Warum jede Bloggerin eine Mastermind-Gruppe braucht (und wie du eine findest)

Was ist eine Mastermind-Gruppe? Und wie findest du die Richtige für dich?

Auf Instagram habe ich vor Kurzem 3 Dinge gepostet, die meiner Meinung nach meinen Erfolg ausmachen. Ein Punkt, der vielleicht der wichtigste dabei ist, war: Unterstützung.

Seit mehreren Jahren bin ich Teil verschiedener (kostenloser und kostenpflichtiger) Mastermind-Gruppen. Dort kann ich mich mit anderen austauschen oder von meinen Mentorinnen lernen. 

Das ist für mich unheimlich wichtig, denn ich bin von Haus aus eine Grüblerin: ich zerdenke alles. ALLES. Da hilft mir der Blick von außen – und wenn es nur ist, dass ich Bestätigung bekomme.

Und ja, ich denke der Erfolg von Blog Your Thing liegt genau darin. Dass ich nicht alleine arbeite, obwohl ich im Home Office sitze. Und dass ich schwierige Entscheidungen nicht alleine treffen muss, sondern mich mit Kolleginnen beraten kann. 

Deshalb bin ich der Meinung, dass jede Bloggerin, vor allem wenn der Blog als Marketingkanal genutzt wird, Teil einer Mastermind-Gruppe sein sollte.

Was das genau ist, was du davon hast und wie du die richtige Mastermind-Gruppe für dich findest, erkläre ich dir in diesem Blogartikel. 

Was ist eine Mastermind-Gruppe?

Der Begriff „Mastermind“ kommt aus dem englischen. Auf Wikipedia findet sich dazu folgende Definition:

„Mastermind steht für: englische Bezeichnung für ein Genie oder einen Vordenker, oft als treibende Kraft einer kreativen Personengruppe.“

Bezogen auf die Gruppe bedeutet das:

In einer Mastermind-Gruppe schließen sich mehrere Leute mit einem gemeinsamen Ziel (z.B. mithilfe des Blogs als Expertin sichtbar zu werden) zusammen und helfen sich gegenseitig, es zu erreichen. 

Dabei stehen die Mitglieder der Gruppe laufend in Austausch, geben einander Feedback oder unterstützen sich gegenseitig. Außerdem sorgen sie für den gewissen Accountability-Faktor. Das heißt, du besprichst deine Ziele und Pläne mit ihnen und wirst auch danach gefragt, ob du sie umgesetzt hast.

In sogenannten Mastermind-Calls treffen sich die Gleichgesinnten regelmäßig, entweder persönlich oder online z.b. via Zoom. In jedem Termin besprechen die Teilnehmerinnen, wo sie gerade stehen und was die nächsten Ziele sind. Details zum Ablauf findest du weiter unten. 

All das sorgt dafür, dass du schneller und mit mehr Fokus vorankommst.

Was eine Mastermind-Gruppe nicht ist

Um besser zu verstehen, was du dir von einer Mastermind-Gruppe erwarten kannst, möchte ich noch abstecken, was sie nicht ist:

Ein Gruppenprogramm, in dem du von den anderen Teilnehmern gecoacht wirst. Es geht nicht darum, neue Fähigkeiten in Sachen Texten, Rechnungswesen, Technik, … zu bekommen. Sondern es geht darum zu erfahren, wie andere in deiner Situation gehandelt hatten. 

Als Faustregel gilt: Was du googeln kannst, musst du nicht in einem Treffen fragen.

Mögliche Fragen für eine Mastermind-Gruppe

Damit du dir besser vorstellen kannst, was in eine Mastermind-Gruppe gehört und was nicht, sind hier ein paar Beispiele.

