„Ich habe am Anfang beim Bloggen zu viel auf Reichweite gesetzt“

Ich liebe es, einen Blick hinter die Kulissen von anderen Blogs werfen zu können. Denn eines ist klar: Jeder Blog ist unterschiedlich! Im Rahmen von 24 Days of Blogging habe ich meine Kundin Anna Hettegger vom Blog „Roadtrip Leben“ interviewt, die uns einen Einblick in ihr Online-Business und ihren Blog gibt.

Ihren Blog hat Anna gestartet, nachdem sie gekündigt und die Welt bereist hat – um zu sich selbst zu finden. Heute ist ihr Blog Teil ihres Online-Business. Sie erzählt uns unter anderem…

  • wie sich ihre Nische während des Bloggens entwickelt hat.
  • wie sie ihren Blog zur Produktentwicklung genutzt hat.
  • wie ihr Blog ihr hilft ihre Traumkunden zu gewinnen.
  • warum sie am Anfang zu viel auf Reichweite gesetzt hat (und was sie jetzt stattdessen tut).
  • und vieles mehr

Viel Spaß beim Ansehen 😊

Links

zu Annas Blog „Roadtrip-Leben“
Anna auf Instagram

zur Blogothek

Über Anna Hettergger

Vor vier Jahren hat Anna ihren Job gekündigt, um sich den Traum vom eigenen Blog und Onlinebusiness zu erfüllen und als digitale Nomadin um die Welt zu reisen. Heute lebt sie die meiste Zeit wieder im Salzburger Land, ist selbstständige Business- und Marketingberaterin und hilft Menschen dabei, herauszufinden, was sie beruflich wirklich erfüllt.

Mit ihrem Blog „Roadtrip Leben“ möchte sie dir helfen, wieder das Steuer deines Lebens zu übernehmen und mit Vollgas in Richtung Traumjob zu fahren. Sie bloggt darüber, wie du herausfindest, welcher Job wirklich zu dir passt und wie du mit deiner Leidenschaft (online) Geld verdienst. Anna ist davon überzeugt: Dein (Berufs)-Leben kann genauso aufregend sein wie die Weltreise, von der du träumst!

zu Annas Blog „Roadtrip-Leben“
Anna auf Instagram

Transkript

Du möchtest das Interview lieber lesen als anschauen? Hier findest du das Transkript. Die Fragen habe ich fett markiert, damit du einen besseren Überblick hast.

[00:00:01] – Janneke Duijnmaijer
Hallohallo und herzlich willkommen. Hier ist Janneke von Blog Your Thing und ich habe einen Gast mitgebracht, und zwar Anna Hettegger. Sie wird uns heute mit hinter die Kulissen nehmen von ihrem Blog und ihrem Business. Ihr wisst, wie spannend ich es finde, so hinter die Kulissen blicken zu können. Und ich weiß, dass es vielen von euch genauso geht. Deshalb herzlich willkommen Anna, schön, dass du da bist.

[00:00:28] – Anna Hettegger
Hallo! Schön, dass ich da sein darf. Ich freue mich riesig.

[00:00:32] – Janneke Duijnmaijer
Erzähl uns doch bitte am Anfang gleich mal, wer du bist und was du so machst und vor allem worüber du bloggst.

[00:00:38] – Anna Hettegger
Ja gerne. Also ich bin Anna, bin aus dem Salzburger Land, also in Österreich auch. Und was ich mache, ist gar nicht immer so leicht in einem Satz zu beantworten. Weil ich habe das Gefühl, ich hab irgendwie tausend Sachen, die mir Spaß machen und ich tu. Also fangen wir mit dem Blog an. Ich blogge auf „Roadtrip Leben“ über meinen persönlichen Roadtrip des Lebens bzw. inzwischen hauptsächlich darüber, wie man seinen Traumberuf findet, seinen Traumjob und allgemein seine Träume im Leben verwirklicht. Dass man wirklich auch – das ist so ein bisschen der Name dahinter – es geht gar nicht so sehr um das Roadtrip-Leben oder ums Reisen. Sondern eher um das, dass man sagt: Macht dein Leben zum aufregenden Roadtrip. Also so wirklich nimm du die Steuer in die Hand und mach das, was dir Spaß macht. Und ja, wofür du hierher gekommen bist.

