Blog Success Story: Lernraum Design

von | 17. Nov 2020 | Inspiration & Produktivität | 2 Kommentare

Es ist schon lange her, dass ich auf meinem Blog einen anderen Blog vorgestellt habe. Mehr als 4 Jahre…!

In all der Zeit habe ich jede Menge Blogs kennengelernt und zu meiner Leseliste hinzugefügt. Und ich hab mir gedacht, ich starte meine Blog Success Story – Reihe neu und stelle dir in Zukunft immer wieder spannende Blogs und ihre Erfolgsstrategien vor. Einige der Blogs, die ich dir hier vorstellen werde, begleite ich so wie meine heutige Interviewpartnerin Sandra Schmid in meinem Mitgliederbereich, der Blogothek.

Ich habe sie interviewt und nach ihren Herausforderungen beim Start und ersten Erfolgen gefragt. Sie verrät uns, warum die Entscheidung für ihr Thema schwierig und dann noch logisch war. Warum sie überrascht von ihrem Raketenstart war und was für sie neben Schritt-für-Schritt Anleitungen noch wichtig ist, um mit ihrem Blog durchstarten zu können.

Du kannst dir unser Gespräch als Video ansehen oder runterscrollen und als Text lesen:

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Sandra Schmid ist Expertin für digitales Lernen und genau über das Thema schreibt sie auf ihrem Blog Lernraum Design auch. Damit richtet sie sich insbesondere an Trainer und Coaches, die ihre Präsenztrainings um digitale Inhalte anreichern möchten. Auf ihrem Blog teilt sie Tipps und Anregungen rund um die verschiedenen Lernformate, Methoden oder Tools. Also alles, was es braucht, um online ein richtig gutes Lernerlebnis zu ermöglichen.

War es schwierig für dich, das Thema zu finden? Oder war von Anfang an klar, dass du darüber bloggen wirst?

Ich hatte schon lange den Wunsch in mir, dass ich ein Herzensthema die Welt trage. Es ist aber so, dass ich nicht nur für das digitale Lernen brenne, sondern noch zwei andere Herzensthemen habe.

Aber alle drei Sachen, das geht nicht. Fokus zu setzen fiel mir schwer.

Um ehrlich zu sein habe die Entscheidung dann auch nicht ganz selber getroffen. Da ist Corona mit reingekommen und die Entscheidung wurde quasi für mich getroffen. Es war nämlich so, dass im März alle Präsenzveranstaltung abgesagt wurden und so kamen immer mehr Trainer und Coaches aus meinem Bekanntenkreis und haben mich gefragt, wie sie ihre offline Trainings jetzt online anbieten können. Da habe ich natürlich versucht, zu unterstützen und gesehen, dass Bedarf da ist und ich helfen kann. Und so habe ich gemerkt, dass es vielleicht Sinn macht, meinen Fokus darauf zu legen. Damit hat sich nicht nur das Thema – digitales Lernen – ergeben, sondern auch die Zielgruppe: Trainer und Coaches.

Wie war das, bevor du deinen Blog gestartet hast: Hattest du Bedenken, dass du es nicht schaffen könntest?

Ich hatte erst die Entscheidung für das Thema getroffen und da wusste ich auch noch nicht, was es wird: Mache ich eher Videos, einen Podcast oder einen Blog? Also mir war noch nicht klar, welches Contentformat es sein wird und bin es total pragmatisch angegangen mit einer Pro- und Contra Liste.

Auf der Pro Seite des Blogs stand eine ewig lange Liste, weil ich gerne schreibe. Ich glaube, das liegt mir und das macht mir Spaß.

Und ich kann total flexibel sein: Nicht nur Text schreiben, sondern auch Fotos, Grafiken, Videos, Audio, was auch immer einbinden.

Alles was ich brauche, um dem Thema des Blogartikels gerecht zu werden. Das fand ich sehr toll und auch, dass die Datenhoheit über den Content bei mir liegt.

Außerdem fällt die Postproduktion, so wie sie bei Audio oder Video notwendig wäre, weg. Und dann war klar, dass es das Format „Blog“ sein soll.

