Gastblogger Knigge – Do’s und Don’ts beim Gastbloggen

von | 7. Mai 2015 | Blogging Basics | 25 Kommentare

Gastartikel sind eine tolle Strategie, um mehr Reichweite zu erzielen. Diese Do's und Dont's solltest du beim Gastbloggen beachten! - Gastblogge Knigge

Wenn du meinen zweiten Blog Orangenmond kennst hast du in der Weihnachtszeit vielleicht den die Aktion 24 Days of Cookies mitbekommen. Dabei habe ich 19 Gastbloggerinnen eingeladen, meinen Lesern gemeinsam mit mir jeden Tag im Advent ein neues Rezept zu präsentieren. Die Aktion war ein voller Erfolg: meine Leser haben sich über die erhöhte Postingfrequent gefreut und für mich war es toll neue Blogger vorzustellen (und mit anderen Bloggern zusammen zu arbeiten). Arbeit war die Aktion trotzdem: knappe 26 Stunden habe ich in hineininvestiert – und dabei jede Menge gelernt!

Bisher habe ich aber nicht nur Gastartikel für meinen Blog angenommen, sondern auch selbst welche verfasst. Dabei hab ich leider nicht nur positive Erfahrungen gemacht und mir gewünscht, dass manche Dinge anders gelaufen wären. Deshalb habe ich jetzt all meine Erfahrungen zusammengefasst und einen Gastblogger Knigge geschrieben!

Was gehört beim Gastbloggen zum Guten Ton? In meinem Gastblogger Knigge kannst du es nachlesen! Klick um zu Tweeten

Die Gastblogger Knigge – Infografik findest du übrigens am Ende des Blogbeitrags!

Dos

Pünktlichkeit ist eine Tugend

Der erste und vielleicht wichtigste Punkt in meinem Gastblogger Knigge! Egal ob der du deinen Gastartikel aus Eigeninitiative schreibst oder von einem anderen Blogger gefragt wurdest ob du Lust hast einen Artikel beizusteuern – der Blogger für den du den Artikel verfasst rechnet mit deinem Blogbeitrag. Oft ist er im Redaktionsplan für einen bestimmten Tag eingeplant, da ist es wichtig, dass du ihn rechtzeitig ablieferst. Meist ist das „Abgabedatum“ ein paar Tage oder sogar Wochen vor der tatsächlichen Veröffentlichung, damit er eingeplant werden kann und eventuelle Rückfragen besprochen werden können.

Size matters!

Auf deinem Blog verwendest du meist Bilder in einer bestimmten Größe und bevorzugst ein Format (Hoch- oder Querformat). Das ist auf dem Blog der deinen Gastartikel veröffentlicht genauso. Wenn du keine Vorgaben bekommst, frag sicherheitshalber mal nach bevor du dich ans Fotos schießen machst. Sonst kann es passieren, dass du nachher improvisieren und tricksen musst.

Informiere dich vor dem Schreiben eines Gastartikels über inhaltliche Vorgaben, das erspart dir nachher viel Arbeit! Klick um zu Tweeten

Check, double check, recheck

Bevor du deinen Artikel ablieferst, solltest du ihn nicht nur einmal durchlesen, sondern zwei oder drei Mal. Vielleicht kannst du ja auch eine Freundin bitten nochmal drüber zu schauen. Rechtschreibfehler auf deinem eigenen Blog sind ärgerlich, können aber mal passieren. Rechtschreibfehler in einem Gastartikel sind peinlich und nicht das beste Aushängeschild: Leser, die dich nicht kennen, bekommen so vielleicht ein falsches Bild von dir. Und auch für den Blogger dem du den Artikel schickst bedeutet das zusätzliche Arbeit…

Sharing is Caring

Nicht nur der Blogger, für den du deinen Artikel schreibst, sondern auch du hast Interesse daran, dass er gelesen wird. Dabei geht es nicht in erster Linie darum Traffic auf deinen Blog zu erzeugen. Auf der einen Seite kannst du deinen Lesern so zeigen, dass deine Beiträge so gut sind, dass sie auf anderen (vielleicht größeren) Blogs veröffentlicht werden. Und auf der anderen Seite kannst du so Danke dafür sagen, dass du auf einem anderen Blog einen Artikel von dir veröffentlichen durftest.

Deinen Gastartikel über Social Media zu teilen ist eine tolle Art Danke zu sagen! Klick um zu Tweeten

Dont’s

Am eigenen Blog veröffentlichen

Wenn es dir so wie mir geht, steckst du in jeden Artikel viel Arbeit und bist am Schluss ziemlich stolz auf das, was dabei raus kommt. Vielleicht juckt es dich dann in den Fingern und du würdest deinen Artikel nur zu gerne auch auf deinem eigenen Blog veröffentlichen? Sei stark! Einen Artikel auf zwei Blogs zu veröffentlichen ist nicht nur aus SEO-Gründen ungünstig, sondern ist auch ein kleiner Vertrauensbuch – vor Allem, wenn du ihn ohne Absprache veröffentlichst.

Veröffentliche Gastartikel nur nach Absprache mit dem anderen Blogger auf deinem eigenen Blog! Klick um zu Tweeten

Wenn du den Artikel wirklich auch auf deinem eigenen Blog veröffentlichen willst sprich das mit dem anderen Blogger ab, warte ein paar Tage oder Wochen und ändere auf jeden Fall den Text ein wenig ab! Wenn du ein Foodblogger bist kannst du z.B. das Rezept verlinken, anstatt es nochmals bei dir zu posten.

P.S.: Hier sind keine Posts gemeint, in denen du auf den Gastartikel hinweist!

Ein Beitrag für mehrere Blogs

Dieser Punkt ist so ähnlich wie der obere: biete einen Artikel nicht mehreren Blogs an. Duplicate Content wird von Google nicht gerne gesehen und du machst dir keine Freunde in der Blogosphäre, wenn du zwei Bloggern Schwierigkeiten bereitest!

Deine Biografie schreiben

Die Verlockung ist groß, dass du in deinem Gastartikel deine ganze Biografie und Hinweise auf deinen Blog einbaust. Mein Tipp: Tu es nicht!

Meistens gibt es von dem Blogger dem du den Artikel schickst eine kurze Einleitung, in dem du und dein Blog vorgestellt werden. Wenn du dir nicht sicher bist, frag vorher lieber mal nach. Wenn du deine Biografie hingegen in deinen Blogartikel einbaust könnte das die Leser langweilen und sie springen ab, bevor es mit dem eigentlichen Artikel los geht!

Pack nicht deine ganze Biografie in deinen Gastartikle, du wirst meist ohnehin kurz vorgestellt! Klick um zu Tweeten

Kommentare ignorieren

Schau hin und wieder bei deinem Gastartikel vorbei, wenn er veröffentlicht wurde. Wenn es Kommentare oder Fragen gibt, ignoriere diese nicht, sondern beantworte sie. Wenn du beim Kommentieren deinen Blog angibst können die Leser auch schnell zu deinem Blog springen ;)

Welche Erfahrungen hast du mit dem Gastbloggen gemacht? Hinterlass einen Kommentar und sag mir welchen Punkt du am wichtigsten findest!

Fehlt etwas in meiner Liste? Wenn du noch einen Punkt hast oder mit einem Punkt nicht einverstanden bist, lasst es mich wissen!

Gastblogger Knigge - Do's and Don'ts beim Gastbloggen - Infografik

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