Blog Success Story - Kathrin Reimers

„Am Anfang dachte ich, man kann einfach für alle schreiben.“

Auch diesen Adventsonntag habe ich wieder eine Blog Success Story von einer meiner Kundinnen, diesmal aus meiner Mastermind, mitgebracht. Auch bei ihr dürfen wir einen Blick hinter die Kulissen ihres Blog und Business werfen: Kathrin von Lernen und Familie.

In dem Interview verrät uns Kathrin…

  • Warum sie einen Blog gestartet hat, obwohl sie schon eine Website hatte.
  • Wie sie ihr Blog bei ihren Coachings unterstützt.
  • Wie sie gemerkt hat, warum sie nicht für „alle“ schreiben kann.
  • Wie sie gemerkt hat, dass sie sich auf eine Zielgruppe einschränken muss.
  • Wie sie vorgegangen ist, um sich für eine Zielgruppe zu entscheiden.
  • Wie sie es schafft einen Blog, (noch) Hauptjob und Zwillinge unter einen Hut zu bekommen.
  • und vieles mehr

Viel Spaß beim Ansehen 😊

Links

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Kathrin auf Instagram

zur Blogothek

Über Kathrin Reimers

24 Days of Blogging - Kathrin Reimers

Kathrin ist Diplom-Pädagogin und arbeitet seit 10 Jahren hauptberuflich im HR-Bereich eines Unternehmens. Nebenberuflich arbeitet sie seit 2015 als Coach für Eltern und Jugendliche. Angefangen hat es mit „Lernen lernen“ und hat sich weiterentwickelt zu Themen, die auch Eltern beschäftigen. All diese unterschiedlichen Erfahrungen fließen seit Juni 2021 auf ihrem Blog „Lernen und Familie“ zusammen. Auf dem sie Eltern Impulse gibt, wie sie Jugendliche in ihrer Entwicklung stärken und begleiten können.

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Transkript

Du möchtest das Interview lieber lesen als anschauen? Hier findest du das Transkript. Die Fragen habe ich fett markiert, damit du einen besseren Überblick hast.

[00:00:01] – Janneke Duijnmaijer
Hallo und herzlich willkommen, hier ist Janneke von Blog Your Thing und wir hören heute wieder eine neue Blog Success Story. Wer mich jetzt hört, der hört wahrscheinlich auch, dass ich verkühlt bin und ich möchte mich jetzt schon entschuldigen, falls ich mich das eine oder andere Mal räuspere oder dazwischen huste. Aber jetzt zu meinem Gast und zwar habe ich heute Kathrin bei mir. Hallo Kathrin, schön, dass du da bist!

[00:00:26] – Kathrin Reimers
Hallo Janneke! Ich freue mich auch, dass ich hier sein kann.

[00:00:30] – Janneke Duijnmaijer
Stell dich doch bitte am Anfang gleich mal vor, sag uns, wer du bist und was du so machst.

[00:00:35] – Kathrin Reimers
Ja, gerne. Ich bin Kathrin von Lernen und Familie und bin Mama von kleinen Zwillingsjungs. Genau. Ansonsten bin ich Diplom-Pädagogin und arbeite in meinem Hauptberuf in einem Unternehmen, dort als Betriebs-Pädagogin. Und seit ein paar Jahren habe ich eben begonnen, nebenberuflich noch selbstständig als Coach für Eltern und Jugendliche zu arbeiten. Und daraus hat sich dann auch letztendlich so im vergangenen Jahr das Projekt, ich sag mal Projekt, Bloggen entwickelt. Genau. Ja und das Thema meines Blogs ist eben, wie Eltern Jugendliche beim Lernen und in ihrer Entwicklung stärken und begleiten können.

[00:01:16] – Janneke Duijnmaijer
Das finde ich sehr spannend. Das ist ja eigentlich ganz was anderes, als du in deinem Hauptjob machst, oder?

[00:01:22] – Kathrin Reimers
Genau, in meinem Hauptjob sind es eher gesundheitliche Themen, Themen rund um Mitarbeiterentwicklung, aber es gibt da auch viele Überschneidungen. Also auch da bin ich auch eben viel mit dem Thema Lernen verbunden und persönliche Entwicklung. Und da ist so dann die Schnittstelle tatsächlich.

[00:01:42] – Janneke Duijnmaijer
Wie bist du auf die Idee gekommen, das in die Selbstständigkeit als Thema mitzunehmen oder überhaupt das als Thema für deinen Blog auch zu nehmen?