Was du in deiner Mastermind fragen solltestWas du in einer Mastermind nicht fragen solltest
Mein Freebie performt nicht so wie geplant. Könnt ihr mir beim Brainstorming helfen, was ich noch an Promo machen könnte?Wie baue ich mein Freebie in meinen Blog ein?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Angebot für einen bezahlen Artikel von Firma xyz annehmen soll.Wie kennzeichne ich einen bezahlten Link in meinem Artikel?
Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mein Gewerbe anzumelden?Wie melde ich ein Gewerbe an und welches brauche ich überhaupt?

Für wen eignet sich eine Mastermind?

Aus den Beispielen merkst du: Mastermind-Gruppen sind in der Regel nichts für Anfänger, sondern für Fortgeschrittene. Es geht nicht darum, Wissen anzuhäufen, sondern die Herausforderungen zusammen in Angriff zu nehmen.

Mastermind-Gruppen sind eher für Fortgeschrittene geeignet.

Masterminds beschränken sich nicht nur auf den Business-Bereich, auch wenn sie dort vermutlich am öftesten anzutreffen sind. Sondern du kannst dich genauso gut mit anderen Leuten zusammenschließen, um ein persönliches Ziel zu erreichen. 

Mastermind-Gruppen sind perfekt für Einzelunternehmer, Selbstständige oder Freelancer, die sonst alleine arbeiten würden. In einem großen Unternehmen hast du oft jemanden, mit dem du dich austauschen kannst und deine aktuelle Situation besprechen kannst. Als Solopreneur ist das meist nicht der Fall. 

Vielleicht hast du deinen Mann oder Partner, mit dem du über dein Unternehmen sprichst. Das funktioniert auch eine Zeit lang, aber irgendwann stößt du so an deine Grenzen. Wenn dein Partner nicht ebenfalls selbstständig ist und die gleichen Herausforderungen kennt oder Entscheidungen treffen muss wie du, ist er irgendwann überfordert. 

Und selbst falls du einen Partner hast, mit dem du darüber sprechen könntest: manchmal möchte man Arbeit Arbeit sein lassen und das Private privates 😉 

Vorteile einer Mastermind-Gruppe

Es gibt gleich einige Vorteile von Masterminds, die ich hier ganz kurz anreißen möchte:

  1. Du bist nicht alleine. Früher in meinem Agenturjob konnte ich mich manchmal einfach nach links drehen und mit meiner Kollegin reden. Einfach nur plaudern oder sie kurz nach ihrer Einschätzung zu einem Kommentar fragen. Wenn du alleine im Home-Office sitzt, geht das nicht. In der Mastermind hast du den Rahmen, wo du “schnell mal” wen Fragen kannst – auch wenn der oder diejenige nicht neben dir sitzt.
  2. Du kannst deinen Fokus halten. Im Rahmen der Mastermind sprecht ihr über eure Ziele und nächsten Projekte. Das heißt, du kannst dir nicht jede Woche ein neues Produkt, Freebie, … überlegen. Zumindest ist es schwerer – denn deine Mastermind-Kolleginnen fragen dich nach deinem Fortschritt. Das heißt der Accountability-Faktor ist in den meisten Masterminds sehr wichtig.
  3. Du bekommst Bestätigung. Wenn du oft unsicher bist, was eine Entscheidung betrifft. Oder wenn du einfach mal ein paar aufmunternde Worte brauchst, dann kannst du dir das auch in der Mastermind abholen.
  4. Du bekommst ehrliches Feedback. Aber auch ungeschöntes Feedback bekommst du in einer Mastermind. Das ist zwar nicht immer ganz angenehm, bringt dich aber weiter als jede Bauchpinselei. Und da ihr alle ungefähr auf dem gleichen Level seid, ist das Feedback auch fachlich wertvoll.
  5. Du wirst herausgefordert. Wir alle bleiben am liebsten in unserer Komfortzone. Und wenn wir alleine vor uns hin arbeiten, gelingt uns das auch sehr gut. Wenn du allerdings weiterkommen möchtest, musst du aus Neues ausprobieren. In einer Mastermind wirst du von den anderen Mitgliedern dazu angespornt.
  6. Einblicke in andere Herangehensweisen. „Wie machst du das eigentlich?“ Das ist eine Frage, die wir alle nur zu gerne stellen. In einer Mastermind kannst du das auch tun und bekommst von deinen Kolleginnen ihre Sichtweisen und Ansätze und dadurch auch neue Ideen.
  7. Du erweiterst dein Netzwerk. Es ist immer von Vorteil, wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt.