Angst vorm Start hatte ich nicht. Ich bin technisch affin und dachte, ich setze WordPress auf und dass das nicht so ein Hexenwerk ist. Aber um ehrlich zu sein, hatte ich überhaupt keine Ahnung, was da auf mich zukommt – also über die Technik hinaus.

Ich dachte: Technik aufsetzen, ein paar Blogartikel schreiben hin und da…

Aber ich hatte mit der Entscheidung für den Blog (aber auch als ich in die Blogothek kam) noch keine Ahnung, was auf mich zukommt.

Und was dahinter steckt, wenn man Bloggen wirklich strategisch sinnvoll aufziehen möchte.

Deswegen bin ich auch so froh, dass ich noch vor dem Blog Start auf die Blogothek gestoßen bin. Das hat mir wahnsinnig viel Zeit und Umwege gespart.

Das freut mich natürlich! Und vor allem hast du wirklich schnell auch Erfolge und Resultate gesehen. Lasst uns gleich mal vorspulen zum heutigen Tag: Wie sieht es mit deinem Blog jetzt aus? Also was gibt es denn für Feedback auf deinen Blog?

Total positives, ich freue mich immer mega! Ich hatte gar nicht so viele Erwartungen. Wie gesagt, ich bin ein bisschen naiv daran gegangen und habe einfach mal so ausprobiert.

Und deshalb hatte ich keine großen Erwartungen oder Vergleichswerte. Und es hat mich dann eher überrascht, dass so viel Feedback kam.

Ich freue mich aber total über jedes Like und auch die Kommentare bei Blogartikeln, die ich so gar nicht erwarte hatte. Ich dachte, es wird bei jedem Artikel ewig null stehen. Das ist aber nicht so, sondern es gibt einen Dialog und es entsteht etwas. Und das ist ziemlich cool, weil das nicht nur ein Sendemodus ist, in dem ich die ganze Zeit bin. Sondern auch wirklich Austausch stattfinden kann und mir zeigt, dass ich mit den Themen richtig liege und den Nerv der Zielgruppe treffe. Und das ist total schön, dass man sieht, dass die Arbeit sich lohnt.

Blog Success Story - Lernraumdesign

Ja, Arbeit ist ein Blog, es geht nicht alles mit einem Fingerschnippen von selbst. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Du hast uns ja schon ganz früh in der Blogothek erzählt, dass du die ersten Newsletter-Abonnenten bekommen hast und vor Kurzem eine Autorität in deinem Bereich auf deinen Blog verlinkt hat.

Ja, da war ich sprachlos! Das war wirklich cool und ich wusste gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Dass jemand, der schon lange, lange über dieses Thema bloggt, über meinen Artikel schreibt und auf mich verlinkt und so positiv darüber redet. Total schön!

Und tatsächlich auch das mit den Newsletter-Abonnenten hat mich überrascht. Ich habe jetzt noch kein Freebie, das ich anbiete, das als Magnet wirken würde. Sondern es ist einfach das Angebot, regelmäßig Tipps von mir ins Postfach geliefert zu bekommen.

Das wurde echt gut angenommen und ich habe jetzt nach zwei Monaten tatsächlich über 50 Abonnenten.

Ich weiß nicht, ob das viel oder wenig ist, für mich fühlt sich das total viel an. Und was ich klasse finde ist, dass ich recht viel Rückmeldung von den Abonnenten bekomme und dass sie mir auch antworten wenn ich ihnen schreibe. Und das hilft mir wieder, neue Themen zu finden. Das ist schön, dass man nicht einfach in den Wald hinein ruft, sondern auch das Echo zurückkommt.

Absolut, das ist das, was wir uns alle wünschen: Eine aktive Community! Also da hast du schon sehr viel richtig gemacht. Du hast schon erzählt, welche Rolle die Blogothek beim Aufbau deines Blogs gespielt hat.

Denkst du, dass du ohne die Blogothek da wärst mit deinem Blog, wo du heute bist?

Definitiv nicht. Das kann ich ganz sicher sagen. Schon allein deshalb, weil ich eine Tendenz habe, mich zu verzetteln. Ich probiere gerne Dinge aus und dann vergleiche ich die Sachen. Also hätte ich jetzt bestimmt fünf total unwichtige WordPress Plugins ausprobiert und miteinander verglichen. Und hätte mich so mit irgendwas aufgehalten, das überhaupt nicht zielführend ist. 