[00:01:53] – Kathrin Reimers
Also durch die nebenberufliche Tätigkeit habe ich schon so ein bisschen Erfahrung oder ein paar Jahre Erfahrung als Lerncoach gesammelt und da eben vorwiegend mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet und dann kamen auch immer mehr, kamen auch Eltern dann mit dazu und ich habe gemerkt, da sind auch Fragen da und da sind auch manchmal Unsicherheiten da. Und dann hat es mich so begeistert, dass wenn man Eltern mehr ins Coaching auch mit einbezogen hat, mehr gemeinsam gearbeitet hat, mit welchen kleinen Dingen man letztendlich auch gemeinsam da Veränderungen anstoßen kann. Und so bin ich dann auf die Idee gekommen und dachte ja, so vom Anfang, na ja, es ist ja auch so eine Entscheidung, wer ist denn letztendlich die Zielgruppe? Und da habe ich so am meisten dann gesagt, da sehe ich so viel, da habe ich so viel Herzblut für und da ist auch viel, da sind einfach Fragen da und der Bedarf genau.

[00:02:50] – Janneke Duijnmaijer
Sehr cool, und wann hast du angefangen zu bloggen? Also wie lange bloggst du jetzt schon?

[00:02:54] – Kathrin Reimers
Ich habe also immer mal vereinzelt auf meiner damaligen Unternehmensseite, habe ich eben einzelne Blogartikel geschrieben, aber das würde ich noch nicht so richtig als bloggen bezeichnen. So richtig intensiv mit dem Blog jetzt Lernen und Familie blogge ich seit Ende Juni 2020 genau.

[00:03:15] – Janneke Duijnmaijer
Warum hast du überhaupt den Entschluss gefasst, einen Blog zu starten? Weil wenn du sagst, du hattest schon eine Unternehmenswebsite, wie ist es zum Blog gekommen?

[00:03:22] – Kathrin Reimers
Ja, ich habe irgendwie immer so einen Ort gesucht, wo ich zusätzlich zu den Einzelcoachings auch so das Wissen oder die Erfahrungen und Informationen, aber auch ja vielleicht Workshops bündeln kann und für mich ist der Blog der Ort geworden, wo das alles so zusammen fließt. Also das ist gerade auch total schön zu sehen, dass ich jetzt das Gefühl habe, es kommt so schrittweise alles zusammen und ich kann die Themen immer mehr noch dazunehmen. Am Anfang war es so ein riesen Batzen sag ich mal und ja das ist irgendwie so ein Ort geworden, wo das alles zusammenfließt. Die Themen fließen zusammen, die Informationen sind gebündelt und auch zukünftig weiter die Angebote.

Das Schöne ist auch ich kann eben durch den Blog auch direkt, also ich habe zum Beispiel einen Blogartikel, da habe ich dann ein Arbeitsdokument direkt verlinkt und dann kann man damit direkt auch arbeiten. Und das finde ich irgendwie am Blog auch so charmant und das gefällt mir. Wenn man so in ein Thema vertieft ist, dann hat man ja unheimlich viel an Infomaterial und das mal in Blogartikeln runterzubrechen, auf den Punkt zu bringen, das war so mein persönlich größter Lernmoment so im letzten Jahr, als ich da intensiv angefangen habe, die Artikel zu schreiben. Und auch immer wieder zu gucken: Was braucht man wirklich jetzt? Wen spreche ich an? Ich möchte die Eltern ansprechen und das immer wieder dann neu zu formulieren und auch verständlich zu machen, das ja, das gefällt mir besonders gut dran.

[00:05:05] – Janneke Duijnmaijer
Das ja ist ein wahnsinnig spannender Punkt (anm.: zu schauen, wen ich wirklich anspreche), kann aber auch ein bisschen eine Herausforderung sein, oder?

[00:05:12] – Kathrin Reimers
Definitiv, also ja herausfordernd. Also auch erst mal zu schauen ok was sind denn die wichtigsten Themen? Womit fange ich denn an? Und ich bin dann so vorgegangen, dass ich eben geguckt habe, was waren denn so Fragen, die die Eltern mir einfach schon gestellt haben, mit welchen Fragen die Eltern zu mir in die Coachings oder überhaupt angefragt haben. Und so hat es mir jetzt geholfen, da erst mal eine Struktur zu schaffen. Mit welchem Thema beginne ich denn eigentlich. Genau. Und das ist nach wie vor, immer zu gucken, dass man auch, dass man es gut trennt, dass man eine Struktur hat, ja das.