Vorteile einer Mastermind-Gruppe für deinen Blog

Das sind ja ganz nette Vorteile. Aber was bringt mir das konkret für meinen Blog, fragst du dich jetzt vielleicht?

Gut, dass du fragst.

Wenn du diesen Blog hier liest, dann ist dein Blog vermutlich dein Marketingkanal, mit dem du Ziele verfolgst, wie Expertenstatus aufbauen oder Leser zu Kunden machen. Hier sind ein paar konkrete Beispiele, wie dir eine Mastermind bei deinem Business Blog hilft:

  • Entscheiden, über welche Themen du in der nächsten Zeit bloggst, passend zu deiner Unternehmensplanung
  • Erfahren, wie andere bei einer Kooperationsanfrage reagiert haben
  • Nachfragen, wie andere auf einen bestimmten Kommentar reagieren würden (z.B. wenn er beleidigend war oder vom Mitbewerber)
  • Feedback auf deine Blog Strategie bekommen
  • Ehrliches Feedback auf eine neue Freebie-Idee bekommen
  • Empfehlungen und Erfahrungen anderer mit bestimmten Tools (z.B. um Landing Pages zu bauen, Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, ….)

Das sind nur ein paar Beispiele. Ich bin mir sicher, dass dir aus deinem Alltag genügend Fragen einfallen würden.

So funktioniert eine Mastermind-Gruppe

Das grundlegende Konzept einer Mastermind Gruppe habe ich die oben schon beschrieben. Lass uns aber einen Blick auf die Details werfen.

Die Gruppenmitglieder

Der Erfolg der Mastermind-Gruppe steht und fällt mit den Teilnehmern und ihrer Bereitschaft sich auszutauschen. 

Bei den Gruppenmitgliedern sind 2 Dinge wichtig: Ähnliches Level und gleiches Ziel

Gleiches Ziel

Für eine Mastermind ist prinzipiell jedes Ziel möglich. Zum Beispiel… Wichtig ist, dass jedem Teilnehmer in der Mastermind klar ist, auf welches Ziel hingearbeitet wird. Je klarer das Ziel formuliert ist, desto besser.

Bei meiner eigenen Blog & Business Mastermind haben wir zum Beispiel folgendes Ziel: 

Die Mastermind für selbstständige Frauen, die sich mithilfe ihres Blogs ein Online-Business aufbauen wollen. 

Ähnliches Level

Damit der Austausch in der Gruppe auf Augenhöhe stattfindet, sollten die Teilnehmer ein ähnliches Wissenslevel haben.

Ist das nicht der Fall, haben einige Teilnehmer vielleicht das Gefühl, ständig den anderen Mitgliedern mit ihrem Wissen weiterzuhelfen aber nichts dafür zurückzubekommen. Und andererseits fühlen sich Mitglieder, die noch nicht so weit sind wie die anderen schnell überfordert und frustriert.

In meiner Blog & Business Mastermind treffen sich Frauen, die schon einen Blog haben und wissen, wer ihre Zielgruppe und was ihre Nische ist. Und die zusätzlich zu ihrem Blog ein Angebot in Form eines digitalen Produktes (z.B. Onlinekurs, Mitgliederbereich, …) oder einer Dienstleistung (z.B. Coaching, Beratung, …) anbieten (wollen).

Wer noch keine Idee hat, worüber sie bloggen möchte oder schon 100.000 Euro Umsatz / Jahr macht, ist in der Blog & Business Mastermind eher nicht richtig aufgehoben. 

