Du denkst darüber nach noch öfter zu Bloggen? Probier doch mal genau das Gegenteil aus: Slow Blogging!

Slow Blogging: Warum du nicht (noch) öfter bloggen solltest

Der Gedanke öfter zu Bloggen und mehr Traffic zu bekommen klingt verlockend, stimmt aber nicht ganz. Auch "Slow Blogging" hat seine Vorteile!

Es gibt einen neuen Trend in der Blogging Szene. Also so neu ist er gar nicht, es gibt ihn schon so lange, dass sogar in den Medien darüber berichtet wurde. Aber ich habe das Gefühl, dass in letzter Zeit immer mehr Blogger sich der Bewegung anschließen und auch darüber bloggen. Wovon ich rede? Slow Blogging!

Ganz simpel ausgedrückt bedeutet das einfach, dass es im Trend liegt weniger zu bloggen – also weniger Blogartikel zu veröffentlichen. Oder anders gesagt: Qualität kommt vor Quantität!

Warum überhaupt öfter bloggen?

Es ist schon verlockend: je öfter du bloggst, desto mehr Leser kommen in der Regel auf deinen Blog. Aber das kann ganz schön trügerisch sein, denn im Durchschnitt kommen trotzdem nicht mehr Leser auf einen Blogartikel.

Du bloggst öfter weil du denkst so mehr Leser zu bekommen? Hier ist dein Denkfehler: Klick um zu Tweeten

Trotzdem ist dieses sofortige Feedback super für das Ego und schnell kommt man in einen Strudel: vielleicht geht sich ja noch ein Blogartikel mehr pro Woche aus? Das Ergebnis ist aber oft, dass die Qualität der Blogartikel schlechter wird (wenn nicht nächste Woche dann vielleicht in einem Monat oder einem halben Jahr). Oder du schreibst einen Blogartikel nach dem anderen, hast aber keine Zeit dafür deine Blogartikel zu bewerben. Und wie sollen dann neue Leser auf deinen Blog kommen? Und im schlimmsten Fall trifft dich sogar der gefürchtete „Blogger’s Block“!

Was bedeutet „Slow Blogging“?

Wie ich oben schon geschrieben habe, bedeutet Slow Blogging, dass Qualität vor Quantität geht. Nicht das exzessive Bloggen, bei dem du jeden Tag mehrere Blogartikel veröffentlichen „musst“ steht im Vordergrund, sondern der Mehrwert für den Leser.

Beim Slow Blogging geht Qualität vor Quantität - sprich: du bloggst nur wenn du was zu sagen hast! Klick um zu Tweeten

Wenn du nichts zu sagen hast, dann blogge auch nicht! Blogger, die dem Slow Blogging Movement angehören schreiben in der Regel Artikel mit mehr Substanz, die besser recherchiert sind, besseres Storytelling und schönere Fotos haben (je nachdem zu welchem Genre sie gehören). Und zwar weil kein Zeitdruck da ist, der sie zwingt Blogartikel in Husch-Pfusch-Aktionen fertigzustellen.

Bedeutet das, beim Slow Blogging braucht man keinen Editorial Kalender oder regelmäßigen Zeitplan?
Ja und Nein. Es gibt Blogger, die wirklich nur hin und wieder posten und keinen fixen Rhythmus haben. Diese Blogger haben aber meist schon eine (große) Community hinter sich.

Außerdem sind wir Menschen Gewöhnungstiere. Das heißt, am liebsten ist es uns, wenn Artikel von Blogs die wir lesen immer zur gleichen Zeit online gehen.

Und ich persönlich finde die Gefahr zu groß, ganz aufs Bloggen zu vergessen wenn ich nur ein Mal im Monat oder sogar seltener einen Artikel schreibe. Wenn du Slow Blogging mal ausprobieren möchtest dann schlage ich deshalb vor, dass du am Anfang mal die Anzahl der Blogartikel pro Woche reduzierst.

Sollte ich weniger bloggen?

