Monetarisierung

Interessieren dich ein paar Zahlen zu den Videos? Ja, das dacht ich mir ;-)

Na dann schau mal hier:

  • Es haben 1.285 Personen teilgenommen
  • Insgesamt haben die Summit-Videos eine Länge von 6 Stunden und 57 Minuten
  • Die Videos wurden in Summe 6.321 mal abgespielt
  • Wenn man die Zeit, die die Videos angesehen wurden, zusammen rechnet, kommt man auf 93 Tage 22 Stunden 36 Minuten 53 Sekunden

Nicht schlecht, oder?

So haben mein Blog und ich vom Online-Kongress profitiert

Kurz zusammengefasst kann ich sagen, dass der Online-Kongress ein voller Erfolg war. Teilgenommen haben mehr als 1.285 Personen und wir hatten eine richtig tolle Zeit dabei, uns auf Social Media und in der dazugehörigen Facebook-Gruppe auszutauschen und zu vernetzen. Aber das ist nicht alles! Hier habe ich zusammengeschrieben, wie mein Blog und mein Business nachhaltig vom Blog Start Summit profitiert haben.

Ich habe mehr Sichtbarkeit & Reichweite bekommen

Der wichtigste Punkt war sicher, dass ich wirklich viel Sichtbarkeit und Reichweite bekommen habe. Im Vergleich zu einem „normalen“ Monat, in dem ich 1 Blogartikel veröffentliche, hatte ich im Juni (in dem der Kongress ja stattgefunden hat) 80,6% mehr Sitzungen.

Und das heißt auch: Fast doppelt so viele Personen wie normal haben in dieser Zeit mein Gesicht gesehen, meinen Namen gelesen und mich als Anlaufstelle fürs Bloggen kennen gelernt. Das alleine wäre schon viel wert gewesen, aber es geht noch weiter.

Meine Positionierung ist jetzt felsenfest verankert

Damit bin ich auch schon beim nächsten Punkt, der Positionierung. Als ich vor 3 Jahren mit Blog Your Thing angefangen habe, wusste ich noch nicht, wie wichtig es ist, eine gute Positionierung, klar Zielgruppe, … zu haben. Und ich habe es geliebt, viele verschiedene Dinge auszuprobieren, um zu sehen, was mir am meisten Spaß macht. Sind es Online-Kurse? Coachings? Die Arbeit mit Selbstständigen oder Hobbybloggern? Anfänger oder Fortgeschrittene?

Im Laufe der Jahre wurde es mir aber immer bewusster: ich möchte selbstständigen Frauen, die online gefunden werden wollen, helfen einen Blog zu starten. Damit sie sich als Expertin positionieren können und ihre Kunden erreichen.

Das zu kommunizieren war aber nach meinen vielen Experimenten gar nicht so einfach und es hat ein Weilchen gedauert. Das Blog Start Summit hat mir dabei unheimlich geholfen. Denn durch die thematische Ausrichtung konnte ich problemlos in die Welt hinaus schreien, was meine Mission ist!

Mein Selbstbewusstsein ist explodiert (aber nicht in ungesundem Ausmaß, haha)

Ich weiß nicht, ob es ein Problem von uns Frauen ist, oder eines von Selbstständigen generell. Aber ich habe in Gesprächen viele Frauen kennengelernt, die Selbstzweifel hatte. Ist das, was ich mache, gut genug? Kann ich überhaupt jemandem helfen?

Und ich muss gestehen: auch mir geht es so. Es gibt diese Tage, wo ich mich frage, ob all das einen Sinn hat.

Seit dem Summit sind die weniger geworden. Bzw. immer wenn sie kommen, dann lese ich mir das Feedback der Teilnehmerinnen durch und weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Lies doch mal selbst:

Blog Start Summit FeedbackBlog Start Summit FeedbackBlog Start Summit FeedbackBlog Start Summit FeedbackBlog Start Summit Feedback

Da kann das Selbstvertrauen nur wachsen, oder? ;-)

Blog Start Summit - Kongresspaket

Hol dir die Unterstützung von 13 Top-ExpertInnen für deinen Blog Start!

Als Mitglied der Blogothek Pro hast du Zugriff auf alle Inputs und Interviews der ExpertInnen. Außerdem hilft dir der interaktive Blog Fahrplan Schritt-für-Schritt dabei, deinen Blog auf- und auszubauen!

 

Ich habe meine Leser (noch besser) kennengelernt

Einerseits durch das Feedback, aber auch durch den Austausch auf meinen Social Media Kanälen, habe ich meine Leser noch besser kennen gelernt. Und ich kann gar nicht oft genug sagen, wie wichtig das ist.

