Erfolgreich bloggen in 2019: 14 Mythen, die du nicht mehr glauben darfst

von | 11. Jan 2018 | Blog Starten, Blogging Basics | 63 Kommentare

In so ziemlich jedem Bereich unseres Lebens gibt es Mythen.

Abnehm-Mythen, Sport-Mythen, Kindererziehungs-Mythen, …. Du hast bestimmt schon ein paar im Kopf, oder?

Durch das Internet verbreiten sie sich immer schneller und wir sind versucht, sie zu glauben – auch beim Thema Bloggen.

Du hast einen eigenen Blog, vielleicht schon länger, vielleicht aber auch gerade erst gestartet. Und was möchtest du? Na logo: erfolgreich sein, mehr Leser gewinnen und im Optimalfall Geld verdienen. Aber das geht nicht, wenn du den Mythen glaubst, die im Web herumschwirren!

Deshalb verrate ich dir in diesem Blogartikel die 14 größten Blogging Mythen, die du ab sofort nicht mehr glauben darfst, wenn du erfolgreich bloggen möchtest.

Hinweis: Dieser Artikel wurde am 11.1.2018 veröffentlicht und am 9.1.2019 überarbeitet.

Inhaltsverzeichnis

Mythos #1: Ich starte einen Blog und die Leser werden von selbst kommen

Moment, das stimmt doch.

Also wenn wir eine Zeitreise machen und uns ins Jahr 2008 zurück beamen.

Damals war es wirklich (fast) so. Denn es gab kaum Angebot am Blogging-Sektor und nur eine Handvoll Blogs zu einem Thema. Wenn du damals einen Blog gestartet und relativ regelmäßig gebloggt hast, konntest du dir also ausrechnen, dass du erfolgreich sein wirst.

Wie du dir vorstellen kannst, ist das heute anders.

Heute gibt es so viel „Rauschen“ im Internet, dass du mit deinem Blog nur allzu leicht untergehst. In einer Welt, in der ein Facebook-Posting nur eine Lebensdauer von ein paar Stunden hat, musst du deinen Blog aktiv bewerben und in die Welt hinaus schreien: „Hier bin ich und habe dir was zu bieten!“.

Erfolgreich bloggen: 14 Mythen, die du nicht mehr glauben darfst

Der vielleicht größte Fehler beim Bloggen

Das ist übrigens der vielleicht größte Fehler, den nicht nur neue, sondern auch erfahrene Blogger machen: sie sind nicht präsent genug. Schlimmer noch, sie haben sogar Angst davor, ihren Lesern mit ihren Inhalten auf die Nerven zu gehen.

Der vielleicht größte Fehler beim Bloggen ist, nicht präsent genug zu sein! #erfolgreichbloggen Klick um zu Tweeten

Hattest du auch schon einmal dieses Gefühl?

Dabei brauchst du dich nicht zu verstecken! Wenn du deinen Lesern Mehrwert bietest (und davon gehe ich aus), dann werden dir deine Leser sogar dankbar sein, dass du ihnen deine Artikel so lange vor die Nase hältst, bis sie endlich auf den Link geklickt haben ;-)

Mythos #2: Ich entscheide mich besser nicht für eine Nische, sonst schränke ich mich zu sehr ein

Das höre ich ständig: wenn ich mich für eine Nische entscheide, dann kann ich nicht mehr uneingeschränkt bloggen, worüber ich möchte.

Ja, das stimmt. Und ja, das ist gut so!

Wenn du einen Lifestlye Blog um dein eigenes Leben aufbaust, dann musst du immer im Mittelpunkt stehen und deine Person in den Vordergrund rücken, so wie viele Influencer das machen. Das bedeutet aber auch: viel Arbeit, immer präsent sein, kaum Privatsphäre. Für viele von uns ist das nicht das, was sie sich unter “erfolgreich bloggen” vorstellen.

Eine Nische schränkt ein - und das ist gut so! Denn das hat eine Menge Vorteile wenn du #erfolgreichbloggen willst! Klick um zu Tweeten

Die Vorteile einer Nische?