[00:01:24] – Janneke Duijnmaijer
Spannend. Ich habe gleich mal eine Frage: Wie bist du auf den Namen gekommen von dem Blog? Weil ich weiß, dass ganz viele sich immer Gedanken machen: was nehme ich für einen Namen? Ist er einfach zu dir gekommen? Was hast du da wirklich für groß gebrainstormt?

[00:01:41] – Anna Hettegger
Ich muss sagen, er ist zu mir gekommen, weil ich bin so reiselustig. Ich bin dann auch wie den Blog gestartet habe, habe ich quasi als digitale Nomadin dann begonnen, mein Business aufzubauen. Und dann bin ich drei Jahren um die Welt gereist damit. Und da lag dieser Name mit Roadtrip schon ein bisschen nahe. Mir war aber schon auch klar, wie ich den Namen gewählt habe, dass es um das Leben und Persönlichkeitsentwicklung gehen soll und nicht ums Reisen. Und dann haben wir das irgendwie verbunden. Hab mir gedacht: Roadtrip Leben macht Sinn, ist cool für mich. Der Name hat mich angesprochen. Muss sagen inzwischen, ich finde ihn immer noch cool. Aber ich habe festgestellt, dass er immer wieder zu Missverständnissen führt und dass ganz viele glauben, sie landen da auf einem Reiseblog. Und das ist aber ganz klar nicht. Das heißt, ich hätte mir da vielleicht ein bisschen mehr Gedanken dazu vorher machen können, damit ich das besser klar mache. Aber inzwischen bin ich so, ja. Also wenn ich das dann erkläre, macht es auch Sinn. Finde ich halt.

[00:02:33] – Janneke Duijnmaijer
Ja, es macht absolut Sinn und ich glaube. Das gehört auch dazu, dass man einfach im Lernprozess merkt: Okay, das wär vielleicht anders besser gewesen. Aber du hast es auch super gut gelöst, finde ich. Weil wenn man auf deinen Blog schaut und dein Logo sieht, steht auch unter Roadtrip Leben: Berufung finden und leben. Also von daher finde ich, das ist eine super Lösung. Und ich glaube es anders machen oder besser machen, denken wir uns, können wir immer. Aber im Endeffekt ist das auch eine super Marke. Und ich finde die Erklärung absolut einleuchtend.

[00:03:04] – Anna Hettegger
Schön. Es freut mich. Danke!

[00:03:06] – Janneke Duijnmaijer
Warum hast du damals deinen Blog gestartet? Und wann war das eigentlich? Du bloggst ja schon relativ lange, oder?

[00:03:14] – Anna Hettegger
Ja, diesen Blog habe ich 2018 gestartet. Ich hatte davor schon einen anderen Blog. Der ist mir inzwischen super peinlich. Ich glaub das gehört auch dazu. Da habe ich früher nur über Ernährung und Sport und so und Reisen. Alles irgendwie gemischt gebloggt. Und dann habe ich aber 2018 eben diesen neuen Blog gestartet, wo auch das Thema ganz anders war. Und die Intention war vor allem, dass ich damals selber in so einer Umbruchphase war. Ich habe meinen Job gekündigt und habe mich auf die Suche gemacht, weil ich auch gemerkt habe Okay, das erfüllt mich nicht so wirklich. Ich war im Online-Marketing und es war okay. Aber es war noch nicht das, was ich gesagt habe: okay, das ist voll meins. Oder das ist auch das, wofür ich da bin. Und dann habe ich eben diesen Prozess gehabt, bis ich meinen Job gekündigt habe, mich auf die Suche gemacht hab nach dem, was mich eigentlich wirklich erfüllt. Und der Blog ist eigentlich entstanden, weil ich dann die Leute mitnehmen wollte auf meine Reise. So auf meinen Roadtrip, wie ich dahin komme.