Nur wenn du deine Leser kennst mit ihren Problemen, Herausforderungen und Wünschen, kannst du in deinen Blogartikeln darauf eingehen. Und nur dann schaffst du es auch, richtig geniale Blogartikel zu schreiben und deine Leser zu Fans und Kunden zu machen.

Und damit ist das vielleicht einer der wichtigsten Punkte, die das Summit mir gebracht hat!

Meine Facebook-Gruppe wurde wiederbelebt

In die gleiche Kategorie fällt das Wiederbeleben meiner Facebook Gruppe. Die hatte ich letztes Jahr mal gegründet, musste sie aber aus gesundheitlichen Gründen mehr oder weniger einstellen.

Die Idee, die Gruppe mit einzubeziehen, kam mir erst während des Summits. Hätte ich von Anfang an dran gedacht, hätte ich sicher noch mehr neue Mitglieder in der Gruppe begrüßen dürfen. So waren es aber immerhin auch mehr als 300 neue Mitglieder, ich darf mich also nicht beschweren.

Mittlerweile bin ich dort regelmäßig aktiv, tausche mich mit den Mitgliedern aus und gehe auch ein Mal pro Woche Live. Das macht mir unheimlich viel Spaß und ich liebe es, wie sich die Mitglieder unterstützen, Feedback geben und gegenseitig Fragen beantworten!

Ich habe neue Newsletter Abonnenten gewonnen

Ein nicht unwesentlicher Faktor ist auch der Ausbau meiner Newsletter-Liste. Um beim Summit dabei sein zu können, mussten sich die Teilnehmer mit ihrer E-Mail Adresse anmelden. Anschließend haben sie jeden Tag den Link zu den aktuellen Videos zugeschickt bekommen.

Vorteile eines Online-Kongresses: du kannst schnell neue Newsletter Abonnenten gewinnen

Ein Online-Kongress ist eine tolle Methode, um schnell neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen.

Durch die Reichweite und die Empfehlungen der ExpertInnen, die beim Summit dabei waren, haben sich Dank des Summit 10 mal so viele neue Abonnenten als in einem normalen Monat in meinen Verteiler eingetragen. Wie du in der Grafik siehst, macht das schon einen Unterschied!

Die meisten davon sind noch heute in meiner E-Mail Liste und werden laufend mit Informationen von mir und meinem Blog versorgt. Das heißt auch, diese Entwicklung war nachhaltig.

Mein Netzwerk hat sich erweitert

Viele der ExpertInnen, die beim Summit mitgemacht haben, kannte ich schon vorher. Zumindest von Facebook oder durch Kommentare, die wir uns gegenseitig hinterlassen haben.

Aber wenn man dann Face to Face mit den Leuten redet und sich austauscht, dann hat das noch mal eine ganz andere Qualität. Und ich habe auch mit Kollegen gesprochen, die ich vorher noch nicht kannte. Das ist eine gute Basis, um sich kennen zu lernen und abzustecken, ob in Zukunft Kooperationen möglich sind.

Das waren meine Herausforderungen & Learnings

Aber bei all den Vorteilen gibt es auch Nachteile, die ich euch nicht verschweigen möchte.

So einen Online-Kongress zu veranstalten ist verdammt viel Arbeit

Eigentlich wollte ich nur ein “kleines” Summit machen. Und im Vergleich zu vielen anderen Summits mit 30, 40 oder mehr Speakern war es das im Prinzip auch.

Der Fehler war aber, dass ich etwas zu spontan an die Sache herangegangen bin. Ich hatte zwar schon Anfang des Jahres geplant, einen Online-Kongress zu veranstalten und mir Gedanken gemacht. Die Umsetzung habe ich dann aber doch immer wieder hinaus geschoben. Bis ich mich relativ kurzfristig entschlossen habe, „das Ding“ innerhalb eines guten Monats auf die Beine zu stellen.

Aber auch wenn ich „nur“ 13 Speaker hatte, war das Summit nicht unbedingt weniger Aufwand. Das Zeitintensive war nämlich nicht das Einladen der Gäste und Aufnehmen der Interviews, sondern das ganze Rundherum: die Technik, Newsletter, Promotion, …

In den letzten zwei Wochen vor dem Summit und während des Summits habe ich bis spät in die Nacht gearbeitet und bin morgens früh aufgestanden um weiter zu machen. Daran, dass ich es mit meinen Kundenprojekten etwas ruhiger angehen müsste, hatte ich nicht gedacht. Den Urlaub danach habe ich mir also richtig verdient ;-)

Mein Learning: falls ich noch einmal ein Summit veranstalte, dann mit genügend Vorlaufzeit und Hilfe.

