„Nein, das kann ich nicht.“

Den Satz habe ich während des ganzen Telefonats innerlich wiederholt.

Aus meinem Mund ist aber etwas anderes gekommen: „Okay, lass uns das machen. Gerne, kein Problem!“

Bei dem Anruf ging es darum, ob ich als Speakerin beim Jungunternehmertag der Jungen Wirtschaft gemeinsam mit einer Kollegin einen Vortrag zum Thema „Blogs vs Podcasts“ halten möchte.

Vorträge an sich sind jetzt nichts Neues für mich und auf einer Bühne stehe ich auch immer wieder. Der Unterschied war diesmal, dass ich den Vortrag nicht alleine gehalten habe, sondern mit Nikola Vodicka. Einer Kollegin, die ich vorher genau 2x über Zoom gesehen hatte.

Und auch das Setting war ganz anders als sonst: Ich hatte nicht das direkte Feedback der Menschen vor mir. Denn Corona – bedingt wurde der Vortrag gestreamt. Ganz schön aufregend.

Ein paar Monate vorgespult: Der Vortrag ist gut angekommen, ich hatte unheimlich viel Spaß und bin wieder ein Stück über mich hinausgewachsen.

Und am allerwichtigsten: Ich habe endlich eine Antwort auf die Frage „Blog oder Podcast?“, die mir in letzter Zeit immer öfter gestellt wird. 😉

Podcast oder Blog - Vortrag am Jungunternehmertag der Jungen Wirtschaft Niederösterreich

Und genau um diese Frage geht es in dem Artikel. Vielleicht überlegst du ja gerade, ob du einen Blog oder einen Podcast starten solltest. Oder am besten gleich beides? In dem Artikel bekommst du die Antwort.

vgwort

Blog und Podcast – die Gemeinsamkeiten

Bei einem Vergleich zwischen Blog und Podcast läge es erst mal nahe, die Unterschiede der beiden Content-Arten hervorzuheben.

Tatsächlich ist mir oder uns in der Vorbereitung für unseren Vortrag aber aufgefallen, dass es ziemlich viele Überschneidungen gibt. Was auch nicht weiter überraschend ist, denn bei beiden Content-Typen handelt es sich um Formate aus dem Content-Marketing.

Das heißt sowohl Blog als auch Podcast verbindet sehr viele Gemeinsamkeiten. Also lass uns am besten gleich damit starten.

Perfekt um Positionierung und Expertenstatus aufzubauen

Sowohl Blog als auch Podcast sind perfekt dazu geeignet, deine Positionierung herauszustellen und einen Expertenstatus aufzubauen. Dadurch, dass du immer wieder neue Inhalte veröffentlichst, die sich um dein Expertenthema drehen, wissen die Leser gleich, wobei du ihnen helfen kannst und wobei nicht.

Dafür müssen es nicht immer How-To Artikel sein, in denen du Anleitungen im Detail postest. Sondern es haben genauso Kundenstorys, Interviews oder andere Einblicke in dein Business Platz.

Eine Strategie ist notwendig

Damit das allerdings funktioniert, brauchst du vorab eine Strategie. Es macht weder bei Blogs noch bei Podcasts Sinn, einfach draufloszuschreiben oder zu reden. Du solltest dir überlegen, welche Ziele du mit dem Content-Marketing erreichen möchtest. Das kann zum Beispiel

  • der Ausbau des Expertenstatus sein
  • Lead Generierung
  • Unterstützung deines Launches
  • usw.

Und sobald du dein Ziel kennst, solltest du die Inhalte strategisch erstellen und ausspielen.

Du musst regelmäßig neue Inhalte erstellen

Ebenfalls eine Gemeinsamkeit von beiden Formaten ist, dass es wichtig ist regelmäßig Inhalte zu erstellen. Es bringt ziemlich wenig, wenn du fünf Blogartikel in einer Woche veröffentlichst und dann lange Zeit wieder nichts.

Um das volle Potenzial beider Kanäle auszuschöpfen, solltest du kontinuierlich Inhalte veröffentlichen. Was übrigens nicht heißt, dass du unbedingt jede Woche oder sogar mehrmals wöchentlich bloggen musst.

Durch das regelmäßige Veröffentlichen von Inhalten wirst du deinen potenziellen Kunden regelmäßig ins Gedächtnis gerufen.