[00:04:04] – Anna Hettegger
Und so hat das Ganze gestartet. Und ich muss sagen, ich war jetzt auch nicht so, dass sie das nur aus reiner Nächstenliebe gestartet habe. Also ich habe schon auch im Hinterkopf gehabt, den Gedanken, dass ich damit dann einmal ein Business starte und damit auch irgendwann Geld verdiene. Aber am Anfang habe ich wirklich einfach mal gesagt: Okay, ich will einfach mal teilen, was mir auf meinem Weg unterkommt. Und genauso sah der Blog dann auch aus. Also dieses Berufsthema, das hat sich auch erst entwickelt. Am Anfang habe ich halt über alles Mögliche gebloggt im Bereich Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung. Und auch digitales Nomadentum noch dazu und so weiter.

[00:04:40] – Janneke Duijnmaijer
Wie bist du dann auf deinen Weg gekommen? Hast du geschaut, was sich für dich am besten anfühlt? Oder auf die Rückmeldung der Leser geachtet?

[00:04:49] – Anna Hettegger
Für den Blog meinst du? Beides irgendwie. Irgendwie habe ich festgestellt, dass ganz viele Leute dann immer dieses Thema haben mit Beruf und Berufung. Es war einfach ganz vielen von meinen Lesern klar, dass sie ihren Beruf irgendwie nicht so cool finden. Aber sie wussten nicht, wie sie dahin kommen. Und dann habe ich mir gedacht: Okay, das ist ja eigentlich auch genau mein Weg. Und dann habe ich da mal angefangen Artikel darüber zu schreiben und die liefen auch super. Und so hat sich das dann entwickelt, dass dann auch Produkte dazu kamen und so weiter. Es war so ein bisschen beides. Es hat sich bei mir so diese Richtung herauskristallisiert, dass mir das einfach Freude macht am meisten. Und aber auch von außen kam da ganz viel Traffic über das rein.

[00:05:30] – Janneke Duijnmaijer
Hmm, das finde ich immer sehr spannend. Weil man denkt immer, man muss von Anfang an sein Thema wissen. Und ich sage auch immer – ich bin ja auch ein bisschen schuld dran – ich sage auch immer, du musst ungefähr wissen, in welche Richtung du gehen möchtest. Aber du darfst dich ja trotzdem entwickeln. Also ein Blog ist ja nicht starr und wir lernen ja immer von unseren Lesern auch neu dazu, was sie interessiert. Und wir merken auch selber, was uns irgendwie am meisten liegt und was wir am liebsten mögen. Deshalb finde ich den Weg auch sehr spannend, den du gegangen bist. Wie – abgesehen von den Themen, die du gewählt hast oder über die du bloggst – wie hat sich denn ein Blog in den letzten Jahren verändert?

[00:06:10] – Anna Hettegger
Es hat sich so verändert, dass ich am Anfang ein bis eineinhalb Jahre lang wirklich nur rein kostenlosen Content rausgegeben habe. Und auch wirklich einfach nur so zum Spaß gebloggt habe. Aber auch gesagt habe, ich will ein bisschen Reichweite aufbauen, will meine Community aufbauen. Und dann habe ich aber gemerkt, dass ich, wenn ich damit wirklich Geld verdienen möchte, ein bisserl strategischer sein darf. Und auch dann anfangen darf, zum Beispiel einen Newsletter-Verteiler aufzubauen, Produkte zu entwickeln und dann auch meine Produkte zu bewerben.

[00:06:39] – Anna Hettegger
Dann muss ich sagen, inzwischen Blogge ich weniger. Also früher ging wirklich jeden Sonntag ein neuer Blogartikel online. Und inzwischen habe ich gemerkt, es gibt so viel Content auf meinem Blog, da kommen die Leute teilweise gar nicht mehr nach damit, dass die das konsumieren. Und vielleicht sollte ich anfangen, Content zu recyceln und das wieder mehr zu nutzen. Und nicht nur: Ach, das ist ein neuer Artikel, friss oder stirb. So nach dem Motto.