Ich habe mit zu wenig Gedanken um die Kosten gemacht

Mein Ziel mit dem Summit war es nicht (in erster Linie) Geld zu verdienen. Ich wollte das Thema “Blog starten” zur Sprache bringen, sichtbar werden und meine Positionierung stärken. Und all das habe ich geschafft. Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen.

Vielleicht habe ich dabei den monetären Faktor etwas außer Acht gelassen. Ach, streich das “vielleicht”. Ich habe ihn total außen vor gelassen. Anfangs wollte ich noch nicht mal ein Kongresspaket anbieten.

Aber auch wenn ich die Grafiken und Technik selbst gemacht habe, hatte ich doch Ausgaben für mein Newsletter Tool, Grafiken, Hosting und natürlich nicht zu vergessen die Arbeitszeit, die ich in das Projekt gesteckt habe. Und all das habe ich unterschätzt.

Mein Learning: jedes Summit muss finanziert werden. Deshalb ist das ein wichtiger Punkt, der bei zukünftigen Projekten in meine Überlegungen mit einfließen wird. Außerdem kann es nicht schaden, an meinen Verkäufer-Fähigkeiten zu arbeiten.

Für wen ist ein Online-Kongress das Richtige?

Dich schrecken die Herausforderungen nicht ab bzw. du nimmst dir meine Learnings zu Herzen und möchtest dein eigenes Summit starten?

Ein Online-Kongress ist die richtige Promo-Aktion für deinen Blog, wenn du:

  • mehr Sichtbarkeit & Reichweite bekommen möchtest
  • deine Positionierung stärken willst
  • dein Selbstbewusstsein auftanken möchtest
  • deine Leser (besser) kennen lernen willst
  • eine Community (z.B. Facebook Gruppe) starten oder wiederbeleben willst
  • deine Newsletter-Liste (schnell) aufbauen willst
  • dein Netzwerk erweitern oder aufbauen möchtest

Das Schöne ist, dass du noch nicht jahrelang bloggen musst, damit dein Summit erfolgreich wird. Es reicht, wenn du ein paar Kontakte hast, die als ExpertInnen bei deinem Summit mitmachen. Und dann springen auch etwas bekanntere Namen auf den Zug auf, du wirst sehen!

 

Warst du schon einmal bei einem Summit dabei? Und könntest du dir vorstellen, dein eigenes zu veranstalten? Hinterlasse einen Kommentar und verrate es mir!

 

 

Der Beitrag Wie ein Online-Kongress meinen Blog nachhaltig gepusht hat erschien zuerst auf Blog Your Thing.

]]>
https://www.blogyourthing.com/online-kongress-blog/feed/ 4
Blog bekannt machen: 50+ einfache Tipps für mehr Leser https://www.blogyourthing.com/blog-bekannt-machen/ https://www.blogyourthing.com/blog-bekannt-machen/#comments Thu, 27 Sep 2018 06:30:31 +0000 https://www.blogyourthing.com/?p=4978 Blog bekannt machen: so findest du (die ersten) Leser für deinen BlogEs gibt viele Gründe, einen Blog zu starten: Geld verdienen, das eigene Business bekannt machen, ein Hobby ausleben, … Warum auch immer du angefangen hast – eines hast du mit allen Bloggern oder angehenden Bloggern gemeinsam: du brauchst Leser. Das heißt, du musst deinen Blog bekannt machen. Denn wenn niemand deinen Blog liest – was […]

Der Beitrag Blog bekannt machen: 50+ einfache Tipps für mehr Leser erschien zuerst auf Blog Your Thing.

]]>

Es gibt viele Gründe, einen Blog zu starten: Geld verdienen, das eigene Business bekannt machen, ein Hobby ausleben, …

Warum auch immer du angefangen hast – eines hast du mit allen Bloggern oder angehenden Bloggern gemeinsam: du brauchst Leser. Das heißt, du musst deinen Blog bekannt machen.

Denn wenn niemand deinen Blog liest – was macht es dann für einen Sinn, ihn zu schreiben?

Wenn du zu wenige Leser hast oder weniger als du gerne hättest, dann findest du in diesem Blogartikel mehr als 50 Ideen, wie du deinen Blog bekannt machen und mehr Traffic bekommen kannst. Und keine Angst, falls du bei meiner Liste das Gefühl hast, gar nicht alles abarbeiten zu können. Wie du am besten dabei vorgehst, deinen Blog zu bewerben, erkläre ich dir am Ende des Artikels.

Die Vorbereitungen

Vermutlich erwartest du an dieser Stelle schon eine Liste mit Seiten oder Diensten, wo du deine Seite eintragen kannst und die deinen Blog auf magische Weise bekannt machen? Die kommt. Aber etwas weiter unten. Und es ist auch keine Magie im Spiel. Aber dazu später…

Bevor du damit starten kannst, deinen Blog so richtig zu promoten, musst du ein paar Vorbereitungen treffen.