Wenn du bisher (mehrmals) täglich oder mehrmals wöchentlich gebloggt hast, dann kann die Aussicht, Blogartikel zu reduzieren, beängstigend sein. Hier sind ein paar Fragen, die du dir stellen solltest wenn du mit dem Gedanken spielst:

Du fragst dich, ob du seltener bloggen solltest? Hier ist die Antwort! Klick um zu Tweeten
  • Hast du das Gefühl, dass deine Kreativität leidet, weil du ständig bloggen musst?
  • Du hast das Gefühl, dass deine Leser gar nicht mehr nachkommen deine Artikel zu lesen?
  • Du bist oft stundenlang auf der Suche nach neuen Ideen für Blogbeiträge?
  • Du schiebst zwischen „normalen“ Postings Lückenfüller mit nur 1-2 Sätzen und einem Link oder Bild ein?
  • Du willst wieder mehr Zeit haben um selbst andere Blogs zu lesen und dich inspirieren zu lassen?
  • Denkst du, dass die Qualität deiner Beiträge leidet weil du ständig unter Zeitdruck bist?

Wenn du diese Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, dann ist das Slow Blogging Movement genau richtig für dich! Aber keine Angst: du musst es ja nicht gleich exzessiv betreiben und nur noch 1 Mal im Monat bloggen, sondern kannst die Anzahl der Blogartikel langsam reduzieren ;-) Das bringt dir nämlich folgende Vorteile:

Vorteile von Slow Blogging

Weniger Bloggen bedeutet im Normalfall weniger Stress. Es bedeutet aber nicht automatisch, dass weniger Traffic auf deinen Blog kommt. Disclaimer: Ausgeschlossen ist es vor allem in der ersten Zeit allerdings auch nicht!

Aber es gibt eine Reihe genialer und überzeugender Vorteile, die Slow Blogging und die Tatsache, dass du nicht ständig Content produzieren musst, mit sich bringt:

Seltener zu Bloggen bedeutet nicht automatisch weniger Traffic! Klick um zu Tweeten
  1. Du hast mehr Zeit für das Bewerben deiner Blogartikel
    Angenommen du hast bisher 4 Blogartikel pro Woche geschrieben und für jeden im Schnitt 2 Stunden gebraucht. Wenn du jetzt auf 2 Blogartikel reduzierst, dann bleiben dir 4 Stunden übrig, die du damit verbringen kannst, deine Blogartikel zu bewerben und mehr Besucher anzulocken. Also auf Social Media Kanälen zu teilen, Newsletter zu erstellen usw. Wenn du Ideen für Trafficquellen brauchst dann lade dir mein gratis Mini E-Book zu diesem Thema runter!
  2. Längere Blogartikel = besseres SEO
    Aber auch wenn du keine Lust hast, die gewonnene Zeit in Blog Marketing zu investieren, wird dir Slow Blogging wahrscheinlich mehr Leser bringen. Zumindest wenn du vermehrt lange, detaillierte Blogartikel schreibst. Die sind von Google nämlich sehr gerne gesehen und werden höher gerankt – wodurch mehr Internetuser deinen Blog in den Suchergebnissen finden.
  3. Mehr Zeit = bessere Qualität = zufriedenere Leser
    Die Zeit die du gewinnst, kannst du natürlich nicht nur ins Blog Marketing investieren, sondern auch darin neue Blogartikel zu erstellen. Dadurch kannst du Blogartikel mit besserer Qualität schreiben – ob das heißt, dass du mehr Zeit ins Fotografieren investierst oder in die Recherche, hängt von dir und dem Thema deines Blogs ab. Alles in allem wird es aber dazu führen, dass deine Leser zufriedener sind und deine Blogartikel lieber teilen und dich ihren Freunden weiterempfehlen.
  4. Du hast Zeit für andere Projekte
    Wenn du ständig Zeit darauf verwendest, Content für deinen Blog zu erstellen, hast du keine Zeit über den Tellerrand zu schauen und zu entdecken, was es außerhalb deines Blog-Universums noch gibt. Dabei hast du als Blogger so viele Möglichkeiten: Dreh ein Video, erstelle ein E-Book, schreib einen Newsletter, kooperiere mit anderen Bloggern und organisiere Offline-Events für deine Leser! Dadurch kannst du zum Beispiel deine Community stärken oder sogar neue Einnahmequellen schaffen, die nicht von Traffic abhängig sind.
  5. Du beugst Blogger’s Block oder Burnout vor
    „Blogger’s Block“ ist ein Schlagwort, das man auch immer häufiger hört. Es bedeutet nichts anderes, als dass du ausgebrannt bist, keine Ideen hast und Stunden lang auf einen weißen Computer Screen starrst, weil du nicht weißt was oder wie du schreiben sollst. Wenn du die Erfahrung schon mal gemacht hast oder gerade machst, dann zelebriere das Slow Blogging und zwing dich nicht dazu, Content zu produzieren!