[00:07:02.130] – Janneke Duijnmaijer
Das finde ich wahnsinnig toll, weil ich auch der Meinung bin: am Anfang ja klar, man baut sich einen Grundstock an Blogartikel auf. Aber irgendwann ist halt auch der Punkt, wo du schon gefühlt alles gesagt hast. Und es kommen ja immer neue Leute dazu. Du hast ja auch eine sehr hohe Reichweite und die neuen, die lesen ja nicht den ganzen Blog von vorn bis hinten durch. Das geht ja auch gar nicht, wenn du 5 Artikel hast vielleicht. Aber nach einer gewissen Zeit geht das gar nicht mehr. Gab es irgendwie den Knackpunkt, irgendein Erlebnis, irgendwas, wo du gesagt hast, jetzt starte ich das richtig professionell zu machen? Ähm, ist dir da irgendwas in Erinnerung?

[00:07:47] – Anna Hettegger
Ich glaube, es gab nicht das eine Erlebnis. Und wie gesagt, ich bin ja auch nicht so ganz naiv an die Sache rangegangen. Mir war das von Anfang an klar, dass es in diese Richtung gehen soll. Ich habe nur am Anfang wahrscheinlich zu viel auf Reichweite gesetzt. Da gab es eigentlich so einen Knackpunkt bei mir. Da bist du auch ein bisschen mit dran schuld im positiven Sinne. Weil ich dachte am Anfang immer, ich muss möglichst viele Leser haben, möglichst viele Leute erreichen.

[00:08:10] – Anna Hettegger
Und es hat wirklich gedauert, bis ich gemerkt habe: Es geht gar nicht um diese Masse. Es geht eher um die Qualität von den Leuten. Ich muss die richtigen Leute erreichen, nämlich auch diejenigen, die dann sagen wir mal ehrlich, wenn ich ein Business draus machen will, bei mir dann irgendwann kaufen. Also die wirklich Interesse haben an meinen Produkten und die dann auch dafür bereit sind, dass sie dann Geld bezahlen. Das ich ihnen dann in der Tiefe weiterhelfen, wie ich das jetzt mit einem Artikel gar nicht machen kann.

[00:08:34] – Janneke Duijnmaijer
Das freut mich natürlich, dass ich da schuld dran bin. Und natürlich, am Anfang geht es in erster Linie darum, Reichweite aufzubauen. Und dass die Leute dich mal kennenlernen. Aber wie du schon sagst, du darfst natürlich auch schauen, dass die Leute dich bezahlen. Weil dieses gratis Content rausgeben, das kostet ja Zeit und Aufwand. Und da darf man schon auch was im Gegenzug davon bekommen. Zahlende Kunden. Deine Produkte haben sich ja dann auch aus deinem Blog, aus deinen Blogthemen ergeben. Oder war das umgekehrt, dass du gesagt hast: Nein, es gab zuerst das Produkt und dann hast du das angepasst?

[00:09:16] – Anna Hettegger
Auch wieder beides eigentlich. Also das erste Produkt hat sich aus dem Blog heraus ergeben. Ich hab dann 2019, also ein Jahr nachdem ich den Blog begonnen habe, ein Buch herausgebracht über Amazon. Also das gibt es als Taschenbuch, aber auch als Kindle Format, also E-Book. Und das heißt „Traumleben – Die Route wird berechnet.“ Und da geht es auch darum, wie man so Schritt für Schritt seine Träume verwirklicht. Also mal rausfindet, was will man eigentlich und dann auch wie kommt man dahin? Und es war damals auch genau das. Also es waren die Themen aus dem Blog, aber halt viel strukturierter. Wirklich Schritt für Schritt und einfach noch zusammengefasst. Also ich finde das Buch bis heute noch super, verkauft sich immer noch gut. Und das war so das Erste wo ich gesagt habe:

[00:09:58]
Ich baue jetzt quasi ein Produkt aus dem, was schon da ist. Nur halt noch in der Tiefe. Und das nächste Produkt, das ich dann entwickelt habe, das war der Online-Kurs. Und der ist wirklich zum Thema, wie man seine Berufung findet. Und das war dann so, da wusste ich dann schon, dass es in diese Richtung gehen soll. Und da habe ich dann wirklich auch versucht, ein Produkt zu bauen, das sich jetzt in Blogartikel nicht so gut umsetzen lässt. Im Blogartikel kann ich ihnen immer irgendwelche Anweisungen geben, aber halt mit Übungen und so weiter. Das ist einfach in Kursform viel, viel besser und effektiver.