1. Kenne deine Leser

Das aller, aller, aller Wichtigste kommt zuerst: du musst deine Leser kennen. Du brauchst ein Blog Konzept, in dem du dir die Grundlagen deines Blogs überlegst: was ist das Thema meines Blogs, also worüber schreibe ich eigentlich? Wie oft möchte ich darüber schreiben, was ist mein Ziel, … und vor allem: wer sind meine Leser?

Die Leser sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Blog und wenn du sie kennst, wirst du so gut wie keine Mühe haben, deinen Blog bekannt zu machen. Frag dich, was die Probleme deiner Leser sind, ihre Sorgen, Ängste und Hoffnungen. Denn Bloggen = Probleme lösen. Und wenn du nicht weißt, was deine Leser beschäftigt, kannst du auch keine Blogartikel schreiben, die sie lesen wollen.


Du kannst nicht für deine Leser schreiben, wenn du nicht weißt, was sie beschäftigt.
Klick um zu Tweeten


Also, lerne deine Leser kennen. Wie? Ganz einfach:

  • Stelle Fragen! In Facebook-Gruppen, Umfragen, auf deinen Social Media Kanälen, in E-Mails, … es gibt so viele Möglichkeiten!
  • Hör deinen Lesern zu! Lies doch mal zwischen den Zeilen. Deine Leser verraten dir ständig, wonach sie suchen und was ihnen am Herzen liegt. Du musst nur richtig zuhören.
  • Versetze dich zurück! Warst du vor einigen Jahren in der gleichen Situation, in der deine Leser jetzt sind? Dann frag dich, was dich damals beschäftigt hat und welche Artikel du damals gerne gelesen hättest.
  • Frage Google! Wenn du keinen Kontakt zu deinen Lesern findest, dann mach eine Keyword-Recherche und finde heraus, wonach oft gegoogelt wird.

Deine Leser zu kennen, ist der Schlüssel zu genialen Blogposts. Wenn du das nicht berücksichtigst, ist dein Blog nichts anderes als ein persönliches Tagebuch, das von anderen gelesen wird. Und um damit wirklich viele Leser zu bekommen, sollte dein Leben so aufregend wie das von Kim Khardashian sein…

Blog bekannt machen: kenne deine Leser, das ist die beste Voraussetzung um mehr Leser zu bekommen

2. USP & Nische

Genauso wichtig, wie deine Leser zu kennen, ist ein USP (Unique Selling Proposition) – also Alleinstellungsmerkmal – zu haben, das dich von anderen Blogs unterscheidet. Oder zumindest eine Nische, die dir ebenfalls dabei hilft, dich von anderen Bloggern abzuheben.

Aber noch viel wichtiger: dadurch ist dein Blog Thema ganz klar und es wird dir leichter fallen, deinen Blog bekannt zu machen. Denn…

  • In einer Nische kannst du dich leicht als Experte positionieren. Und wir wollen doch alle wissen, was die Expertin zum Thema xyz (also du) zu sagen hat, oder?
  • Es fällt dir leichter, Stammleser zu gewinnen. Und wenn du dir schon die Arbeit machst, neue Leute auf dich aufmerksam zu machen, dann dürfen sie gerne zu Lesern werden, die immer wieder zu deinem Blog zurück kommen (und eventuell zu zahlenden Kunden werden).
  • Dadurch, dass du das Thema festgelegt hast, wird es dir leichter fallen, die richtigen Kanäle auszusuchen, auf denen du deinen Blog promoten kannst. Wenn du über Photovoltaik-Anlagen schreibst, ist z.B. ein Forum besser geeignet als eine Öko-Facebook-Gruppe.

Wenn du noch keine Nische hast, dann lies diesen Artikel, der dir dabei hilft deine Nische zu finden.

3. Hochwertige Inhalte sind die Grundlage

Und noch eine 3. Voraussetzung fehlt, wenn es darum geht, deinen Blog bekannt zu machen.

Schreib. richtig. gute. Blogartikel.


Hochwertige Inhalte sind das A und O, wenn du deinen Blog bekannt machen und mehr Leser gewinnen möchtest.
Klick um zu Tweeten


Was unterscheidet einen „normalen“ Blogger von einem richtig erfolgreichen Blogger? Na logisch: die Texte. Sie sind auf die Leser abgestimmt, liefern Mehrwert und passen zum Blog Thema. Deine Artikel müssen so gut sein, dass deine Leser gar nicht anders können, als sie zu teilen und weiterzuempfehlen. Das ist die beste Suchmaschinenoptimierung, das beste Mittel um verlinkt zu werden. Ganz einfach: das Geheimrezept beim Bloggen.