[00:06:02] – Janneke Duijnmaijer
Würdest du sagen, das ist oder war deine größte Herausforderung beim Bloggen und beim Blogstart oder gab es da was anderes?

[00:06:08] – Kathrin Reimers
Also ja auch. Und gleichzeitig war am Anfang war wirklich die größte Herausforderung war, ich dachte, man kann einfach für alle schreiben, ich weiß noch wie ich am Anfang gesagt habe meine Zielgruppe sind ja eigentlich alle. Also es sind die Schüler, es sind die Eltern, das sind die Lehrer. Und das fand ich schon, da habe ich auch lange, lange gebrütet und gebraucht, bis ich so wirklich klar hatte, was ist denn jetzt das Angebot und worum geht es denn eigentlich? Das war eine Herausforderung. Und dann auch wirklich so den, den Start zu bekommen. Also wo fange ich denn jetzt, womit muss ich technisch anfangen? Was brauche ich alles? Und dann ist es wie, ich sage immer, man fängt so eine Sache an beim Blog und dann kommen zehn weitere To Do’s irgendwie hinterher. Genau. Ja und da irgendwie einen guten Weg zu finden und auch ja das dann stückweise dann vorzugehen und auch manchmal sich dann selber so nicht ganz so unter Stress zu setzen, dass sind schon Herausforderungen, die ich in den letzten Monaten gegangen bin, ja.

[00:07:20] – Janneke Duijnmaijer
Das kann ich mir vorstellen, das sind auch keine einfachen Punkte. Lass uns vielleicht noch mal ganz kurz zurückgehen zu dem, du hast dich für eine Zielgruppe entschieden oder du wolltest am Anfang alle ansprechen. Wie ist es denn dazu gekommen, dass du dich wirklich auf eine Zielgruppe eingeschränkt hast? Also gab es da irgendwie einen Moment, dass du gesagt hast oder eine Erkenntnis, jetzt muss ich mich einschränken, oder warum hast du das gemacht?

[00:07:46] – Kathrin Reimers
Ja, die gab es auf jeden Fall, weil ich immer mehr gemerkt habe, wie schwierig es wird, die Inhalte aufzubauen auf meiner Seite und auch dann wirklich gezielt anzusprechen. Und auch das Schreiben von den Artikeln. Also so, also es ist ja fast, es ist vielleicht machbar, aber für mich eben war es nicht machbar, da drei verschiedene Ansprachen in einem Text zu haben. Und dann ist es auch unübersichtlich, weil man dann, dieser Text ist für Jugendliche, dieser ist für Lehrer, dieser ist für Eltern, auch wenn die Themen sich überschneiden und zusammenhängen. Und dann habe ich mich eben für die Zielgruppe entschieden, wo einfach, wo ich sage da brennt mein Herz für, da Dinge anzubieten.

[00:08:30] – Janneke Duijnmaijer
Genau das wäre nämlich meine nächste Frage gewesen, ob dir das schwergefallen ist und wie du dich dann für eine entschieden hast, ob du das irgendwie, ob es Entscheidung vom Herzen war oder eben eine rein analytisch Daten getriebene Entscheidung.

[00:08:44] – Kathrin Reimers
Nee, gar nicht. Also, natürlich habe ich schon geschwankt zwischen Angeboten und das ist auch nach wie vor immer mal noch in meinem Kopf. Was kann ich denn trotzdem noch für Jugendliche anbieten? Also wirklich auch ohne die Eltern dann, aber das ist ja nicht ausgeschlossen tatsächlich. Und so hab ich mir dann versucht, meinen Weg zu finden und letztendlich ja, liegt mir die Elternarbeit, habe ich gemerkt, wirklich am meisten. Und das ist vielleicht auch wieder so ein bisschen, Erwachsenenbildung so ein bisschen die Schnittstelle zu meinem Hauptberuf, wo ich eben auch lange war und Trainings und Workshops gemacht habe. Oder ich bin ja noch in meinem Hauptberuf. Genau, da ist so die Schnittstelle und das passt eigentlich ganz gut zusammen. Und weil ich halt auch selber Mutter bin und merke, an welchen Themen man so im Alltag als Eltern auch vorbeikommt, was es auch mit einem selber zu tun hat. Und manche Dinge und das finde ich einfach ein super spannendes, inhaltlich einfach auch, ein super spannendes Feld ja.