[00:10:30] – Janneke Duijnmaijer
Ja und man darf ja auch nicht vergessen: Die Leute zahlen dafür. Und wenn die Leute für etwas zahlen, dann machen sie es auch. Das ist immer ein Unterschied, ob ich jetzt kostenlos irgendwas lese oder ob ich kostenpflichtig da angeleitet werde. Dann hänge ich mich mehr hinein und ich finde auch das ist vom Mindset her – wenn man sich noch nicht traut, Geld zu nehmen von den Lesern – auch das ist finde ich eine gute Überlegung. Weil man es so noch besser schafft, denn den Lesern weiterzuhelfen und sie ans Ziel zu bringen.

[00:11:05] – Anna Hettegger
Ja, du hast komplett recht. Es ist wirklich so, weil der Kurs ist super intensiv. Der dauert sechs Wochen und da hat man nicht jeden Tag Lust, sich da hinzusetzen. Aber wenn ich für den jetzt ein paar Hundert Euro bezahlt habe, dann mache ich das. Das kennen wir ja selber auch, es geht ja mir genau gleich.

[00:11:20] – Janneke Duijnmaijer
Es geht uns allen so, das ist glaube ich was rein menschliches. Welche Rolle spielt dein Blog jetzt aktuell im Business? Du hast es schon ein bisschen erzählt: Newsletter usw. Welche Rolle hat der Blog jetzt?

[00:11:40] – Anna Hettegger
Das Spannende ist, ich habe aus dem Blog jetzt quasi ein Online-Business gebaut, wo es auch die Produkte dazu gibt. Aber ich habe noch ein anderes Business, weil ich bin eben auch seit 2018 selbstständig, auch im Bereich Marketing. Ich komme aus dem Bereich Marketing und habe früher zum Beispiel Freelancer Tätigkeiten angeboten, habe Texte geschrieben für Kunden. Ich habe Pinterest aufgebaut und betreut für Kunden. Und inzwischen mache ich hauptsächlich Marketing Beratungen, wo ich Menschen helfe, ihre Strategie zu finden, mit Marketing und auch Plattformen, die wirklich zu ihnen passen, die ihnen auch Freude machen. Und das hatte ich am Anfang so ganz getrennt von meinem Blog und dem allen, weil ich mir dachte, ich habe meine zwei Business einmal in Blog, wo dann ein Online-Business rauskommt. Und einmal das Marketing. Und inzwischen hat sich das aber so wirklich vermischt. Also das ist total spannend. Mein Blog, wo es eigentlich ganz andere Themen geht, ist mein bester Mitarbeiter, weil über meinen Blog finden mich inzwischen Menschen, die dann einfach auch sehen, was ich mache. Dass ich Marketing auch kann, weil ich das selber für mich anwende und die dann sagen: Ja, wie die Anna das macht, das hätte ich auch gerne. Oder „Ich sehe, dass die Anna das kann.“ Und dann schreiben sie mir. Und so kriege ich dann auch meine Marketingkunden und Aufträge quasi. Ich mache auch wirklich für meine Marketing Angebote, Beratungen mache ich keine Werbung. Weil das ergibt sich, die Leute kommen zu mir, weil die finden meinem Blog und dann scrollen sie sich durch die Weiten des Internets und dann landen sie auf meiner Marketing Seite.

[00:13:02] – Janneke Duijnmaijer
Das finde ich wahnsinnig cool, weil der Blog ja dann eigentlich dein Portfolio ist. Und auch wieder deinen Expertenstatus vielleicht auch über Umwege aufbaut. Auch wenn du jetzt nicht schreibst: So und so funktioniert Marketing. Aber man sieht eben du weißt, was du machst. Und deshalb finde ich es auch cool, dass du nicht noch Marketing Themen auf dem Blog dazu genommen hast. Weil das braucht man gar nicht, sondern man sieht sehr schön bei dir: Wenn man bei einem Thema bleibt, dann zieht man die richtigen Leute an und du hast für das eine Business die Kunden. Und über Umwege kommen sie dann eben auch auf das andere Business.