Wenn deine Zeit knapp ist, dann entscheide dich dafür, seltener zu schreiben, aber dafür hochwertigere Artikel zu produzieren. Du musst nicht 2 Artikel pro Woche veröffentlichen, beim Bloggen zählt die Qualität!

Wenn du Hilfe beim Schreiben genialer Blogartikel brauchst, sieh dir mein Blog Coaching Angebot an.

Die Trafficquellen

Es wird dich vielleicht überraschen, aber im Prinzip kann man alle Besucherquellen, von denen deine Leser komme, auf 4 (kostenlose) Trafficquellen herunterbrechen:

  1. Die organische Suche
  2. Verweise von anderen Seiten
  3. Social Media Kanäle
  4. Direkte Aufrufe

Vielleicht hast du diese Kanäle ja schon mal gehört oder bist – wenn du Google Analytics nutzt – über diese Grafik gestolpert:

Blog bekannt machen: so findest du (die ersten) Leser für deinen Blog - Trafficquellen in Google Analytics finden

In Google Analytics findest du beim Punkt „Aquisition“ heraus, woher deine Leser momentan kommen.

 

Das sind die 4 Trafficquellen, auf die wir uns in diesem Artikel konzentrieren werden. Ich erkläre dir, was die Trafficquellen bedeuten und wie du deinen Blog bekannt machen kannst bzw. wie du die Zugriffe über die einzelnen Kanäle ausbauen kannst.

Vorab möchte ich dir aber eines verraten:

Die Verteilung der Trafficquellen ist unheimlich wichtig!

Du solltest schauen, dass 3 oder 4 deiner Trafficquellen auf dem Diagramm oben ungefähr gleich groß sind. Das heißt, es sollte nicht so sein, dass eine Trafficquelle fast den ganzen Kreis einnimmt. Wenn bei dir nur 1 oder 2 Trafficquellen vorherrschend sind, dann solltest du dich darauf konzentrieren, einen weiteren auf- oder auszubauen. Denn es kann immer sein, dass ein Kanal wegfällt: vielleicht wird Facebook morgen eingestellt und deine Zugriffe über Social Networks fallen weg? Oder, und das ist das Szenario, das noch wahrscheinlicher ist, es gibt wieder mal einen Algorithmuswechsel bei Google und deine Seite wird nicht mehr so gut gefunden wie bisher?


Konzentriere dich nicht nur auf eine Trafficquelle, sondern achte darauf, dass du Leser über verschiedene Kanäle gewinnst.
Klick um zu Tweeten


Achte also darauf, dich nicht nur auf eine Trafficquelle zu konzentrieren, sondern dass ein ausgewogenes Gleichgewicht herrscht.

 

Blog bekannt machen mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) – Organic Search

Hast du dich schon mal gefragt: „Wie wird mein Blog gefunden?“

Indem jemand danach sucht. Bei Google. Im Normalfall geben User dabei aber nicht den Namen deines Blogs ein, sondern ein Keyword. Also einen Suchbegriff, eine Frage, für die sie eine Lösung suchen.

Und da kommst du in Spiel: indem du hilfreiche Artikel schreibst, finden die Leute dich bzw. deinen Blog, wenn sie ein bestimmtes Keyword (das du absichtlich oder unabsichtlich ausgewählt hast) in das Suchfeld eingeben. Die größte Suchmaschine ist Google, aber im Prinzip fallen hier auch Zugriffe von Lesern die über Bing, Yahoo und Co. gekommen sind, hinein.


Indem du hilfreiche Artikel schreibst, finden deine Leser dich über Google praktisch von alleine. Ohne, dass du noch etwas tun musst...
Klick um zu Tweeten


Wenn du bisher noch kein SEO (Suchmaschinenoptimierung) betrieben hast, dann solltest du jetzt damit anfangen. Das ist gar nicht so schwer, wie viele oft vermuten!

Das kannst du machen, um mehr Besucher durch SEO zu bekommen:

  • Nutze ein Caching-Plugin, um die Ladezeit deines Blogs zu verbessern (z.B. Comet Cache)
  • Lade Bilder nur so groß wie notwendig auf deinen Blog und komprimiere sie mit tinypng.com – ebenfalls wegen der Ladezeit
  • Wenn wir schon bei Bildern sind: ändere den Dateinamen und verwende eine ALT-Beschreibung, in der dein Blog Thema vorkommt
  • Sorge dafür, dass deine Leser sich auf deinem Blog zurechtfinden, indem du z.B. eine klare Menüstruktur hast
  • Deine Leser sollen sich außerdem wohlfühlen. Das bedeutet, dass der Bildschirm nicht von 10 Pop-Ups verdeckt werden darf (Stichwort: Usability)
  • Achte darauf, dass dein Blog mobil optimiert (also responsive) ist
  • Verwende keine kryptischen Links für deine Beiträge, sondern „sprechende Permalinks„. Statt meinblog.com/p=240 sollten deine Links so aussehen: meinblog.com/neuer-blogartikel
  • Mach eine Keyword-Recherche, bevor du einen neuen Artikel schreibst (z.B. mit dem KWfinder* oder Ubersuggest) um das beste Keyword zu finden und baue es in deinen Text ein
  • Strukturiere deinen Text mit Zwischenüberschriften, Absätzen und Aufzählungspunkten
  • Verwende Yoast SEO, um das Snippet deiner Artikel zu bearbeiten (so kannst du bestimmen, wie dein Blogartikel in der Google-Suche erscheint)
  • Setzte interne Verlinkungen. Also verlinke auf ältere Artikel von dir, die zum Thema deines neuen Artikels passen
  • Erstelle einen (kostenlosen) Account bei der Google Search Console und reiche dort deine Sitemap ein
  • Schreibe lange Texte, denn Google liebt lange Texte!
  • Achte darauf, dass du keine toten Links in deinen Texten hast, die auf Fehlerseiten verweisen
  • Richte Weiterleitungen für 404-Seiten ein, also Seiten die nicht mehr aufrufbar sind, weil  du z.B. einen Link geändert hast

Wenn du noch mehr  Tipps zum Thema haben möchtest, lies dir meinen Artikel zum Thema SEO Grundlagen für Blogger durch.

 

Blog bekannt machen mit Verweisen von anderen Seiten – Referral

Das Internet lebt von der Vernetzung – also davon, dass sich Blogger gegenseitig verlinken. Bei Google Analytics heißt der Link auch „Referral“. Je mehr Leute über einen Link auf einer anderen Seite zu dir kommen, desto besser.

Das steigert nicht nur deine Seitenaufrufe und hilft dir so dabei, deinen Blog bekannt zu machen. Sondern es hat auch einen positiven Effekt auf die Suchmaschinenoptimierung. Denn je mehr Links auf deinen Blog zeigen, desto wichtiger bist du in den Augen von Google und desto höher steigst du im Ranking.

Hier sind ein paar Dinge, die du machen kannst, um mehr Verweise von anderen Seiten zu bekommen:

  • Schreibe Gastartikel und profitiere von der Reichweite, aber auch von der Glaubwürdigkeit des anderen Bloggers. Worauf du dabei achten musst, kannst du in meinem Gastblogger Knigge nachlesen
  • Nimm an Blogparaden oder Link Parties teil (oder veranstalte eine): ein Blogger legt ein Thema fest und fordert andere auf, auch etwas dazu zu schreiben. Den Link zu deinem Artikel kannst du dann meist in der Kommentarsektion hinterlassen. Und das bringt Traffic – vor allem, wenn du zu den Ersten gehörst, die ihren Artikel verlinken!
  • Schreib richtig gute Texte, denn nur die werden auch verlinkt (z.B. in Sammelposts oder Lese-Empfehlungs-Listen)
  • Schreib lange Artikel – nicht nur Google sondern auch andere Blogger lieben lange Artikel und verlinken eher darauf
  • Trage deinen Blog in Blogverzeichnisse ein – die sind heute oft mehr als bloße Linksammlungen. Zwei beliebte Beispiele im deutschsprachigen Raum sind Bloglovin oder Trusted Blogs
  • Nutze Bookmarking Sites wie Digg oder Reddit. Die wurden ursprünglich vor allem in der technischen Bloggerszene sehr geschätzt. Mittlerweile findet man dort aber alle Themen. Die meisten Dienste ermöglichen das einfache Bookmarken über Browser Erweiterungen.
  • Reiche deinen Blog bei Submission Sites ein wie z.B. Foodgawker. Das sind Webseiten, auf denen du deinen Blog einreichen kannst bzw. einzelne Artikel. Die Einreichungen sind moderiert, das heißt, es gibt keine Garantie, dass ein Beitrag tatsächlich veröffentlicht wird. Probieren solltest du es aber auf jeden Fall! Eine Liste mit möglichen Submission Sites für die verschiedenen Themen findest du in diesem Freebie.
  • Such dir thematisch relevante Foren aus, in denen sich deine Zielgruppe herumtreibt, und interagiere dort
  • Hinterlasse tolle, inhaltlich wertvolle Kommentare auf anderen Blogs. Mit Werbung für deinen eigenen Blog solltest du dich beim Kommentieren allerdings zurückhalten.

 

Blog bekannt machen mit Social Media Kanälen – Social

Social Media Kanäle gehören noch immer zu den Aufsteigern in Sachen Blog bekannt machen. Der Vorteil ist, dass du selbst die Kontrolle darüber hast und nicht auf andere Leute, die auf dich verlinken, oder Google angewiesen bist.