So trittst du dem Slow Blogging Movement bei

Du hast die Fragen oben mit „Ja“ beantwortet? Und Slow Blogging klingt genau nach dem, was du und dein Blog gerade brauchen? Hier sind 4 Schritte, wie du dem Slow Blogging Movement beitreten kannst:

Mit diesen 4 Schritten kannst du dem Slow Blogging Movement beitreten: Klick um zu Tweeten
  • Schritt 1:
    Reduziere die Anzahl deiner Blogartikel so stark, dass du genügend Zeit hast jeden ordentlich vorzubereiten.
  • Schritt 2:
    Wenn du bisher 5 mal pro Woche gebloggt hast und jetzt nur noch 2 mal bloggst, dann werden sich deine Leser fragen was los ist. Also erkläre ihnen, warum du jetzt seltener Blogartikel veröffentlichst!
  • Schritt 3:
    Vermeide in deiner Blogplanung Artikel die „Lückenfüller“ sind und poste nur, wenn du etwas zu sagen hast.
  • Schritt 4:
    Nutze die zusätzliche Zeit die du zur Verfügung hast für einen der Vorteile, die ich oben aufgelistet habe – oder genieße deine Freizeit und lass dich von deinem Alltag inspirieren!

Wie denkst du über Slow Blogging? Hinterlasse einen Kommentar und erzähle mir: Wie oft bloggst du momentan?Könntest du dir vorstellen die Anzahl deiner Blogartikel zu reduzieren?

5/5 (1 Review)

33 Kommentare zu „Slow Blogging: Warum du nicht (noch) öfter bloggen solltest“

  1. schöner Artikel! Macht Mut, dass Blogging auch „was bringt“, wenn man nicht die Zeit/Lust/usw. hat, mehrmals die Woche etwas zu schreiben.

    1. Hallo Merle!

      Dankesehr, freut mich dass dir der Artikel gefällt. Und: Absolut! Man muss sich nur trauen gegen den Strom zu schwimmen bzw. mit dem Slow Blogging Movement mitzumachen :)

      Liebe Grüße,
      Janneke

  2. Mich nervt es inzwischen schon etwas, wenn manche Blogger jeden Tag etwas veröffentlichen.
    Die Artikel können gut sein, aber man kommt einfach nicht mehr hinterher damit, alle zu lesen. Oder man muss das lesen anderer Blogs reduzieren, aber das möchte man (ich zumindest) auch nicht so gern.
    Vielleicht sind ja ein paar dieser Blogger jetzt inspiriert, mal etwas seltener zu bloggen? ;-)

    Liebe Grüße, Sin

    1. Haha, schön wäre es! Mir geht’s da bei ein paar Blogs genauso. Auch wenn sie eigentlich tolle Artikel schreiben erwisch ich mich dabei wie ich einfach nur noch durchscrolle ob ich eh keinen epischen Post verpasse. Die anderen ignoriere ich dann meistens…

      Liebe Grüße,
      Janneke

  3. Liebe Janneke,

    vielen Dank für alle deine tollen und hilfreichen Tipps, die grad für nen Neuling und Technikdeppen wie mich sehr hilfreich sind. Im Moment poste ich dreimal die Woche, werde aber auf zweimal die Woche umstellen, weil ich im Moment sehr viel Arbeit habe.
    Liebe Grüße
    Ines

  4. Interessanter Artikel. Ehrlich gesagt, mag ich keine Blogs die täglich oder sogar mehrmals täglich posten. Hauptsächlich lese ich Foodblogs, und das ist mir einfach zu viel. Ich komme einfach nicht mit. Aber auch Blogs die dann nur 1x pro Monat oder sogar unregelmäßiger etwas posten mag ich nicht. Irgendwie habe ich das gefühl, dass ihnen der Blog egal ist. Es kommt mir so verlassen vor (vor allem wenn sie früher auch so 1-2 mal pro Woche gepostet haben)
    Anfänglich habe ich auch 3 mal die Woche gepostet…jetzt sind es 2 Post pro Woche. Das passt auch von der Zeit und ich habe auch Zeit die Artikel auf anderen Kanälen zu teilen.
    LG,
    Diana