Die Gruppengröße

Da ein reger Austausch in der Gruppe gewünscht ist, sollte die Gruppe weder zu groß, noch zu klein sein. Am besten ist es, wenn sich alle Mitglieder persönlich kennen.

Meiner Erfahrung nach ist die perfekte Gruppengröße 5 – 10 Personen. 

Die Gruppe ist nicht so groß, dass man den Überblick verliert. Aber auch nicht zu klein, dass sie ins Stocken gerät, falls mal jemand krank ist oder einen Mastermind-Termin nicht wahrnehmen kann. 

Frequenz der Treffen

Damit die nötige Verbindlichkeit gegeben ist und sich die Gruppe nicht aus den Augen verliert, solltet ihr euch mindestens alle 2 Wochen zu einem Mastermind-Meeting treffen. Auch wöchentliche Treffen sind möglich, ist abhängig von der Gruppengröße aber ein ziemlicher Zeitfresser.

Ich persönlich mag den 14-tätigen Rhythmus lieber, weil ich so mehr Zeit zur Verfügung habe, um zwischen den Terminen umzusetzen. Und dank Facebook-Gruppen reißt der Kontakt auch dazwischen nicht ab.

Online oder Offline?

Das eigentliche Mastermind-Treffen kann offline stattfinden oder online über Tools wie Zoom oder Teams. Auch die Uhrzeit ist von euch frei wählbar. Wichtig ist nur, dass ihr einen Termin wählt, den alle wahrnehmen können. Es bringt wenig, wenn ein Mitglied nur sehr selten dabei sein kann. So entsteht kein Gemeinschaftsgefühl und es ist schwierig eine gute Vertrauensbasis aufzubauen.

In kostenlosen, selbst organisierten Gruppen ist das Finden und Organisieren solcher Meetings oft schwierig, deshalb bin ich ein Fan von kostenpflichtigen Masterminds. Dazu aber weiter unten mehr.

Dauer der Mastermind-Meetings

Bei der Dauer würde ich ein Meeting auf 1,5 Stunden begrenzen. Je länger das Meeting dauert, desto schlechter könnt ihr euch konzentrieren. Und es führt auch ein dazu, dass die Teilnehmer nicht mehr ganz bei der Sache ist, was wiederum demjenigen, der gerade mit seinem Problem an der Reihe ist, nicht ganz fair.

Ablauf eines Mastermind Treffens

Wie ein Mastermind-Treffen abläuft, ist von Mastermind-Gruppe zu Mastermind-Gruppe unterschiedlich. Es macht aber Sinn, den Ablauf vorab festzulegen, damit alle wissen, was sie erwartet.

Viele Masterminds (auch meine) nutzen die Hot Seat – Methode: Jedes Mitglied hat einen vorab festgelegten Zeitraum zur Verfügung, z.B. 15 Minuten. In dieser Viertelstunde kann es sein Problem schildern und die anderen Teilnehmer geben ihre Inputs und Lösungsvorschläge.

Diese Methode ist unheimlich hilfreich. Auch für alle, die nicht auf dem „Heißen Stuhl“ sitzen. Denn so entdecken sie manchmal Probleme, von denen sie noch nicht wussten, dass sie sie haben. Oder sie lernen neue Perspektiven auf einen Themenbereich kennen und können so ihren Arbeitsalltag damit bereichern. 

Die Agenda für ein Mastermind-Meeting könnte folgendermaßen aussehen:

  • 10 Minuten: Jedes Mitglied teilt kurz in Stichworten, ob er seine Ziele seit dem letzten Meeting erreicht hat und mind. 1 Erfolg.
  • 75 Minuten: 5 Teilnehmer mit je 15 Minuten am Hot Seat
  • 5 Minuten: Abschlussrunde, in der jedes Mitglied seine Ziele bis zum nächsten Mal noch einmal festhält.

Dieser Ablauf kann natürlich abgewandelt werden, je nachdem wie viele Teilnehmer es gibt. Ich persönlich mag es gerne, wenn das Meeting mit Erfolgen gestartet wird. Dadurch bekommt die Sitzung eine positive Grundstimmung.