Wenn du dich aber entscheidest, einen Blog um ein spezifisches Thema herum aufzubauen (deine Nische), dann hat das gleich eine Reihe von Vorteilen. Hier sind ein paar davon:

  • es fällt dir leichter eine Community aufzubauen, weil du Menschen mit einem gemeinsamen Interesse verbindest
  • du wirst automatisch treue Stammlesern gewinnen, die sich für jeden deiner Blogartikel interessieren und nicht nur für jeden dritten Artikel, den du veröffentlichst
  • du kannst deinen Blog einfacher monetarisieren
  • Suchmaschinenoptimierung wird einfacher und erfolgreicher (z.B. durch das sinnvolle Verlinken deiner Artikel untereinander)
  • über kurz oder lang wirst du ExpertIn auf deinem Gebiet

So findest du deine Nische

Um deine Nische zu finden, nimmst du dein allgemeines Blog Thema und schränkst es mehr ein. Du konzentrierst dich zum Beispiel auf einen kleinen Ausschnitt des Themas oder spezialisierst dich auf eine Zielgruppe die dieses Thema betrifft. Oder noch besser: du kombinierst beides!

Eine detaillierte Anleitung, wie du dein Blog Thema und deine Nische findest, kannst du hier nachlesen.

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Mythos #3: Ich bin noch nicht auf Social Media, also zahlt es sich auch nicht (mehr) aus mich dort anzumelden

“Ich möchte mit meinem Blog erfolgreich sein, aber Social Media ist nichts für mich.”

Kannst du sagen, solltest du aber nicht.

Denn das wäre ungefähr so, als ob du Skilehrer werden möchtest und nicht bei Temperaturen unter 15 Grad arbeiten möchtest. Eine nette Idee, aber in der Praxis vermutlich nicht umsetzbar.

Social Media Kanäle sind, genauso wie ein Blog, ein wichtiger Teil im Online Marketing Mix. Klick um zu Tweeten

Social Media Kanäle sind, genauso wie ein Blog, ein wichtiger Teil im Online Marketing Mix. Das heißt nicht, dass du deine volle Aufmerksamkeit auf einen Social Media Kanal wie Facebook, Instagram, Pinterest, … lenken und zum Social Media Zombie werden musst, der ständig am Smartphone hängt.

Aber die Netzwerke sind eine tolle Möglichkeit um neue Leser zu erreichen, die deinen Blog vielleicht noch nicht kennen. Und natürlich, um Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig zu unterstützen. Und mit dem richtigen System kannst du die Zeit, die du online verbringst, auf ein Minimum reduzieren.

Erfolgreich bloggen: 14 Mythen, die du nicht mehr glauben darfst

Weniger ist mehr

Gerade bei Social Media Kanälen gilt das Motto: weniger ist mehr. Konzentriere dich lieber auf ein paar wenige Kanäle auf denen du aber regelmäßig unterwegs bist. So kannst du den Aufwand für dich gering halten und trotzdem das meiste dabei raus holen.

Die richtigen Kanäle für dich und deinen Blog findest du mit Hilfe dieses Artikels oder wenn du Google Analytics installiert hast, dann kannst du auch damit herausfinden, welche der Kanäle dir die größten Erfolge bringen.

Pinterest, die neue Traffic-Maschine

Wenn du wissen möchtest welcher Kanal momentan besonders „In“ ist, kann ich nur eines sagen: Pinterest.

Da das laut Aussage der Gründer kein Social Network ist, sondern viel mehr eine Suchmaschine, ist die Plattform besonders interessant für Blogs. Und ich denke auch in 2019 wird wohl kein Blogger darum herum kommen. Wenn du dich noch nicht damit beschäftigt hast, lege ich dir meine Blogartikel zum Thema Pinterest für Blogger ans Herz.

Weitere Informationen zum Thema Pinterest findest du zum Beispiel bei Alexandra Polunin oder Kaleidocom.

Mythos #4: Suchmaschinenoptimierung ist zu kompliziert für mich

Manchmal habe ich das Gefühl, Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist beim Bloggen das, was Statistik im Studium ist: Jeder hat Angst davor, findet es mega kompliziert und lässt deshalb lieber die Finger davon.

Dabei gilt sowohl für Statistik als auch für SEO: so kompliziert ist das nicht, wenn man sich erst mal damit beschäftigt hat und nicht von vornherein abblockt.