Zu den Leuten, die über Social Media Kanäle auf deinen Blog kommen, zählen alle, die zum Beispiel auf einen Link auf einer Facebook-Fanpage oder in einer Facebook Gruppe geklickt haben. Aber auch Klicks auf Tweets oder Pins, die einen Link zu deinem Blog enthalten, sind hier dabei.

Wenn du kaum Besucher von Social Media Kanälen bekommst, dann solltest du dich mal fragen, ob du deine eigenen Beiträge oft genug teilst? Kannst du sie noch öfter teilen? Oder kannst du es deinen Lesern einfacher machen, deine Artikel zu teilen?

Vielleicht gibt es auch ein Social Network, das du noch gar nicht ausprobiert hast, in dem aber großes Potenzial schlummert? Dann wage ein Experiment und erstelle für dieses Social Network einen Account!

Blog bekannt machen: so findest du (die ersten) Leser für deinen Blog via Social Media

Hier sind noch mehr Tipps, wie du deinen Blog mit Hilfe von Social Media Kanälen bekannt machst:

Facebook Gruppen

  • In Facebook-Gruppen kannst du mit anderen netzwerken und ihnen helfen. So schindest du Eindruck und baust Vertrauen auf. Mach aber nicht den Fehler und lass dich nur dann dort blicken, wenn du einen Link posten darfst.
  • Wenn du bei Sammelposts einen Link postest, dann antworte auf Kommentare anderer Leute. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Artikel gesehen wird, höher.
  • Teile deine Beiträge nicht gleichzeitig in mehreren verschiedenen Gruppen, sondern teile sie auf unterschiedliche Uhrzeiten und Tage auf – einmal morgens, einmal mittags und einmal Abends.
  • Poste deine Beiträge in thematisch relevanten Gruppen, in denen sich deine Zielgruppe aufhält. Like 4 Like – Gruppen in denen nur Blogger zu finden sind, sind meist nicht sehr zielführend…

 

Facebook

  • Teile deine Beiträge mehrmals auf deiner eigenen Seite.
  • Poste deine Beiträge nicht nur als Link, sondern versuche auch andere Postingarten, z.B. ein Bild mit dem Link im Postingtext.
  • Probiere Facebook-Ads aus, um Beiträge, die gut bei deiner Zielgruppe ankommen, ein bisschen zu pushen. Das Budget muss dabei nicht besonders hoch sein.
  • Biete deinen Lesern auf deiner Fanpage Mehrwert und versorge sie mit interessanten Inhalten, z.B. kleinen Tipps zu deinem Blog Thema oder motivierenden Sprüchen.
  • Teile nicht nur deine eigenen Beiträge, sondern auch die von anderen Bloggern. Wichtig dabei ist nur, dass die Artikel interessant für deine Leser sind.
  • Profitiere von deiner Fanpage, indem du sie zum Netzwerken nutzt: tagge andere Blogger, wenn du einen Beitrag von ihnen verlinkst.

Tipps, wie du deine Beiträge am besten auf Facebook teilen kannst, findest du in meinem Artikel zu den Facebook Basics, die du als Blogger kennen solltest.

Pinterest

  • Verwende ein Unternehmensprofil, das ist kostenlos und bietet dir mehr Vorteile wie z.B. Pinterest Analytics.
  • Pinterest ist weniger ein Soziales Netzwerk, sondern eher eine Suchmaschine. Baue deshalb in deine Pins- und Pinnwand-Beschreibungen Keywords ein, nach denen deine Leser suchen würden.
  • Pinne regelmäßig und über den Tag verteilt, nicht auf einmal. Das funktioniert z.B. mit Tools wie Tailwind*.
  • Erstelle mehrere unterschiedliche Pins für deine Artikel und probiere aus, welcher am besten ankommt.
  • Teile deine Pins in Gruppenboards, denn so hast du mehr Reichweite zur Verfügung.
  • Pinne nicht einfach nur ein Bild, das nicht sehr aussagekräftig ist. Sondern schreibe zumindest deine Headline auf das Bild.
  • Aktiviere Rich Pins, dadurch sehen deine Pins noch ansprechender aus und fallen auf Pinterest mehr auf.

Wenn du noch mehr darüber wissen möchtest, wie du Pinterest für deinen Blog nutzen kannst, lies dir meinen Artikel Pinterest für Blogger durch.

 

Blog bekannt machen mit direkten Aufrufen – Direct

Aus dem Namen kannst du es vermutlich schon ableiten: das sind die Leser, die direkt auf deinen Blog kommen, also ohne dass eine andere Seite auf dich verlinkt oder eine Suchmaschine zwischengeschalten ist.