Außerdem sorgt es auch ein Stück weit dafür, Vertrauen aufzubauen. Denn wenn du zeigst, dass du da bist –  und das auch über den längeren Zeitraum – dann haben sie Vertrauen, dass sie dich auch buchen können und langfristige Unterstützung von dir bekommen.

Inhalte lassen sich gut recyceln

Sowohl Blogs als auch Podcasts lassen sich zu sogenanntem Longform Content zuordnen. Das sind, wie der Name vermuten lässt, lange und umfangreiche Inhalte. Im Gegensatz zu Micro Content, wo nur wenig Text veröffentlicht wird (z.B. ein Instagram Posting).

Im Idealfall ist deine Content-Marketing Strategie so aufgebaut, dass du einmal einen Longform Content erstellst und daraus mehrere Micro Contents für Social Media recycelst.

So sparst du einerseits Zeit beim Bespielen deiner Social-Media-Kanäle. Und andererseits kannst du regelmäßig Schwerpunkte in der Kommunikation setzen und so auch abseits vom Blog oder Podcast deine Positionierung stärken.

Du kannst bloggen und podcasten lernen

Der erste Blogartikel wird nicht perfekt sein. Die erste Podcast-Folge wird nicht perfekt sein.

Das ist ganz normal und sollte dich auf keinen Fall davon abhalten zu starten. Denn sowohl bloggen als auch podcasten sind Dinge, die man lernen kann. Und bei beiden Formaten gilt: Learning by doing.

Aber auch: Fortbildung!

Beim Bloggen kannst du dich zum Beispiel in den Bereichen Storytelling oder Suchmaschinenoptimierung fortbilden.

Beim Podcast ist die Investition in ein Stimmtraining sinnvoll. Aber auch hier ist Storytelling wichtig, nur eben nicht in geschriebener Form.

Monetarisierung ist indirekt

Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass sowohl Blog als auch Podcast sich am besten indirekt monetarisieren lassen.

Beim Blog hast du zwar die Möglichkeit über Sponsor Posts oder Affiliate-Marketing Geld zu verdienen. Allerdings sind diese Strategien gerade, wenn du Dienstleistungen verkaufen möchtest oder Online-Kurse, oft nur ein Nebenverdienst

Du verkaufst viel eher, indem du Vertrauen aufbaust, deinen Expertenstatus stärkst und die Leute in deinen Newsletter bringst. Wo du dann wiederum den Kontakt noch enger machen kannst und schließlich verkaufen.

Beim Podcast ist die direkte Monetarisierung schwieriger. Du hast zwar Shownotes, in denen du Links platzieren kannst. Aber es ist umständlich für die Leser darauf zu klicken und nicht alle werden das tun. 

Im englischsprachigen Raum hört man immer wieder, dass Podcast Folgen gesponsert werden. Das heißt dort wird im Vorspann Werbung für ein Tool oder einen Sponsor gemacht, bevor es mit den Inhalten losgeht. Das habe ich deutschsprachigen Raum noch kaum gehört.

Bloggen und Podcasten braucht Zeit

Einen Blogartikel zu schreiben braucht Zeit. Vor allem, wenn Suchmaschinen Optimierung inklusive Keyword Recherche und Mitbewerberanalyse hinzukommt. Wie lange du für das Schreiben des eigentlichen Artikels brauchst, hängt einerseits vom Format ab, andererseits von der Übung und Routine.

Anfangs wirst du mehr Zeit brauchen. Aber je mehr und je öfter du schreibst, desto schneller wird dir das Bloggen von der Hand gehen. Außerdem gibt es unterschiedliche Techniken, die dir dabei helfen schneller zu bloggen, wie etwa das Diktieren des Artikels.

Aber auch das Podcasten ist zeitintensiv. Theoretisch solltest du auch hier eine Keyword-Analyse machen. Nur so weißt du genau, wonach gesucht wird und was deine Leser interessiert. Und auch hier ist es wieder eine Frage der Übung, wie lange du für das Aufnehmen einer Folge benötigst. 

Anfangs kann es sein, dass du dich öfter versprichst und die Folge öfter schneiden musst. Und auch später bleibt dir das Schneiden nicht erspart – auch wenn es sich nur um Intro und Outro handelt. Und das Hochladen beim Hoster und Erstellen der Shownotes kommen auch dazu.