SEO ist nicht so schwer wie du denkst. Du musst dich nur trauen, dich endlich damit zu beschäftigen! #erfolgreichbloggen Klick um zu Tweeten

Okay, ich geb zu, dass es ein kleines Manko gibt: die Kriterien für gutes SEO ändern sich ständig. So, wie das Internet sich generell immer weiter entwickelt. Aber wenn du die SEO Grundlagen für Blogger verstanden hast, dann kannst du dich sehr gut und schnell auf diese Änderungen einstellen.

Und das Gute: SEO wird tendenziell immer einfacher und nicht schwieriger! Auf die Grundessenz reduziert könnte man sagen: schreib einen Artikel mit Mehrwert und löse ein Problem deiner Leser und “der Kas is g’spitzt” wie man bei uns in Österreich so schön sagt. (zu Deutsch: … “die Sache ist erledigt”) ;-)

Mythos #5: Jeder Blogartikel muss SEO-Optimiert sein, sonst ist er nichts wert

Blogger die verstanden haben, wie Suchmaschinenoptimierung funktioniert, haben anschließend oft nur noch ein Ziel: mit jedem Blogartikel möglichst weit oben in den Suchergebnissen zu landen.

Und was ist daran falsch?

Im Prinzip nichts. Allerdings limitierst du dich damit nur selbst und nimmst dir vielleicht sogar den Spaß am Bloggen.

Es gibt Themen, die haben so wenig Suchanfragen, dass dir jeder SEO-Profi sagen wird: vergeude deine Zeit nicht damit, einen Blogartikel für das Keyword zu schreiben.

“Wertvoll” ist jeder Artikel, der Mehrwert bietet!

Aber was, wenn dir das Thema am Herzen liegt? Dann schreib einen Artikel darüber! Ob du erzählst, warum du dein Blog-Thema ausgewählt hast, einen Erfahrungsbericht einer Kundin teilst oder ganz was anderes – solange du in irgendeiner Weise Mehrwert für deine Leser lieferst (und sei es nur, dass du dich von deiner menschlichen Seite zeigst und so ihr Vertrauen gewinnst), ist es erlaubt einen Blogartikel darüber zu schreiben.

Du darfst über Dinge bloggen, die dir am Herzen liegen - auch wenn die Keywords dafür selten gesucht werden! #bloggingmythos Klick um zu Tweeten

Du wirst dann vielleicht weniger Besucher über Google und andere Suchmaschinen gewinnen, aber es gibt ja noch andere Kanäle, die dir Traffic bringen können: Social Media oder dein Newsletter.

Baue mehrere Traffic-Quellen auf!

Im Gegenteil ist es sogar gut, von Zeit zu Zeit Artikel extra für diese Kanäle zu schreiben und nicht nur eine Trafficquelle zu haben. Denn stell dir vor, du setzt voll und ganz auf Google und die ändern ihren Algorithmus. Es kann passieren, dass du überhaupt keine Besucher mehr bekommst. Schön blöd, oder?

Freebie: Blog Traffic E-BookEine Liste der verschiedenen Trafficquellen und Möglichkeiten, deinen Blog bekannt zu machen, findest du in diesem Artikel. Oder wenn du dich noch mehr in das Thema vertiefen möchtest hol dir mein kostenloses E-Book „80+ Quellen für mehr Traffic“!

 

Deshalb: konzentriere dich nicht nur auf SEO oder nur auf Facebook oder nur auf Pinterest, … sondern achte darauf von überall ein bisschen Traffic zu bekommen.

Mythos #6: Bloggen kostet nichts

Was unterscheidet so richtig erfolgreiche Blogger von allen anderen?

Sie haben keine Angst, Geld in die Hand zu nehmen.

Als Blogger bist du im Grunde Unternehmer: wenn du nichts riskierst, dann wirst du auch nie zu den ganz Großen gehören. Das betrifft unter anderem das liebe Geld: um erfolgreich zu sein, musst du investieren.

Erfolgreiche Blogger haben keine Angst davor, in ihren Erfolg zu investieren. Denn im Endeffekt zahlt es sich aus... #erfolgreichbloggen Klick um zu Tweeten

Investitionen, um die du beim Bloggen nicht herum kommst

Das absolute Grundinvestment, das du als Blogger machen musst, ist eine eigene Domain und einen Webspace zu kaufen.