[00:09:51] – Janneke Duijnmaijer
Ja das ist auf jeden Fall wahnsinnig spannend. Und spannend ist nämlich auch, was du gerade gesagt hast, du hast einen Job, der (noch) dein Hauptjob ist. Und du hast Kinder, du hast auch Zwillinge, so wie ich. Wie schaffst du das, das alles zeitlich unter einen Hut zu bringen? Hast du da irgendwelche Techniken und Tipps, die du uns verraten kannst?

[00:10:16] – Kathrin Reimers
Ja, es ist definitiv eine Herausforderung. Aber dadurch, dass es dann irgendwie alles unter einen Hut musste, musste ich mich damit auch beschäftigen und habe auch viel ausprobiert und aktuell und das wechselt tatsächlich auch so ein bisschen so phasenweise. Aktuell hilft es mir einfach, dass ich mir feste Zeiten plane. Gerade ist unheimlich viel los an allen Ecken und Enden und was ich gemerkt habe, was mir hilft, dass ich so ein bisschen die Aufgabenpakete, die Themen, erstmal sammle ich das alles in Astana. Da ist eine riesen Liste, was mir einfällt, wird da geparkt und dann picke ich mir das raus, was gerade passt. Wo auch Kapazitäten dafür da sind und vor allem auch vom Kopf her dann manchmal noch Kapazitäten da sind. Also ich sortiere so meine Aufgaben manchmal auch nach, ich sage mal, geistige Frische, ich mache dann, wenn ich tagsüber Zeit habe, Luft habe und so ein Blocker hatte, dann mache ich so Sachen wie Inhalte, Texte und wo ich wirklich auch mir Gedanken machen muss. Und dann, wenn ich aber nur abends Zeit habe, dann mache ich so gestalterische Sachen, wo ich dann merke, okay, da kann ich auch ein bisschen spielerischer vorgehen, da kann ich was ausprobieren. Also so habe ich mir jetzt die Aufgaben auch ein bisschen verteilt und so geht es ganz gut. Und was wirklich auch total hilft ist, das Dranbleiben. Also ich habe mir jetzt so vorgenommen, 20 bis 30 Minuten am Tag, aber auch wirklich dann wirklich am Tag und dann kann es auch nur eine klitze Kleinigkeit sein und damit geht es ganz gut gerade. Aber klar, es kommen Dinge manchmal im Alltag vor, die sind einfach nicht planbar und dann muss das Konzept umgeschmissen werden. Und genau.

[00:12:02] – Janneke Duijnmaijer
Aber ich glaube, das kennen wir alle, kranke Kinder oder man selber ist krank oder alles auf einmal. Oder es ist einfach woanders viel oder es kommen Dinge dazwischen. Und ich glaube, wenn man da ein bisschen flexibel bleibt, ist das gut und ich finde es super, wie du das machst mit dem wirklich überlegen. Okay, wann habe ich wofür Kapazitäten? Weil dann muss man sich selber glaube ich schon ein bisschen kennen. Aber dann ist es auch viel einfacher, weil wenn man sich jetzt fix oder stur sagt, jeden Morgen schreibe ich jetzt an einem Blogartikel und dann merkt man aber, dass man morgens überhaupt nicht kreativ ist, dann bringt das überhaupt nichts. Nur weil irgendein Guru gesagt hat, du musst immer morgens schreiben, weil da bist du am frischesten. Also da bist du als Lerncoach sowieso, was das betrifft, glaube ich nochmal extra sensibilisiert. Und ja, warum sollte man sich zu etwas zwingen, das man gerade nicht schafft?

[00:12:53] – Kathrin Reimers
Ne, genau das funktioniert nicht. Und dann kommt der Stress und dann geht es sowieso nicht. Dann ist das Gehirn mit anderen Sachen beschäftigt und genau. Für Blogartikel, das nehme ich mir dann vor, das plane ich mir auch fest dann und sage okay, jetzt und dann ist wirklich der Fokus auch da drauf. Also das muss wirklich, das kann ich nicht so zwischendrin machen, da mal ein bisschen schreiben, dort ein bisschen was, aber da habe ich dann wirklich feste Zeiten. Was mir auch sehr hilft, ist so eine kleine Coworking Gruppe. Das finde ich so super. Und da spornt man sich so ein bisschen an gegenseitig und auch wenn man mal sagt, jetzt mache ich es vielleicht doch nicht. Ich habe mir was vorgenommen, aber irgendwie wird man da auch so ein bisschen ermuntert, jetzt mach’s doch und das tut ganz gut und hilft.