Du siehst, es gibt sehr viele Gemeinsamkeiten bei den beiden Formaten. Aber natürlich auch Unterschiede. Welche das sind sehen wir uns jetzt an.

Vorteile/Nachteile eines Blogs

Vorteil: Gut über SEO auffindbar

Es gibt kein anderes Format im Internet, das so gut über Google auffindbar ist wie Texte. Google wird zwar immer besser darin, auch Podcasts und Videos zu indexieren. Aber mit geschriebenem Wort ist es immer noch einfacher, gelistet zu werden. Deshalb solltest du auf keinen Fall darauf verzichten auch beim Podcast zumindest eine Zusammenfassung oder ein Transkript online zu stellen.

Vorteil: Kann gut ausgelagert werden

Der Großteil beim Bloggen kann wunderbar ausgelagert werden. In erster Linie denke ich dabei an die Technik oder das Einstellen von Texten in dein CMS (zum Beispiel WordPress). Auch die Suchmaschinenoptimierung und sogar das Texten von Blogartikeln kannst du auslagern, ohne dass es zwangsläufig bemerkt wird. 

Allerdings empfehle ich zuerst selbst zu bloggen, bevor du es auslagerst. Denn so lernst du das Medium kennen und findest deine eigene Schreibstimme. Die ist wichtig, um deine Persönlichkeit auszudrücken. Und das ist quasi die Vorlage, mit der eine Texterin arbeitet und deinen Stil kopiert.

Vorteil: Keine große Technikhürde

Mit dem Bloggen anzufangen, ist technisch gesehen sehr einfach. Ich empfehle einen selbst  in WordPress gehosteten Blog, weil du da die größten Anpassungsmöglichkeiten hast und die Daten zu 100 % dir gehören. 

Aber du kannst mit jedem anderen System starten. Wenn du schon eine Website hast, dann ist es meist nur ein kleiner Klick, um einen Blog hinzuzufügen. Das heißt du kannst auch mit Jimdo, Wix oder einem WordPress.com Blog loslegen und später immer noch umziehen.

Vorteil: Kann gut überflogen werden – der Leser ist selbstbestimmt

Noch ein großer Vorteil, den ich persönlich besonders schätze: Du kannst Blogartikel überfliegen oder scannen.

Das heißt, du musst ihn nicht von vorne bis hinten lesen, sondern kannst die Punkte herauspicken, die für dich relevant sind. So ist es auch möglich in wenigen Sekunden zu sehen, ob der Artikel das enthält, wonach du suchst oder nicht. 

Das ist für mich ein großer Nachteil von Podcasts. Denn dort musst du dir die ganze Episode anhören. Nur um dann vielleicht festzustellen, dass du die Tipps darin schon kanntest. Auch hier bietet es sich wieder an zumindest ein Transkript in die Show Notes zu stellen, um dem Leser Orientierung zu bieten.

Vorteile/Nachteile Podcast

Vorteil: Persönliche Verbindung einfacher

Ein großer Vorteil im Gegensatz zum Blog ist, dass es noch einfacher ist eine persönliche Verbindung herzustellen. Der Grund ist ganz einfach: Man hört deine Stimme. 

Ja, auch in Texten kannst du deine Persönlichkeit zeigen. Aber sind wir doch ehrlich: Sobald du eine Stimme hörst, weißt du, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht. Das heißt aber auch, dass du den Podcast selber sprechen musst und die Content Erstellung nicht so leicht abgeben kannst, wie beim Blog.

Nachteil: Nachträglich nicht bearbeitbar

Ob du es als Vorteil oder Nachteil sehen möchtest, ist vermutlich Geschmackssache. Den Podcast kannst du im Nachhinein nicht verändern. Sobald eine Folge aufgenommen ist und hochgeladen, kannst du nicht einfach einzelne Wörter ersetzen oder die Podcast Folge aktualisieren. Du musst sie im Zweifel noch einmal aufnehmen. Das kann dir zwar helfen, wenn du ewig an einem Blogartikel sitzt, weil du an jedem einzelnen Wort feilst, bis der Artikel perfekt ist.