[00:13:46] – Anna Hettegger
Ja und was ich super spannend finde ist, dass mir der Blog auch hilft, die richtigen Kunden für mich auszusortieren. Weil sind wir mal ehrlich: Ich blogge ja über Themen – jetzt mit Berufung geht’s noch – aber ich habe ja auch über eher spirituelle Themen gebloggt, wo jetzt nicht jeder was damit anfangen kann. Aber ich bin einfach so authentisch, wie ich bin. Ich teile auch wirklich private und persönliche Sachen auf meinem Blog. Und ich habe mir da schon auch oft gedacht: Boah, so richtig professionell, wie das andere machen, die eine Marketingagentur haben, bin ich nicht. Aber das coole ist inzwischen. Die Leute, die dann wirklich meinen Blog finden, die fühlen sich auch von mir als Person angesprochen. Und die wissen ja schon, wen und was sie kriegen. Das heißt, es kommen dann wirklich nur Kunden zu mir, mit denen mir auch die Zusammenarbeit so Spaß macht, weil ich mich nicht verstellen muss, weil ich dann einfach so crazy und authentisch sein kann, wie ich bin. Und das ist dann quasi noch so ein Filter, der mir dann auch hilft, wirklich nur mit Kunden zusammenzuarbeiten, wo es mir extrem Spaß macht. Was nicht immer so war.

[00:14:44] – Janneke Duijnmaijer
Das finde ich wahnsinnig cool und ich finde, das allein ist schon… Wenn du jemanden vor dir hast, und dir denkst: Ah, das könnte auch meine beste Freundin werden und nicht meine Kundin – Dann ist es nämlich so, dass der Beruf wirklich Spaß macht. Denn auch wenn du einen Bereich hast oder dir ein Business aufbaust, wo du sagst: Ja, das Thema interessiert mich. Und du arbeitest nur mit Menschen, von denen du denkst: Mit denen komme ich überhaupt nicht klar. Das bringt natürlich gar nichts.

[00:15:11] – Anna Hettegger
Dann hätte ich ja auch in meinem alten Job blieben können, wo ich mir auch nicht aussuchen kann, mit wem ich arbeite. Für das habe ich mich ja nicht selbstständig gemacht.

[00:15:20] – Janneke Duijnmaijer
Ja, das stimmt. Was sind so die größten Erfolge, die du mit deinem Blog bisher hattest?

[00:15:26] – Anna Hettegger
Ich glaub, die größten Erfolge sind das, was du erwähnt hast. So dass die Zusammenarbeit und meine Arbeit so viel Spaß macht und dass mir das auch der Blog ermöglicht. Dass eben diese Leute dann zu mir finden und dass ich dann jetzt quasi mit dem Geld verdienen kann, was ich liebe. Und das ist mir ganz ehrlich so viel mehr wert als irgendwelche Zahlen, wo ich sage: Ich habe soundso viele Seitenaufrufe und Leser und keine Ahnung. Weil im Endeffekt geht es mir darum, dass ich einfach eine Arbeit mache, wo ich den Sinn dahinter sehe. Wo ich Freude dran habe und die mir wirklich, wirklich Spaß macht. Und genau das hat mir mein Blog ermöglicht. Und dafür bin ich richtig, richtig dankbar.

[00:16:04] – Janneke Duijnmaijer
Sehr cool! Du bist ja auch Mitglied in meinem Mitgliederbereich in der Blogothek. Verrätst du uns warum?