Mir hat es total geholfen, dass du den Blog Fahrplan hast und sagst: Das ist die erste Phase, das ist die Zweite, das die Dritte, …

Ich hatte zum Beispiel am Anfang gedacht, ich muss erst mal Social Media bedienen und da was aufbauen. Und ich hab mich gefragt, wie ich das mache. Und dann hast du im Blog Fahrplan gesagt: Nein, lass das mal weg. Das kommt viel später.

Und das hat mich auch befreit, weil ich nicht tausend Sachen gleichzeitig machen musste, sondern mir durch den Blog Fahrplan die Priorisierung abgenommen wurde.

Und in den einzelnen Phasen fand ich es noch super, dass immer die Schritt-für-Schritt Anleitung ist. Zum Beispiel bei Plugins, dass ich mich nicht mit kleinen Entscheidungen aufhalten muss, sondern du mir sagst was du empfiehlst und auch warum. Und dann kann ich immer noch entscheiden, aber ich muss nicht alles im Detail verstehen und für alles eine wichtige Entscheidung treffen. Sondern nur da, wo es auch strategisch wertvoll ist. 

Das hat mir total gut getan, einfach den Fahrplan abzuarbeiten. Das habe ich auch echt so gemacht. Also ich mich hingesetzt und habe dann Schritt für Schritt alles durchgemacht.

Blogothek Pro Screenshot

Die Blogothek ist deine Anlaufstelle für Techniktrainings & Hilfestellungen, wenn es darum geht einen Blog aufzubauen oder einen bestehenden Blog zu optimieren. Darin findest du:

  • den interaktiven Schritt-für-Schritt Blog Fahrplan
  • Live Events wie z.B. Q&As, Brainstorming Sessions, Coworking
  • eine Community die dich beim Dranbleiben unterstützt

Wunderbar, das freut mich natürlich. Und gerade mit Social Media, weil du das sagst. Das glauben ganz viele, dass man da ganz zu Beginn anfangen muss, das parallel aufzubauen. Aber man sieht, du bist das beste Beispiel: Man braucht keine wahnsinnig großen Social Media Followerzahlen, um wirklich einen erfolgreichen Blog und eine Community aufzubauen. Natürlich kommt das irgendwann, dass man sich darauf konzentriert. Aber am Anfang muss man sein Blog Konzept haben, so wie du und wissen, wer die Zielgruppe ist. 

Eine allerletzte Frage habe ich noch: Gibt es irgendwas, was du noch loswerden möchtest?

Ja, erst mal ein riesen Dankeschön an dich für deine tolle Arbeit in der Blogothek. Es macht einfach mega viel Spaß, dabei zu sein.

Die Blogothek ist ja nicht nur ein total umfassendes Selbstlernprogramm, sondern auch die Community und alles was du drumherum anbietest: die Q&A, die Monatsthemen, Bloganalyse.

Da ist so viel dabei, was auch wahnsinnig hilft, dranzubleiben.

Und das muss man beim Blog. Es ist kein so ein einmal-Ding, sondern dieses Dranbleiben. Daher ein riesen Dankeschön an dich, ein riesen Kompliment. Und ich bin Expertin für digitales Lernen, also ich weiß, wie online lernen gut funktioniert.

Ich kann nur jedem raten, wenn man mit dem Gedanken spielt einen Blog zu starten, dass man unbedingt so ein Programm macht. Ich empfehle natürlich die Blogothek, aber es kann auch ein ähnliches Programm sein. Aber dass man irgendetwas hat, an dem man sich entlanghangeln kann. Und auch die Hilfestellung von einem Experten hat, aber auch von der Community, was total bestärkt und hilft.

Das ist ein super Schlusswort! Ohne Communitys ist es nicht nur viel schwieriger, den Blog aufzubauen, sondern langfristig erfolgreich zu sein. Also danke, dass du das auch nochmal erwähnt hast. Und vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und meine Fragen beantwortet hast. Und ich wünsche dir natürlich weiterhin ganz viel Erfolg mit deinem Blog!

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