    1. Stimmt, das kann schnell so ausschauen. Da wird dann Schritt 2 in meinem 4-Stufen-Plan noch wichtiger!
      Wenn es mal so weit ist dass du diesen Eindruck hast, dann kann man wohl auch nicht mehr von Slow Blogging reden ;) Ich finde es okay wenn Blogger ein Mal im Monat einen epischen Artikel schreiben. Aber wenns dann wieder nur ein „ganz normaler“ Post ist…

      Liebe Grüße,
      Janneke

  5. Witzig, weil ich gerade gestern erst – eher aus Versehen – einen Blick auf meine VÖ-Statistik geworfen hab und musste etwas grinsen. Man sah recht deutlich, wie ich im Mai nahezu jeden Tag einen Artikel gepostet habe, mittlerweile bin ich so bei 2 / 3 die Woche. Denke das werde ich auch so beibehalten, damit eine gewisse Konstante dennoch vorhanden ist, gerade weil ich eben noch ganz am Anfang stehe mit meinem Blog. Aber es ist in jedem Fall eine angenehme Bestätigung, instinktiv etwa in die richtige Richtung zu tendieren, wenn man dann auch noch liest, dass sich ggf. die Zugriffszahlen wieder erholen oder gar gleich stabil bleiben ;) An den SEO-Aspekt hatte ich bei längeren Artikeln noch gar nicht gedacht, guter Punkt das!
    Ansonsten gilt wohl beim Bloggen auch das, was beim Essen gilt: Fast Food hält auch nicht lange vor, bietet keine Nährwerte, ist ungesund und macht irgendwann auch kein Spaß mehr… ;)
    Grüße, Julia

    1. Ja, ich glaub das ist ganz normal, dass man am Anfang mehr postet weil man auch mehr Ideen hat und sich der Alltag noch nicht so eingeschlichen hat :) Aber dann auf Teufel komm raus Artikel zu schreiben ist falsch. Da verfolgst du die richtige Strategie ;)

      Haha, den Vergleich mit Fast Food finde ich suuuuper! :D

      Liebe Grüße,
      Janneke

  6. Dein Post gibt mir Bestätigung!

    Normalerweise habe ich dreimal die Woche etwas gepostet, bin dann aber durch Wohnungssuche/Umzug aus dem Rhythmus gekommen und habe mich dann auch mal erwischt, wie ich ganz gestresst Lückenfüller zwischengeschoben habe.

    Jetzt im Sommerloch poste ich sogar nur so einmal die Woche, weil ich dachte, jetzt würden eh nicht viele Leser auf den Blog kommen. Aber im Gegenteil! Die Besucherzahlen sind nicht eingebrochen, sie werden sogar eher größer, einfach weil ich ein bisschen mehr promotet habe.

    Es stimmt also alles, was du schreibst! (Und im Herbst werde ich dann dauerhaft auf zweimal die Woche runterfahren.)

    LG
    Shaoshi

    1. Hallo Shaoshi,

      es freut mich, dass du die gleiche Erfahrung gemacht hast :)

      Und wie du schon sagst, Lückenfüller entstehen meistens unter Stress und das hinterlässt nicht nur bei uns Bloggern ein schlechtes Gewissen sondern das merkt auch der Leser…

      Liebe Grüße,
      Janneke

  7. Sehr interessanter Post und ich sehe das genauso. Ich stelle Qualität vor Quantität. Manchmal habe ich trotzdem den Druck mehr als einen Post die Woche zu posten, aber dann muss ich mir einfach bisschen ins Gewissen reden. Ich habe auch gemerkt, als ich 5x die Woche etwas gepostet hatte, dass sich irgendwie weniger Leute dafür interessiert hatten bzw. ich habe weniger Feedback bekommen. Liegt wohl daran, dass es zu viel für die Leser war?

    Ich weiß nicht ob du den Blog kennst, aber bei bekleidet liest man nämlich genau das Gegenteil. Man solle wirklich 5x die Woche einen Artikel rausbringen. Auch wenn darunter die Qualität leidet.
    Finde beide Ansätze interessant, aber bin da mehr für das Slow Blogging.

