Die 5 größten Editorial Calendar Fehler | blogyourthing.com

Die 5 größten Editorial Calendar Fehler

Alle Welt spricht über Editorial Calendar, Blog Planner, Content Calendar, … es gibt unzählige Namen dafür. Was so viele fancy Namen hat, bedeutet eigentlich nur eines: du schreibst Themen auf, über die du schreiben willst und auch wann du sie veröffentlichen willst. Jep, das ist (fast) die ganze Wissenschaft dahinter.

So ein Editorial Calendar kann ganz schön praktisch sein. Zum Beispiel sparst du Zeit, weil du nicht bei jedem Blogartikel stundenlang vor dem Computer sitzt, weil dir nichts einfallen will. Und ja, es gibt noch einige Beispiele mehr ;) Es gibt aber auch ein paar Dinge die du beachten solltest, damit dein Editorial Calendar dein Leben nicht unnötig schwer macht und zur Hürde wird. Deshalb sind hier die 5 größten Fehler beim Erstellen deines Editorial Calendars!

Die 5 größten Fehler die deinen Editorial Calendar zur Hürde werden lassen: Klick um zu Tweeten

Fehler Nr. 1: Du planst mehr Artikel ein, als du Zeit hast

Neulich habe ich bei einem Blog Booster Coaching mit einer Bloggerin gesprochen, die mir erzählt hat, dass sie seit kurzem einen Editorial Calendar führt. Und obwohl sie sich viel davon versprochen hat (vor allem mehr Leser und weniger Stress zum Beispiel) ist genau das Gegenteil der Fall – also zumindest was den Stress betrifft: seit Wochen hetzt sie ihrem Kalender hinterher und hat die größte Mühe ihrer Planung nach zu kommen. 

Viele Bloggern mit denen ich rede würden am liebsten mehrmals täglich bloggen. Aber die Realität sieht für die meisten BloggerInnen leider noch so aus, dass sie „nebenbei“ einen 40 Stunden Job schupfen müssen, um Geld zu verdienen von dem sie leben können. Damit dich das schlechte Gewissen nicht plagt, weil du schon wieder einen Blogartikel aus deinem Editorial Calendar auslassen musstest oder schon wieder zu spät dran bist, gibt es einen einfachen Trick: überleg dir vor dem Erstellen deines Editorial Kalenders, wie viel Zeit du Bloggen investieren kannst und willst!

Überleg dir VOR dem Erstellen deines Editorial Calendars, wie viel Zeit du zum Bloggen hast! Klick um zu Tweeten

Und sei wirklich ehrlich zu dir selbst! Denn nichts frustriert mehr, als die selbst gesteckten Ziele nicht zu erreichen! Wobei wir auch schon bei Fehler Nummer 2 wären…

Fehler Nr. 2: Du machst dir zu viel Druck

Besonders am Anfang bist du besonders motiviert: Du hast einen detaillierten Plan für das nächste Monat erstellt und weißt, wann du welchen Artikel veröffentlichen willst. Wollen ist aber nicht gleich können – weil immer was dazwischen kommt. Wir alle haben ein Offline-Leben, das hin und wieder dazwischen funkt. Und auch wenn wir es nicht wahr haben wollen: manchmal werden sogar die diszipliniertesten Blogger krank ;)

Da liegt aber noch gar nicht das Problem: die Gefahr ist, dass du dir ein schlechtes Gewissen machst, weil dein Beitrag nicht rechtzeitig online geht. Relax! Es gibt absolut keinen Grund dir Druck zu machen. Nur du kennst deinen Kalender. Kein Leser, kein anderer Blogger – nur du. Niemand wird es merken, wenn du einen Artikel später als geplant veröffentlichst (außer du postest Ostergrüße zu Weihnachten…).

Also: weg mit dem schlechten Gewissen. Der Editorial Calendar ist vor allem dafür da, dir in unkreativen Zeiten zu helfen, nicht um dich runter zu ziehen!

Der Editiorial Calendar ist da um dich zu unterstützen, nicht um dich runter zu ziehen! Klick um zu Tweeten

Fehler Nr. 3: Du verfällst ins Over-Planning

Bloggen ist eine Leidenschaft. Die meisten Blogger starten, weil sie für ein Thema brennen und das mit ihren Lesern teilen wollen. Wenn du damit startest deinen Content zu planen, kann es passieren, dass du zu viel planst: all deine Resourcen sind verplant (siehe Fehler Nummer 1) und es bleibt kein Platz oder keine Zeit für spontane Artikel. Das ist nicht nur für dich frustrierend, weil du dich eingesperrt fühlst, sondern wird mit der Zeit auch für deine Leser langweilig – wenn sie nämlich merken, dass es dir keinen Spaß mehr macht und du nur noch deine Pflicht erfüllst!

Also: Wenn du schon am Planen bist, dann plane die Spontanität ein.

Wenn du schon am planen bist, plane in deinem Editorial Calendar auch Spontanität ein! Klick um zu Tweeten

Und zwar in Form von Platzhaltern für spontane Artikel. Und wenn dir nichts einfällt, na dann gibt’s halt mal einen Artikel in der Woche weniger! Wenn du Angst hast, dass das deinen Blogstatistiken schadet (you’re not alone) dann schreib doch in einer kreativen Phase einfach mal ein paar zeitlose Backup-Artikel, die du dann rausschmeißen kannst!