Aber das bedeutet auch, dass dir sehr viel SEO Potenzial verloren geht. Denn Google liebt aktuelle Inhalte und auch die Leser. Und angenommen du machst eine Podcast Folge über deine fünf liebsten Tools und eines davon gibt es irgendwann nicht mehr, dann kannst du das nachträglich nicht rausstreichen…

Vorteil: Kann gut nebenbei gehört werden

Noch ein großer Vorteil im Vergleich zu Blogs ist, dass du einen Podcast nebenbei hören kannst. Egal, ob du staubsaugst, kochst, die Wäsche aufhängst, spazieren gehst, … Überall kannst du Podcasts konsumieren. 

Blogs kannst du nicht einfach so nebenbei konsumieren, sondern musst zumindest dein Smartphone herausholen, um die Artikel zu lesen.

Wobei ich auch hier wieder Partei für den Blog ergreifen muss 😉. Denn, wenn ich nur kurz in der U-Bahn sitze, habe ich vielleicht gar keine Zeit eine ganze Podcast Folge anzuhören und muss sie auf zwei oder drei Mal aufteilen. Das empfinde ich persönlich bei einem Podcast als störend, beim Blogartikel lesen macht mir das weniger aus.

Nachteil: Anfangs viel technischer Aufwand

Während du beim Bloggen am Anfang so gut wie gar keinen technischen Aufwand hast (vor allem, wenn du schon eine Website hast). Musst du dich beim Podcast in die Technik reinfuchsen. Du brauchst neues Equipment, wie ein Mikrofon, ein Schnittprogramm, einen Hoster, usw. Eine Liste mit Dingen, die du anfangs benötigst, findest du hier.

Das heißt, hier musst du erst einmal Zeit investieren oder Geld und dir Unterstützung beim Set-up deines Podcasts holen.

Nachteil: Vergleichsweise hohe Investition notwendig

Ein weiterer Nachteil hängt mit dem gerade eben genannten zusammen. Wie schon geschrieben, benötigst du unter anderem ein Mikrofon. Obwohl es relativ günstige Mikrofone gibt, die in hervorragender Qualität aufzeichnen, liegt die Investitionen doch höher als beim Blog. Und auch das Hosting ist in den meisten Fällen teurer als das Hosting für eine Website.

Als Beispiel: beim Podcast-Hoster Podigee zahlst du 25 Euro pro Monat, beim Hosting für den Blog mit All-Inkl 7,95.

Nachteil: Geringe Analyse Möglichkeit

Ein Nachteil beim Podcast ist außerdem die geringe Analyse Möglichkeit. Es gibt zwar Statistiken, die du bei deinem Hoster einsehen kannst, aber die beschränken sich auf wenige Kennzahlen. Anders als beim Blog kannst du nicht herausfinden, von wo die Leute gekommen sind oder den ganzen Fall tracken, was zum Beispiel mit Google Analytics möglich wäre.

Wofür sollte ich mich entscheiden?

Nachdem du die Vor- und Nachteile gelesen hast, hast du vielleicht schon eine Präferenz. Falls nicht, möchte ich dir hier noch Entscheidungshilfen geben, die es dir erleichtern sollen, dich für einen Blog oder einen Podcast zu entscheiden.

Kriterium 1: Zielgruppe

Die erste Entscheidungsgrundlage ist die Zielgruppe. Frag dich: Was konsumiert meine Zielgruppe eher?

Wenn du zum Schluss kommst, dass deine Zielgruppe keine Podcasts hört, dann ist es sinnlos, einen zu produzieren.

Im Gegenzug kann es aber so sein, dass deine Zielgruppe Audio sehr gerne mag und am liebsten nebenbei konsumiert. Ein Beispiel ist die Zielgruppe Eltern: Da ist es sehr beliebt neben dem Haushalt oder Kochen einen Podcast zu hören. 

Wie findest du das heraus?

Wenn du schon eine Community hast, dann mach einfach eine Umfrage. Frag sie, welche Formate sie am liebsten konsumieren.

Wenn du noch keine Community hast, dann hilft es, sich die Statistiken zu den einzelnen Formaten anzusehen.

Kriterium 2: Was konsumierst du?

Die zweite Frage, die du dir stellen solltest, ist: Was konsumiere ich gerne?