[00:13:47] – Janneke Duijnmaijer
Ja, ja, dieser kleine Tritt in den Hintern, der hat schon einigen geholfen. Du bist ja auch Mitglied in der Blogothek in meinem Mitgliederbereich. Welche Rolle spielt die beim Bloggen für dich?

[00:14:02] – Kathrin Reimers
Also von Anfang an eine riesige Rolle. Weil mir hat es so geholfen, das ist ja so aufgebaut wie ein Leitfaden, ein roter Faden. Und am Anfang, als ich so diesen riesen Berg vor mir hatte und eigentlich gar nicht wusste, wo man anfängt mit WordPress und überhaupt, eine Domain sichern. Also diese ganzen ganzen kleinen Schritte, die auch, das muss ich ja auch noch machen, dann plötzlich da sind. Da hatte ich so viel durch die Anleitungen und die Schritt für Schritt Erklärungen und dann kann man anhalten und schauen. Also das hat mir unheimlich geholfen da zunächst mal auch das Grundgerüst zu schaffen und aber auch bei der Definition von der Zielgruppe und ja, es ist wie mein Nachschlagewerk und jetzt im Moment nutze ich es oft eben so als Nachschlagewerk. Wenn ich was nicht genau weiß, wo soll ich jetzt da wieder anfangen? Zum Beispiel ein Popup erstellen oder ein Anmeldeformular und dann gehe ich erst mal in die Blogothek, guck, was es dazu gibt und dann kann ich die Sachen durcharbeiten und das ist wirklich super hilfreich. Ja und außerdem habe ich auch so nette Bekannte durch die Blogothek kennengelernt. Das finde ich, also die Community und auch die ja Gemeinschaft ein bisschen, das ist wirklich sehr schön. Also es ist ein wichtiger Teil dafür, dass es jetzt vorwärts ging, genau.

[00:15:36] – Janneke Duijnmaijer
Sehr cool. Und dafür, dass dein Blog ja noch recht jung ist, hast du ja auch schon die ersten Erfolge vorzuweisen. Erzähl uns mal ein bisschen davon.

[00:15:46] – Kathrin Reimers
Ja, also ich bin einfach froh, dass ich wirklich, dass es so Schritt für Schritt sichtbarer wird und immer mehr Aufrufe dazu kommen und ich mir dann immer denke, huch neue Aufrufe, wo kam das jetzt her? Das freut mich dann immer, dass es irgendwie dann doch funktioniert. Und überhaupt, dass ich und für mich ist es auch tatsächlich so ein kleiner Erfolg, dass es eben neben meinem Hauptberuf und den Kindern eben überhaupt machbar ist. Also, dass ich überhaupt dranbleibe. Ja, und dass sich da Schritt für Schritt immer mehr zusammenfügt. Und wenn ich meine Spalte, ich habe so in diesem Asana, habe ich eine Spalte, wo erledigt ist und dann kommt da immer mehr dazu. Ich denke so, man hat so das Gefühl, man kommt nicht vorwärts. Es ist so viel, aber wenn man dann da drauf schaut, ist dann doch total viel schon geschehen. Und ja, das würde ich sagen, das ist ein kleiner Erfolg.

[00:16:53] – Janneke Duijnmaijer
Und eigentlich nicht nur ein kleiner Erfolg, sondern ein großer Erfolg und auch das, was du uns ja heute schon erzählt hast, nämlich dass dir klar geworden ist, für welche Zielgruppe du da bist, was für Angebote du entwickeln möchtest und mit wem du zusammenarbeiten möchtest. Das ist ja eigentlich auch schon ein riesiger Erfolg. Und da bist du wahnsinnig vielen anderen Selbstständigen einen Schritt voraus, weil ganz viele wissen gar nicht so genau, für wen möchte ich jetzt da sein und haben eben ihre drei Zielgruppen und verhaspeln sich dann eben dabei und schreiben für jeden und über alles. Und das was du auch beschrieben hast, das mit dem Aufbau der Webseite nicht weiterkommen und des Blogs. Das ist halt auch dann ein Nachteil davon. Das heißt auch das ist ein Erfolg, den man vielleicht nicht so sieht und wo man jetzt vielleicht nicht damit rausgeht und prahlt, ah, ich habe das und das gemacht. Aber es sind eben diese kleinen Dinge und gerade diese Klarheit, glaube ich, das sind wahnsinnig viele Erfolge, die man für sich selber hat, die nach außen jetzt vielleicht nicht so sind, dass man eine Medaille kriegt oder was weiß ich, dass das irgendwo draufsteht. Aber es ist wahnsinnig wichtig für sich selber, um dann eben die nächsten Schritte machen zu können.