Das Szenario, an das wir als erstes denken ist, dass jemand die URL deines Blogs in den Browser eingibt.

Aber es gibt noch andere: Wenn jemand deinen Blog gebookmarkt hat, ist das ein direkter Aufruf. Aber auch Links in einer E-Mail (z.B. wenn du sie in deine E-Mail Signatur eingebunden hast) sind direkte Links.


Um mehr Direct Links zu bekommen lohnt es sich, auch ein bisschen um die Ecke zu denken und offline Maßnahmen zu ergreifen.
Klick um zu Tweeten


Um mehr Direct Links zu bekommen lohnt es sich, auch ein bisschen um die Ecke zu denken und offline Maßnahmen zu ergreifen. Das kannst du tun:

  • Betreibe Markenbildung, indem du deinen Blog Namen so oft wie möglich nennst oder mit deinem Logo präsent bist
  • Verschicke regelmäßig Newsletter, in denen du auf neue Artikel hinweist. So erreichst du deine Stammleser, die eher auf deinen Blog schauen als jemand, der das erste Mal davon hört.
  • Baue den Link zu deinem Blog oder zu deinem letzten Blogartikel in deine E-Mail Signatur ein
  • Verteile offline Flyer mit deiner Blog Adresse
  • Versuche, dass du in Offline-Medien gefeatured wirst
  • Gehe auf Networking-Veranstaltungen und verteile dort deine Visitenkarten
  • Besuche ein Barcamp und halte dort eine Session bzw. einen Vortrag zu deinem Blog Thema
  • Lass dir Autoaufkleber machen und dekoriere dein Auto damit
  • Drucke Aufkleber mit deinem Logo, die du überallhin kleben kannst: dein Notebook, deine Handyhülle, Aktenordner, …

Ein sehr wichtiger Punkt dabei ist, dass du den Leuten im Gedächtnis bleibst – und das funktioniert gut mit einem grandiosen Logo und einer einheitlichen CI. Investiere also ruhig einmal in dein Blog Design, es wird sich sicherlich auszahlen.

 

So gehst du vor, um deinen Blog bekannt zu machen

Wenn du dich jetzt fragst: „Hui, ist das viel, muss ich das wirklich alles machen damit mein Blog mehr Reichweite bekommt?“ kann ich dich beruhigen: Nein, musst du nicht. Aber du solltest es auf jeden Fall mal ausprobieren!

Der Schlüssel: Probieren geht über Studieren. Denn nicht jede Trafficquelle „funktioniert“ für jeden Blog gleich. Was einem Blogger aus dem Bereich Beauty Unmengen an Traffic einbringt, kann beim anderen Zeitverschwendung sein. Deshalb ist es wichtig, dass du die oben aufgelisteten Maßnahmen nicht nur ausprobierst, sondern auch kontrollierst, wie effektiv sie sind.

Ich empfehle dafür Google Analytics, denn dort hast du einen guten Überblick über alle Trafficquellen. Du findest sie unter dem Bereich „Akquisition“.

Wenn du von einer Trafficquelle (fast) keine Aufrufe bekommst, dann gib nicht sofort auf, sondern probier erst mal einen anderen Postingzeitpunkt aus. Versetze dich in deine Leser hinein und überlege dir, wann sie auf welcher Plattform online sein könnten. Wenn du nach ein paar Wochen immer noch keine Verbesserung siehst, kannst du die Maßnahme getrost sein lassen und dich einer anderen widmen.

Du weißt noch immer nicht so recht, wo du anfangen sollst?

Du weißt nicht, wie du die Beiträge am besten auf Social Media Kanälen teilst? Wie du richtig geniale Blogartikel schreibst, die für die Suchmaschine optimiert sind? Und wie du all das in deinen Arbeitsalltag als Selbstständige unterbringen kannst?

Ich helfe dir gerne dabei, deinen Blog bekannt zu machen. Bei einem Blog Coaching erarbeiten wir exakt die Schritte, die du unternehmen musst, um einen Blog zu starten. Du hast die Wahl zwischen 10 verschiedenen Modulen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, damit das Coaching exakt auf dich und deine Bedürfnisse abgestimmt ist. Klick hier und sieh dir mein Coaching-Angebot an.

 

Dir gefällt der Artikel? Dann merke ihn dir für später:

Blog bekannt machen: so findest du (die ersten) Leser für deinen Blog   Blog bekannt machen: so findest du (die ersten) Leser für deinen Blog

Der Beitrag Blog bekannt machen: 50+ einfache Tipps für mehr Leser erschien zuerst auf Blog Your Thing.

]]>
https://www.blogyourthing.com/blog-bekannt-machen/feed/ 12