    1. Hallo Thao,
      das mit dem geringeren Feedback ist interessant! Und ein paar Bloggerinnen die hier kommentiert haben haben ja schon gesagt, dass sie bei so vielen Postings nicht mehr mithalten können. Und mehr geht’s manchmal auch so…

      Interessant, den Blog kenne ich nicht. Hast du einen Link zu dem Artikel für mich? Ich denke das kommt auch sehr stark auf das Thema deines Blogs an. Wenn du ein Online-Lifestylemagazin führst und Geld mit Affiliate Links verdienst, ist Quantität sicher ein wichtiger Faktor. Aber ich finde trotzdem, dass die Qualität nie leiden sollte…

      Liebe Grüße,
      Janneke

  8. Hallo Janneke,

    dein Beitrag hat mich beruhigt …, dann ich hänge im Moment sehr zurück mit meinen beiden persönlichen Blogs, weil etwas anderes mir sehr viel Energie raubt.
    Teilweise werde ich fürs Bloggen bezahlt. Früher habe ich hierfür 6 Tage in der Woche einen Beitrag geschrieben, also fast täglich. Seltsamerweise hatte ich relativ selten einen Bloggers-Block. Meist trat der dann auf, wenn ich ohnehin keine Zeit hatte, und das Ergebnis war ein Beitrag, mit dem ich nicht wirklich zufrieden war. Prompt gab es dann auch kritische Leserkommentare dazu. Insgesamt schreibe ich für diesen Job eher kurze Beiträge. Lange Beiträge mit aufwendiger Recherche wären nicht drin. Es ist ein Blog, der aus dem Leben erzählt – und das geht oft leicht von der Hand, wenn man mutig genug ist.
    Wie gesagt, nun habe ich zwei Blogs für mich selbst, und komme leider nicht so zum Schreiben, wie ich mir das wünsche. Das ist schon zu slow … Ich kann also dir und denen, die vor mir schon kommentierten, nur beipflichten: Auch bei Slow-Blogging sollte es eine gewisse Regelmäßigkeit geben.
    Liebe Grüße
    Dunja

  9. Das ist einer der wenigen Artikel, die ich lese und bei denen ich das Gefühl habe, sie sprechen mir aus der Seele. Super geschrieben und die Einstellung dahinter finde ich toll! Es grenzt beinahe schon an Spamming, was manche Blogger so veröffentlichen – mit zahllosen inhaltlichen und orthografischen Fehlern inklusive. Vielen Dank für dieses Plädoyer, ein Hoch auf das Qualitäts-Bloggen.

  10. Sweet, dann bin ich wohl auch ein Slow-Blogger, juhu! (Meine letzten, kurz aufeinander folgenden Schweiz-Posts sind def. die Ausnahme, sie genossen dafür eine längere Vorbereitungszeit).

    Ein toller Artikel! „Blogge nur, wenn du was zu sagen hast“ – diese Einstellung ist großartig. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen – lasst uns das Slow-Blogging (=Qualitäts-Bloggen) zelebrieren!

    Viele liebe Grüße
    Conny

  11. Juhuuu, ich gehöre schon von Beginn an dem Slow-Blogging-Movement an, allerdings ohne es zu wissen. Fünf Artikel die Woche wäre mir viel zu viel. Da würde ich rasch ausbrennen. Ich blogge 2-3 Mal die Woche und täglich gibt’s ein unzensuriertes Selfie von mir im Selfieprojekt50plus, mit dem ich mein Älterwerden dokumentiere. Dieses Selfie hat eine große Fangemeinde. Klar habe ich damit nicht die Reichweite anderer BloggerInnen. Aber was solls. Was zählt ist der Spaß am Schreiben und am Leben. Danke für die Bestätigung!

  12. Slow Blogging betreibe ich sozusagen notgedrungen, weil generell wenig Zeit habe. Ideen habe ich genug. Einmal die Woche ist meiner Meinung nach völlig ausreichend. Ich schreibe auch lieber längere Texte und sitze schonmal tagelang an einem Blogbeitrag. Wenn ein Thema nicht viel hergibt (bspw. Besuch eines Stadtfestes) dann werden nur social media Beiträge erstellt, aber kein Post.