Und auch die Ziele am Schluss noch einmal auszusprechen, sorgt dafür, dass jede weiß was zu tun ist.

So findest du eine Mastermind-Gruppe

Das ist wohl die schwierigste Frage in Zusammenhang mit Mastermind-Gruppen. Und sicher auch eine der meist gestellten (zumindest wenn man Google glauben darf 🙃).

Es gibt 2 Ansätze:

  1. Du gründest eine eigene Mastermind-Gruppe
  2. Du wirst Teil einer bestehenden Mastermind-Gruppe

Zu beiden erzähle ich dir gleich ein wenig mehr. Aber in beiden Fällen kann ich auch sagen:

Es braucht oft ein paar Anläufe, um die richtige Mastermind-Gruppe zu finden.

Ich selbst habe einige Gruppen gebraucht, bis ich gemerkt habe, was mir bei einer Mastermind wichtig ist und was nicht. Aber auch bei den Versuchen, wo ich nicht 100%ig zufrieden war (falls es das überhaupt gibt), habe ich immer unheimlich viel dazugelernt. Es zahlt sich also wortwörtlich aus, herumzuprobieren.

Eine bestehende Mastermind-Gruppe finden

Eine bestehende (kostenlose) Mastermind-Gruppe zu finden ist meistens schwer. Oft finden sich die Mitglieder zufällig, weil sie sich in einer Facebook-Gruppe oder bei einem kostenpflichtigen Kurs kennengelernt haben.

So funktioniert’s:

  1. Überlege dir, welches Ziel du erreichen möchtest.
  2. Frag in deinem Bekanntenkreis (oder deinen Social Media Kanälen), ob jemand in einer Mastermind-Gruppe ist und neue Teilnehmer aufnimmt.
  3. Lerne die Mitglieder kennen und hör auf dein Bauchgefühl, ob ihr zusammenpasst.

Das Einsteigen in eine bestehende Gruppe ist nicht immer ganz einfach, rechne mit Eingewöhnungszeit am Anfang in der vielleicht nicht alles rund läuft.

Gründe deine eigene Mastermind-Gruppe

Die andere Variante ist, dass du selbst eine Gruppe gründest. Das heißt, du überlegst, wer in deinem Bekanntenkreis ungefähr auf deinem Level ist und vielleicht Lust hätte, sich regelmäßig mit dir auszutauschen.

Dadurch startet ihr ganz neu und könnt eure eigenen Regeln festlegen. Das heißt aber auch, dass du dir vorab Gedanken über all das machen musst, was ich vorhin schon aufgezählt habe:

  • Wer sollen die Mitglieder sein?
  • Was ist das Ziel der Mastermind?
  • Wie oft wollt ihr euch Treffen?
  • Wie laufen die Treffen ab?
  • Wer ist für die Organisation verantwortlich?
  • usw.

Wenn du passende Mitglieder gefunden hast, dann vereinbart einen Zeitraum in der ihr erst mal „ausprobiert“ und dann besprecht wie und ob es weitergeht.

Kostenlos oder bezahlt – welche Mastermind-Variante ist besser?

Die beiden Varianten oben (Mastermind Gruppe gründen oder bestehenden Mastermind-Gruppe beitreten) beziehen sich auf kostenlose Masterminds.