[00:16:13] – Anna Hettegger
Also ich bin Mitglied geworden aus der Motivation, weil ich mich mit anderen vernetzen wollte. Ich war damals bei deinem Blog Summit dabei und ich fand es einfach so cool, diese Community, wie aktiv da alle sind und waren. Und auch was für coole Blogs sie haben. Weil ich bin ganz viel in meiner Bubble unterwegs. Aber in der Blogothek sind einfach Leute, die über alles Mögliche bloggen. Aber richtig auch mit Herzblut dabei sind. Und das liebe ich ja generell. Und da war es meine Motivation, dass ich wirklich da auch mich mit einem Netzwerk quasi verbinde. Und ich bin eher wegen dem reingegangen. Gar nicht so wegen des Contents, weil ich hatte ja schon meinen Blog. Und du bietest da ganz viel Schritt-für-Schritt-Anleitung von Anfang an. Und dann dachte ich mir: Ja, das ist ein bisschen Bonus. Und dann habe ich begonnen, quasi mich durch zu scrollen, durch die Blogothek. Da gibt es auch so viele Videos und Content. Und inzwischen muss ich echt sagen, ich habe da meine kompletten Blog nochmal überarbeitet mit deinen Leitfäden. Ich habe noch so viele Sachen einfach rausgefunden, auch zum Beispiel dieses Cookie-Plugin und so. Da war ich einfach komplett veraltet, weil ich das einmal aufgesetzt habe und mich nie wieder damit beschäftigt habe. Und du machst das wirklich so einfach wie möglich, dass man sich dann immer wieder updated und dann auch merkt: Oh ja, vielleicht hat sich da was geändert, vielleicht sollte ich das auch ändern.

[00:17:29] – Anna Hettegger
Das heißt, die Motivation war das Netzwerk und inzwischen bin ich auch im Content voll dabei und habe auch meinen Blog nochmal komplett neu designt in diesem Jahr. Und da hat mir auch die Community riesig geholfen. Weil bei den ganzen technischen Fragen, wo man selber dann gar nicht weiterkommt, stellt man eine Frage und es gibt immer jemanden, der die Frage beantworten kann. Oder der einfach einen coolen Workaround hat und sagt: Nee, das weiß ich nicht, aber probier es doch so und so. Vielleicht geht das ja auch für dein Ziel. Und das finde ich so cool in der Blogothek.

[00:17:59] – Janneke Duijnmaijer
Das freut mich! Ja, das stimmt, die Community ist einfach wahnsinnig toll. Eben weil wir so viele verschiedene Leute haben und die schon so viel ausprobiert haben. Auch selber Fehler gemacht haben oder über Dinge gestolpert sind. Und da kann man sich einfach super weiterhelfen.

[00:18:14] – Anna Hettegger
Man muss nicht mehr jeden Fehler selber machen. Wie du sagst, irgendjemand hat ihn schon gemacht und dann kann man von dem lernen.

[00:18:19] – Janneke Duijnmaijer
Genau. Eine Frage habe ich zum Schluss noch. Nämlich wenn du unseren Zuhörern oder Zusehern jetzt einen Tipp – so den Erfolgstipp für einen erfolgreichen Blog – mitgeben könntest. Welcher wäre das?

[00:18:34] – Anna Hettegger
Mein Tipp wäre: Einfach mal machen, weil es könnte ja gut werden. Und das ist wirklich was, da muss ich mich selber auch immer bei der Nase nehmen. Wir versuchen ganz oft, die Dinge so zu denken und wir müssen schon den Weg sehen und Schritt für Schritt wissen: Wie baue ich den Blog auf? Wie mache ich das mit der Technik? Über was blogge ich? Wie teile ich mir das ein? Wie oft blogge ich? Und oft halten wir uns dann selber davon ab, dass wir wirklich losgehen. Und es ist gerade, wenn man startet mit Bloggen am Anfang einfach viel, das man sich vielleicht noch beibringen muss. Sei es jetzt Technik, sei es einfach Struktur und Schreiben und so weiter. Und wenn man da am Anfang schon irgendwie auf alles die Antwort haben will und immer alles schon wissen will, bevor man loslegt, dann kommt man nie ins Tun. Und darum ist mein Tipp wirklich einfach mal anfangen und jeden Tag einfach ein bissl, einen kleinen Schritt machen. Und im Endeffekt wirst du merken, irgendwann hast du diesen Blog da und du denkst dir „Wow, wann ist das passiert?“

[00:19:28] – Anna Hettegger
Und dann geht es irgendwann von ganz alleine.

[00:19:32] – Janneke Duijnmaijer
Super! Vielen lieben Dank Anna, dass du uns einen Einblick hinter die Kulissen deines Blog und Business gegeben hast. Und so viel Insights und Tipps auch mitgegeben hast.

[00:19:43] – Anna Hettegger
Ja, sehr gerne. Vielen Dank für die Einladung. Es hat mir Spaß gemacht.

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