Wenn du vor allem Podcast hörst und so gut wie gar keine Blogs liest, weil du das Format nicht magst, dann macht es absolut keinen Sinn einen Blog zu starten. Wenn du hingegen vor allem Blogartikel liest, weil du das Audio Format nicht magst, dann konzentriere dich in erster Linie auf den Blog.

Kriterium 3: Was geht dir leichter von der Hand?

Und noch eine Frage, die dir bei der Entscheidung hilft, ist: Was geht leichter von der Hand?

Tust du dir leichter damit, einfach drauf loszusprechen und jemandem von deinem Thema zu erzählen? Oder macht dich das so nervös, dass du dich bei jedem zweiten Wort verhaspelst und durch das Freisprechen vergisst, worauf du hinaus wolltest? Dann spricht das eindeutig für einen Blog.

Wenn du hingegen jedes Mal die Krise bekommst, wenn du dich vor den Laptop setzt und den blinkenden Cursor auf einem weißen Bildschirm siehst, dann könntest du über einen Podcast nachdenken.

Kriterium 4: Welche Formate hast du geplant?

Und eine letzte Entscheidungsgrundlage ist die Strategie, die du dir im besten Fall schon vorab überlegt hast. Welche Inhalte möchtest du mit deinen Followern teilen? 

Wenn du vorrangig Anleitungen und ausführliche Guides teilen möchtest, dann bietet sich dafür ein Blog an. Wenn du hingegen hauptsächlich Interviews führen möchtest und es liebst mit Gästen zu plaudern, dann spricht das eindeutig für einen Podcast.

Na hast du dich schon entschieden? Vielleicht gehörst du ja zu denjenigen die sowohl Audio als auch geschriebenen Text konsumieren und gerne mögen? Dann bietet sich die Kombination von beidem an: ein Blogcast!

Die Kombi – Blogcast

Definition

Unter einem Blogcast versteht man die Vertonung eines Blogartikels. 

Das heißt, nachdem der Blogartikel geschrieben ist, nimmst du das, was du veröffentlicht hast, in Audioform auf. Der Unterschied zu einem klassischen Podcast ist, dass zuerst die Textform da ist, die dann vertont wird. Das muss den Zuhörern gar nicht auffallen, wenn du es schaffst die Inhalte nicht nur langweilig vorzulesen, sondern lebhaft vorzutragen.

Vorteil eines Blogcasts

Der Vorteil ist ganz klar: Deine Leser können sich entscheiden, ob sie den Artikel lesen möchten oder doch lieber in Audioform konsumieren. Dadurch lässt du ihnen die Wahl und erreichst vielleicht ein noch größeres Publikum. 

Außerdem wirkt sich das Einbinden von Audio positiv auf dein Ranking bei Google aus. Denn die Suchmaschine liebt das Einbinden von unterschiedlichen Formaten.

Wie du startest

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel zeigen, dass sowohl Podcast als auch Blog zwei machtvolle Werkzeuge sind, mit denen du dein Business voranbringen kannst. Dass aber auch viel Arbeit dahintersteckt.

Wenn du dich entschieden hast zu starten, dann mach am besten heute noch den ersten Schritt und probiere einfach mal aus. Auch so merkst du, welches der Formate dir besser liegt:

  1. Schreib deinen ersten Blogartikel, auch wenn die Technik vielleicht noch gar nicht steht. Du kannst ihn später immer noch hochladen.
  2. Oder wenn du über einen Podcast nachdenkst, dann möchte ich dir den Tipp von meiner Kollegin Nikola Vodicka ans Herz legen: Nimm dich auf dem Smartphone auf und tu so „als ob“.

Denn im Tun lernt man am besten.

Aber ganz wichtig ist mir auch: Starte nicht mit allem auf einmal

Entscheide dich zuerst für ein Format, das du umsetzt. Später kannst du, wenn du dich für einen Blog entschieden hast, einen Blogcast dazu nehmen. 

Oder wenn du dich für einen Podcast entschieden hast, kannst du nachträglich einen Blogartikel in Form eines Transkript oder einer Zusammenfassung einfügen.

Hast du einen Blog oder einen Podcast? Oder vielleicht sogar beides? Warum hast du dich für das eine oder andere entschieden? Hinterlasse gerne den Link in den Kommentaren!

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