Eine eigene Domain heißt, dass dein Blog eine URL wie www.meinblog.at hat und nicht meinblog.wordpress.com oder meinblog.blogspot.co.at. Das sieht professioneller aus, ist viel leichter zu merken und hat Vorteile für die Suchmaschinenoptimierung.

Einen eigenen Webspace zu haben bedeutet, dass du bei einem Anbieter wie All-Inkl* (den nutze ich), World4You* (aus Österreich) oder Raidboxes* Speicherplatz im Internet kaufst und dort deinen WordPress Blog installierst. Dafür musst du dich zwar ein wenig mit der Technik beschäftigen, aber du kannst voll und ganz darüber (und die Daten, die du online stellst) verfügen. Es wird keine unerwünschte Werbung angezeigt, du kannst ein Backup machen, kannst dich besser um den Datenschutz kümmern, …

*Affiliate Links

Diese Investitionen kommen in der Zukunft auf dich zu

Über kurz oder lang wirst du auch Geld in einen Newsletter-Dienst investieren müssen und vielleicht in ein Social Media Tool, das dir Zeit auf den Social Media Kanälen erspart.

Und wenn du mal fest steckst, lohnt es sich auch in ein Blog Coaching zu investieren, bei dem du einen Blick und Feedback von außen bekommst.

Einen ausführlichen Artikel, wie und warum du in deinen Blog investieren solltest, findest du bei Anne Häusler.

Mythos #7: Wenn ich Artikel anderer Blogger teile, verliere ich meine Leser

Ich verrate dir etwas: genau das Gegenteil wird der Fall sein.

Das ist eine der wichtigsten Strategien, mit denen ich meinen Blog vor allem am Anfang erfolgreich beworben habe.

Deshalb weiß ich auch, dass es zu Beginn beängstigend sein kann, Blogartikel von jemandem zu teilen, der mehr Leser als du hat oder schon länger dabei ist.

Erfolgreich bloggen: 14 Mythen, die du nicht mehr glauben darfst

Hab keine Angst anderen etwas Gutes zu tun!

Aber wenn du dich traust, dann kannst du Beziehungen zu den anderen Bloggern aufbauen und über kurz oder lang sogar von deren Reichweite profitieren. Denn jeder Artikel, den du von einem anderen Blogger teilst, ist eine Art von Networking. Du musst nur dafür sorgen, dass der andere es mitbekommt ;-)

Trau dich, Artikel anderer Blogger zu teilen. Dann werden sie auch deine Beiträge teilen! #networking #erfolgreichbloggen Klick um zu Tweeten

Und auch deine Leser werden es dir danken: so zeigst du ihnen, dass du wirklich Interesse daran hast, ihnen zu helfen. Sie werden dir weiterhin folgen, weil sie wissen, dass sie bei dir an der richtigen Adresse sind!

Mythos #8: Der beste Weg mit einem Blog Geld zu verdienen sind Sponsored Posts

Du möchtest mit deinem Blog Geld verdienen?

Dann denkst du jetzt bestimmt an Sponsored Posts. Sprich: du schreibst einen Artikel über ein Produkt und wirst von einem Kooperationspartner dafür bezahlt.

Aber ist das wirklich der beste Weg?

Nein, denn damit bist du abhängig von anderen Unternehmen. Es gibt aber eine Reihe andere Möglichkeiten mit deinem Blog Geld zu verdienen, die noch lukrativer sind und bei denen du dich voll und ganz auf dich selbst verlassen kannst: Das Anbieten von Online-Kursen, Dienstleistungen, E-Books, … um nur ein paar zu nennen.

Sponsored Posts sind nicht der einzige und/oder beste Weg, mit deinem Blog Geld zu verdienen... #bloggingmythen Klick um zu Tweeten

Selbst wenn du anfangs nur hobbymäßig bloggst, wirst du über kurz oder lang Experte auf deinem Gebiet (siehe Mythos #2) und kannst dann dein Wissen anbieten!

Mythos #9: Ich muss ständig neue Inhalte erschaffen

Wie, das ist ein Mythos? Aber worüber soll ich denn dann schreiben, wenn ich keine neuen Artikel schreibe?

Das Zauberwort ist: Content wiederverwerten!