Es gibt aber auch Mastermind-Gruppen, die kostenpflichtig sind. Ich bin mittlerweile ein großer Fan dieser Variante, denn sie hat fünf riesige Vorteile:

  1. Es ist klar, bei wem die Organisation liegt. In einer kostenlosen Mastermind werden häufig die Rollen getauscht: Wer achtet darauf, dass ein nächster Termin festgelegt und eingehalten wird? Wer stoppt die Zeit bei den Hot Seat Runden? Wer sorgt dafür, dass die Kommunikation aufrecht bleibt? Die fehlende Organisation hat in fast all meinen kostenlosen Masterminds dazu geführt, dass sie im Sand verlaufen sind oder nur eine nette Plauderei unter Kolleginnen war.
  2. Das Commitment ist höher. Das ist auch bei vielen Kursen so: Wenn du etwas kostenlos bekommst, dann vergisst du es leicht. Oder nimmst es eher in Kauf, wenn du mal ein Treffen verpasst oder länger nicht in der Gruppe agierst. Wenn du aber etwas investierst, dann passiert das nicht so leicht und die Mastermind entfaltet eher ihre Wirkung.
  3. Du hast eine Mentorin, von der du lernen kannst. Oft werden Mastermind-Gruppen von jemandem veranstaltet, der mehrere Schritte weiter ist als du. Das heißt, du bekommst einen Einblick in die Abläufe und Strukturen hinter den Kulissen deiner Mentorin. Das hat mich mit am weitesten vorangebracht.
  4. Du kannst sicher sein, dass die Auswahl der Mitglieder stimmt. Bei einer bezahlten Mastermind gibt es meist ein Bewerbungsverfahren (oder etwas Ähnliches). Das sorgt dafür, dass du nicht 5 Gruppen durchprobieren musst, bis du die Leute gefunden hast, die sich auf dem Level befinden, das du suchst.
  5. Ihr behaltet das Ziel im Auge. Meine kostenlosen Masterminds sind mit der Zeit immer mehr zu Plauderstündchen unter Kolleginnen geworden. Was auch immer sehr nett war, aber nicht zielführend. Erst seit ich bezahlte Masterminds besuche, bekomme ich auch wirklich einen Tritt in den Hintern bzw. weiß, dass jemand dafür sorgt, dass ich mein gestecktes Ziel erreiche.

Fazit

Eine Mastermind-Gruppe ist also eine Gruppe von Leuten, die sich unterstützen gemeinsam ein vorab festgelegtes Ziel zu erreichen. Und sie hat einige Vorteile, wie wir in diesem Artikel gesehen haben:

  • Austausch mit anderen
  • Fokus halten ist einfacher
  • Du bekommst Bestätigung
  • ehrliches Feedback
  • Du wirst herausgefordert
  • Einblicke in andere Herangehensweisen

Wichtig bei der Suche nach einer Gruppe ist, dass ihr ein gemeinsames Ziel habt und ungefähr auf dem gleichen Level seid. Damit ihr voneinander lernen könnt und niemand frustriert ist.

Wenn du Teil einer Mastermind-Gruppe werden möchtest, dann kannst du entweder selbst eine gründen oder einer bestehenden beitreten. Wenn du noch nie bei einer Mastermind dabei warst, ist die kostenpflichtige Variante vermutlich die bessere Wahl. Denn so bekommst du einen ersten Eindruck, wie so etwas abläuft und was alles zu tun ist, um den Bestand der Gruppe sicherzustellen. Das ist nämlich mehr Aufwand als gedacht…

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3.7/5 (3 Reviews)

1 Kommentar zu „Was ist eine Mastermind-Gruppe? Und wie findest du die Richtige für dich?“

  1. Toller Beitrag mit sehr vielen wichtigen Punkten, die die Wichtigkeit einer Mastermind – Gruppe hervorheben. Gerade im Internet wo ja jeder alleine vor seinem Rechner sitzt, ist es enorm wichtig, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Für mich sind dies bestehende Gruppen für Internet Marketer – meist auf Facebook – die mir helfen, meinen Fokus zu behalten oder manchmal auch wieder zu finden. Und selber biete ich für meine Produkte ebenso eine Mastermind-Gruppe für KundInnen an. Ich nenne sie zwar anders (Unterstützungsgruppe für Gleichgesinnte) und bin davon felsenfest überzeugt, dass diese Gruppe die Erfolge meiner KundInnen wirklich toppt! Viel Freude und Erfolg mit Euren Masterminds!

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