    Ich bin eine Verfechterin für Qualität statt Quantität. :)

    LG Myriam

  13. Hallo Janneke,
    danke für diesen wirklich tollen Beitrag. Du bringst damit in mir eine Seite zum Klingen, die schon länger in mir schlummert. Ich werde wohl ziemlich sicher dem „Slow Blogging Movement“ folgen, ich hatte schon einen Bloggers Block und steuere gerae auf einen weiteren hin. Irgendwie erwishct man sich selber (Also ich zumindest aktuell) dabei, dass es irgendwann nur noch um Seitenaufrufe und Follower geht und nicht mehr nur um das Bloggen. Also mal 1-2 Gänge runter schalten, innehalten und überlegen, warum man damals mit dem Bloggen begonnen hat.

    Danke!
    Liebe Grüße,
    Michael

  14. Liebe Janneke,
    es stimmt schon, dass man immer versucht ist, noch mehr und noch schneller zu posten. Kaum ist ein Beitrag online, sollte schon der nächste (zumindest) in der Rohfassung inkl. Bildmaterial fertig sein und folgen.
    Hat man gerade mal keine Idee, wird man nervös und postet uU auf Druck und hat man zu viele Ideen, wird man erst recht nervös und würde am liebsten täglich mehrfach posten…
    Mir gefällt dein Ansatz sehr gut und ich freue mich jetzt schon auf dein ebook.
    Liebe Grüße
    Dani

  15. Ich bin vor gut 2 Monaten auf das Slow Blogging umgestiegen.
    Vorher habe ich 3x die Woche gebloggt. Mittlerweile nur noch einmal die Woche. Sonntags kommt mein Newsletter. Der wird über die Woche verteilt geschrieben. Somit hab ich 1 Tag in der Woche, der tutti completti (Internet) Blog-frei ist. Außerdem unterhalte ich meine Leser unter der Woche auf meinen Social Media Kanälen.
    Meine Kreativität st mittlerweile noch nicht komplett zurück. Das liegt jedoch an meinem eigenen Anspruch an mich selbst :)

    Lieben Gruß ♥

  16. Hey!
    Ich wusste gar nicht, dass es eine Bewegung gibt die sich Slow Blogging nennt! Aber ich gehöre in jedem Fall dazu. Ich finde es auch super wichtig seinen Lesern einen guten Inhalt zu präsentieren. Dazu braucht es manchmal auch einfach einen Tag länger. Auch bei Blogs sollte Qualität vor Quantität stehen.

    Deshalb super Post!

    viele Grüße

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  19. Pingback: Der Drang zu Schreiben... - Stadt, Land, Fluss & Ich

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  21. Ich schreibe momentan pro Woche einen Artikel und denke darüber nach alle zwei Wochen einen Artikel zu schreiben. Ich arbeite Vollzeit und blogge nebenbei. Da bleiben Freunde und Haushalt manchmal auf der Strecke. Ich stelle auch fest, dass ich kaum Zeit habe meine Artikel anständig zu bewerben und meine Social Media Kanäle vernachlässige ich auch etwas. Ich bin aber etwas unsicher, ob ein Artikel in zwei Wochen nicht doch etwas wenig ist. Man gewöhnt sich einfach so sehr daran, dass man selber nicht mehr weiß, was richtig ist.

    liebe Grüße
    Josy von https://dasfraeuleinwunder.de

  22. Hi
    Ich Fotoblogge sozusagen meine ausflüge oder auch mal veranstaltungen wie bürgerfeste partys usw…
    Du Sprichst mir ein wenig aus der Seele.
    Oft versuchte ich irgendwie viel zu schaffen in kurzer zeit aber mittlerweile mache ich das alles gemütlicher.
    Ich gehe jetzt nur noch meist 1x die woche und manchmal nur jede 2te woche einen kleinen Fotoausflug machen.
    Ich Stehe zwar noch am anfang aber es Freut mich auch mal das zu lesen was ich mir die ganze zeit denke.
    wozu dieser blogging stress 2-3 mal die woche es soll ja beim spass bleiben…

    Grüße Image-fox

  23. Pingback: Mehr Hygge, Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung: Trends 2018 im Bewusstsein von HR - Salon der Guten

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