Das bedeutet, dass du zum Beispiel einen Blogartikel, den du schon geschrieben hast, nimmst und auf eine andere Art und Weise aufbereitest.

So kannst du deine Blogartikel wiederverwerten

Hier sind ein paar Beispiele:

  • mach eine Podcast Folge daraus
  • dreh ein Video für deinen Youtube Kanal
  • geh auf Facebook oder Instagram Live und diskutiere einzelne Punkte aus deinem Blogartikel mit deinen Followern
  • erstelle Zitate in Form von Bildern und nutze sie für deine Social Media Kanäle
  • mach einen Workshop oder ein Webinar aus deinem Blogartikel

Noch mehr Möglichkeiten, wie du (alte) Blogartikel wiederverwerten kannst, findest du bei Claudia von Abenteuer Homeoffice.

Warum Content Wiederverwertung für deine Leser Sinn macht

Auch hier haben ganz viele Blogger Angst, dass „man das doch nicht machen kann“. Dabei gebe ich immer zu bedenken: wir alle konsumieren Medien unterschiedlich.

Die einen lesen am liebsten Blogartikel, die anderen hören beim Spazieren gehen Podcasts und wieder andere sehen sich nur Videos an.

Somit bietest du deinen Lesern einfach neue Möglichkeiten, an deinem Wissen teilzuhaben!

Mythos #10: Um richtig viel Traffic zu bekommen, muss ich jeden Tag bloggen

Ein anderer Mythos, der mit dem oben zusammenhängt, entsteht oft aus einem Denkfehler:

„Wenn ich jeden Tag blogge, dann bekomme ich mehr Seitenaufrufe.“

Das stimmt zwar, hat aber einen riesigen Nachteil: du bist schnell ausgebrannt und hast weniger Zeit, deine Blogartikel zu bewerben. Und gerade das Bewerben ist ein sehr wichtiger Teil beim Bloggen. Denn wenn es die Artikel zwar gibt, du aber niemandem davon erzählst, bringt das nicht viel.

Erfolgreich bloggen: 14 Mythen, die du nicht mehr glauben darfst

„Slow Blogging“ ist das neue „täglich bloggen“!

Ich selbst bin ein Fan von Slow Blogging: ich blogge nicht all zu oft. Wenn, dann ist es mir aber wichtig, möglichst umfangreiche und hilfreiche Artikel wie diesen hier zu veröffentlichen.

Du musst nicht öfter bloggen, um mehr Traffic zu bekommen. Aber dafür die Zeit dazwischen sinnvoll nutzen! #erfolgreichbloggen Klick um zu Tweeten

Die Zeit zwischen den Blogartikeln nutze ich einerseits, um für neue Beiträge zu recherchieren, aber vor allem auch für das Bewerben.

Gerade in einer Zeit, wo sowieso ständig neuer Inhalt veröffentlicht wird, der oft austauschbar ist, kannst du dich so von der Masse abheben.

Planst du noch oder bloggst du schon? Starte jetzt deinen eigenen Blog - Blogothek Pro

Mythos #11: Egal was du machst, mach ja keine Fehler!

Lass uns einen gedanklichen Ausflug machen.

Wir befinden uns in der Welt der Fluglinien. In jedem Flugzeug gibt es eine Black-Box, die bei einem Absturz aufzeichnet, was passiert ist.

Kapitän Sullenberger, der vor einigen Jahren auf spektakuläre Weise ein Flugzeug im Hudson River mitten in New York gelandet hat, hat danach gesagt:

„Alles Wissen in der Luftfahrt existiert, weil irgendjemand irgendwo abgestürzt ist.“

Lerne aus deinen Fehlern!

Du musst nicht gleich abstürzen, aber das Prinzip können wir auf uns selbst übertragen: Unser ganzes Wissen darüber, was funktioniert und was nicht, kommt nur daher, dass wir es selbst ausprobiert haben – oder jemand anderer für uns.

Deshalb möchte ich dir Mut machen: trau dich, etwas zu riskieren und Dinge auszuprobieren. Trau dich, Fehler zu machen!

Und zur Beruhigung: es gibt nur ganz wenige Fehler, die sich nicht irgendwie ausbügeln lassen ;-)

Mythos #12: Das Internet ist ein rechtsfreier Raum

Obwohl es immer noch viele Leute gibt, die das denken, stimmt es einfach nicht.