Fehler Nr. 4: Du planst an deiner Zielgruppe vorbei

Eines der Erfolgsversprechen eines Editorial Calendars ist, dass du mehr Leser bekommst. Das kann natürlich stimmen, weil er dir dabei hilft regelmäßig zu bloggen. Und das ist beim Aufbau deiner Leserschaft alles andere als hinderlich ;) Allerdings musst du dafür immer deine Zielgruppe im Hinterkopf haben, damit du die Blogartikel auf deine Leser abstimmen kannst: Für wen schreibst du den Blogartikel? Welchen Nutzen haben sie davon? Sind all deine Kategorien gleichermaßen abgedeckt? Sind deine Leser dann online, wann du den Blogartikel veröffentlichen wirst?

Es ist schön, wenn du einen detaillierten Plan hast, was du wann schreiben willst. Wenn’s aber niemand lesen will (okay, das ist jetzt sehr hart ausgedrückt), dann bringt das gar nix…

Wenn du bei deinem Editorial Calendar nicht an deine Leser denkst bringt er dir nichts... Klick um zu Tweeten

Fehler Nr. 5.: Du planst nicht laufend voraus

Es gibt kein Gesetz, keine Richtlinie und keine Empfehlung wie weit dein Editorial Calendar in die Zukunft planen sollte. 2 Wochen? Ein Monat? Ein Jahr?

Ich empfehle prinzipiell zumindest ein Monat voraus zu planen, das hat sich in der Praxis (für mich) am besten bewährt. Im Endeffekt kommt es aber nicht darauf an wie weit du voraus planst, sondern darauf dass du laufend voraus planst.

Es kommt nicht darauf an wie weit du vorausplanst, sondern dass du laufend planst! #editorialcalendar Klick um zu Tweeten

Wenn du am Monatsanfang regelmäßig vor einem weißen Blatt Papier sitzt, wirst du am Monatsanfang auch regelmäßig die Krise bekommen, weil du schnell Blogartikel brauchst.. Oder du bemerkst, dass all deine Blogartikel viel Vorbereitungszeit benötigen und du musst auf schnelle (nicht so gute) Alternativen zurückgreifen.

Setz dich deshalb nicht ein Mal im Monat hin um zu planen, sondern nimm dir jede Woche oder jede zweite Woche ein paar Minuten Zeit deinen Editorial Calendar anzusehen und füge neue Ideen laufend ein!

Führst du einen Editorial Calendar? Hinterlass ein Kommentar, welche Erfahrungen du damit gemacht hast!

Oder hast du dich bis jetzt noch nicht an das Thema herangetraut? Dann erzähl mir, was die größte Hürde für dich ist mit der Planung anzufangen!

5/5 (3 Reviews)

5 Kommentare zu „Die 5 größten Editorial Calendar Fehler“

  1. Also ich führe einen Editorial-Kalender. Allerdings nicht ganz so streng. Ich hab eine große Ideenliste, die ich nach und nach abarbeite. Dazwischen werden dann auch mal schnelle Ideen dazwischengeschoben etc.

    Wenn ich mir den Kalender schon einen Monat im vorraus mit allen zu bloggenden Ideen setzen würde, käme ich garantiert nicht mehr hinterher und würde den Spaß verlieren. Außerdem muss ich ja zwischendurch auch mal etwas arbeiten. Also wird der Kalender ganz intuitiv und ohne Stress geführt ;)

    Für mich ist meine Ideenliste viel wichtiger! Dort schlummern schließlich meine Gedanken :)

    GLG

    Limettchen von http://www.limettengruen.de

    1. Hallo Limettchen,

      eine Ideenliste ist eine super Idee als Alternative zum Editorial Calendar. Und er macht definitiv nicht so viel Druck! Aber ein gewisses Level an Druck finde ich gar nicht schlecht, sonst passiert es viel zu leicht dass man immer wieder Artikel auslässt und der Vorsatz regelmäßig zu bloggen flöten geht ;)

      Aber ich bin genau wie du der Meinung, dass auch in einem Editorial Calendar Platz für schnelle Ideen für zwischendurch sein müssen :)

      Liebe Grüße,
      Janneke

  2. Ich führe nur eine Ideenliste mit den kommenden Themen in entsprechender Reihenfolge, aber ohne Termin. So gehen mir die Ideen nicht aus und ich bin immer offen für spontane Änderungen.

  3. Also ich führe seit ungefähr einem Jahr einen Redaktionsplan und mir erleichtert dieses Tool die Arbeit ungemein.

    Vor allem „zwingt“ mich dieser Redaktionsplan zum regelmäßigen Bloggen. Und ich plane meine Blogartikel und auch die Social Media Posts passend zu meinen Veranstaltungen.

    Das macht das Ganze zu einer runden Sache.

    Lieben Gruß
    Birgit

    1. Das Einplanen der Social Media Postings ist super! Das macht es einfacher den Überblick zu behalten :) Planst du deine Social Media Postings mit einem Tool wie Hootsuite oder Buffer ein oder schaust du jeden Tag auf deinen Redaktionsplan?

      Liebe Grüße,
      Janneke

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