[00:18:08] – Kathrin Reimers
Ja, genau. Also das würde ich auch sagen, dass so eine Klarheit reinkommt, dass eine Struktur reingekommen ist und dass ich jetzt eigentlich fürs nächste Jahr sehr genau weiß, also ich habe nicht mehr diesen Nebel so vor den Augen. Was ist, was mache ich denn? Was biete ich denn an? Sondern ich bin viel strategischer geworden, mir ist viel klarer geworden, okay, das ist der nächste Schritt und das kann warten. Ich kann viel besser entscheiden, warum ich oder warum ich vielleicht meinen Artikel vorziehe. Also das hat sich so in einem ja, es hat sich so zusammengefügt. Und ja, das macht Spaß, es macht tatsächlich Spaß.

[00:18:46] – Janneke Duijnmaijer
Und das ist das aller, aller Allerwichtigste finde ich, dass es Spaß macht. Weil du das nächste Jahr schon angesprochen hast, was hast du denn geplant für die Zukunft, für deinen Blog oder für dein Online Business generell?

[00:18:57] – Kathrin Reimers
Ja, also noch viel mehr schreiben, das was irgendwie noch hier liegt, an Rohmaterial in Textform zu bringen auch. Und was ich so fürs Frühjahr geplant habe, sind auch kleinere Online Workshops, so tatsächlich in live dann auch. Und da habe ich schon zwei Themen so grob im Kopf. Das möchte ich auf jeden Fall angehen. Vielleicht wird es auch einen Kurs geben. Das sind so die großen Pläne, erst mal fürs nächste Jahr und weiterhin eben fleißig dran zu bleiben und nicht die, ja das nicht abreißen zu lassen. Oder von anderen Dingen, die so im Alltag und Zwischenstopps Familie dazwischen kommen, das so wieder schleifen zu lassen.

[00:19:42] – Janneke Duijnmaijer
Sag, eine Frage, eine Abschlussfrage habe ich noch und zwar, was ist der Nummer eins Erfolgstipp, den du unseren Zuhörern und Zusehern jetzt mitgeben kannst?

[00:19:53] – Kathrin Reimers
Also tatsächlich dieses Aufgaben herunterbrechen. Also nicht Blogartikel schreiben, sondern, was sind die einzelnen kleinen Schritte dazwischen? Das sind nämlich einige, von Thema sammeln… Aufgaben runterbrechen, es in kleine Schritte zerlegen, vielleicht auf Post-its notieren oder in einem Programm sammeln, wo man dann Spalten machen kann. Sammlung und Bearbeitung erledigt. Das ist mein absoluter Nummer eins Tipp und dann stolz drauf sein auf die Spalte erledigt und genau, die immer größer wird, dann hoffentlich und 20 bis 30 Minuten am Tag. Das finde ich doch auch, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, auch klitzekleine Techniksachen oder Dinge drumherum. Ich sag immer die drumherum Sachen, die ja dann auch immer zeitaufwendig sind. Da kann man dann immer sich sowas Kleines rauspicken und hat einen kleinen Erfolg. Und so bleibt die Motivation genau.

[00:20:52] – Janneke Duijnmaijer
Super! Vielen lieben Dank Kathrin, dass du uns mitgenommen hast hinter die Kulissen von deinem Blog und uns ein bisschen einen Einblick gegeben hast, wie es so ist, wenn man einen Hauptjob hat, einen Blog hat, ein Online Business hat und eine Familie. Und da alles unter einen Hut bringen möchte. Ich danke dir ganz herzlich und ich danke euch ganz herzlich beim Zuhören und wünsche euch wie immer viel Spaß beim Bloggen!

5/5 (1 Review)

2 Kommentare zu „„Am Anfang dachte ich, man kann einfach für alle schreiben.““

  1. Danke für das Interview. Ich finde solche Einblicke immer sehr spannend und bin schwer beeindruckt, was Kathrin neben Hauptjob und Zwillingen auf die Beine stellt! 😃

  2. Ich fühle so sehr mit! Bin auch Mama von Zwillingen und habe noch einen Job. Trotzdem will ich bloggen und meine Selbstständigkeit voranbringen. Und trotzdem will ich Zeit zum Wandern und für Yoga. Ich finde es toll, das hier zu lesen. Vielen Dank und viel Erfolg weiterhin 🙏

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