Bestes Beispiel sind Abmahnwellen, die immer wieder durch das Land rollen und bei denen Blogger Strafen für ein fehlendes Impressum, unerlaubt verwendete Bilder usw. zahlen müssen.

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum - auch wenn viele das immer noch denken! #impressumspflicht #bloggingmythen Klick um zu Tweeten

Ich bin keine Rechtsanwältin, deshalb möchte ich bei diesem Thema nicht zu weit ausholen. Aber Fakt ist:

  • Du brauchst ein vollständiges Impressum. Mit Namen, Adresse und allem drum und dran.
  • Du musst dir Gedanken über den Datenschutz machen und darfst nicht einfach so Tools wie Google Analytics installieren, ohne darauf hinzuweisen oder ohne weitere Gedanken einen ausländischen Newsletter-Anbieter verwenden. Ich sag nur: DSGVO!!
  • Du darfst nicht einfach so Bilder aus dem Internet nutzen, sondern musst dich mit den verschiedenen Nutzungslizenzen vertraut machen.

Dich interessiert das Thema Datenschutz? Praktische Tipps dazu findest du zum Beispiel am Blog von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke.

Mythos #13: Wenn ich nicht innerhalb kurzer Zeit erfolgreich bin, ist mein Blog nicht gut genug

Dieser Mythos wird leider immer wieder durch Artikel angefacht, in denen dir Blogger erklären, wie sie innerhalb eines Monats 10.000 Leser erreicht haben.

Das Problem: oft sind Techniken nicht 1:1 umsetzbar und teilweise werden auch Dinge verschwiegen oder Statistiken ungewöhnlich dargestellt.

In diesem Zusammenhang zitiere ich gerne meinen ehemaligen Mathelehrer (und das tue ich wirklich nur gaaaanz selten): “Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast”.

Erfolgreich bloggen: 14 Mythen, die du nicht mehr glauben darfst

Der Aufbau eines erfolgreichen Blogs oder Online Business dauert seine Zeit.

Klar, es gibt Ausnahmen von Leuten, die einen Raketenstart hinlegen. Aber wie gesagt, das ist nicht die Regel.

Setze dir realistische Ziele

Wichtiger ist, dass dein Blog kontinuierlich wächst, wenn auch langsam. Am besten du nutzt ein Analyse Tool wie Google Analytics, das dir zeigt ob du Fortschritte machst und woran du noch arbeiten kannst.

Und es hilft, wenn du dir realistische Ziele setzt: was möchtest du überhaupt erreichen? Möchtest du Kunden über deinen Blog gewinnen? Ein Produkt (z.B. ein E-Book) verkaufen? Oder dich als Experte positionieren?

Wenn du dein großes Ziel vor Augen hast und weißt, welche Etappenziele du dafür erreichen musst, ist es einfacher, motiviert zu bleiben!

Mythos #14: Meine Blogartikel sind so gut geschrieben, da braucht es keine Bilder, Zwischenüberschriften oder ähnliches

Also, folgendes: das Leseverhalten im Internet ist anders.

Ein Text, den du aus einer Zeitschrift nimmst und 1:1 auf einen Blog überträgst, wird nicht gelesen werden.

Egal wie gut du schreibst - Zwischenüberschriften, Bilder und regelmäßige Absätze sind im Internet unverzichtbar! #erfolgreichbloggen Klick um zu Tweeten

Du kennst das bestimmt von deinem eigenen Leseverhalten: online hat es sich eingebürgert, dass Artikel überflogen werden. Man scrollt eine Seite runter und bleibt hin und wieder an auffälligen Elementen wie Zwischenüberschriften oder Bildern hängen.

Oder hast du etwa bis hierher den ganzen Blogartikel gelesen? Falls ja, dann möchte ich mich ganz herzlich dafür bedanken :-)

Merke dir also: egal, wie gut du schreibst. Alles, was deinen Blogartikel auflockert, ist erlaubt – und hilft auch bei der Suchmaschinenoptimierung.

Was ist mit dir? Welche Mythen hast du bis gerade eben noch geglaubt und haben dich zurückgehalten erfolgreich zu bloggen? Hinterlasse einen Kommentar und verrate es mir!

 

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