Wie du mit deinem Blog online Kunden gewinnst – oder: die 3 wichtigsten Mitarbeiter von Selbstständigen

von | 9. Jun 2017 | Strategie & Business | 7 Kommentare

Wie du mit deinem Blog Kunden gewinnst - oder: die 3 wichtigsten Mitarbeiter von Selbstständigen, wenn du online Kunden gewinnen möchtest!Es gibt Themen, die laufen mir eine Zeit lang ständig über den Weg. Egal, ob auf anderen Blogs, in Facebook Gruppen, Gesprächen mit anderen Leuten, … Kennst du das?

Bei mir sind das momentan Fragen in die Richtung „Kann man mit einem Blog denn wirklich etwas verkaufen?“ bzw. etwas konkreter: „Wie schaffst du es, mit deinem Blog online Kunden zu gewinnen?“.

Das habe ich zum Anlass genommen, heute mal einen Einblick in die Marketing-Strategie zu geben, die rund um meinem Blog aufgebaut ist. Und ich zeige dir, welche anderen Marketinginstrumente ich noch nutze, weil sie die perfekten Partner für meinen Blog sind! 

Mein bester Mitarbeiter: mein Blog

Ich bin zwar selbstständig und arbeite alleine, aber irgendwie ist es doch so, als hätte ich ein paar Mitarbeiter. Auf einen kann ich mich ganz besonders verlassen: meinen Blog. Er ist mein Mitarbeiter des Monats (und zwar jeden Monat), mein MVP (Most Valuable Player) wie man im Sport sagen würde, mein Superhero…


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Theoretisch ist es wie in jedem anderen (größeren) Unternehmen auch: jeder Mitarbeiter hat seine Aufgabe. Aber ich muss gestehen, im Falle meines Blogs sind das gleich eine ganze Menge:

#1 Vertrauen aufbauen

Und das tut er alleine schon damit, dass es ihn gibt. Gut, das tut eine Visitenkarte im Web (also eine statische Website) auch. Aber mit einem Blog kann ich noch einen Schritt weiter gehen. Durch die Blogartikel, Erfahrungsberichte und Testimonials ist der Blog ein Beweis dafür, dass du dich mit dem Thema, über das du bloggst, auch wirklich auskennst.

#2 Positionierung (oder dein Themengebiet abstecken)

Wenn du dich auf meinem Blog umsiehst und die Themen durchliest, über die ich schreibe, dann bekommst du einen ziemlich guten Überblick darüber, womit ich mich auskenne – und was ich meinen Kunden im Blog Coaching weitergeben kann. Ich schreibe übers Bloggen, darüber, wie du deinen Blog bewerben und damit Geld verdienen kannst. Deshalb werde ich auch auf diese Themen angesprochen. Was ich eher nicht so gut kann? Logos designen, Influencer Relationship, Häuser bauen, … und eine ganze Reihe mehr. Deshalb schreibe ich auch nicht darüber und deshalb ist auch noch niemand auf die Idee gekommen, mich danach zu fragen ;-)

#3 Einen Vorgeschmack geben

Einerseits auf dein Wissen, wie wir ja oben schon festgestellt haben. Andererseits aber auf dich selbst! Gerade wenn du eine Dienstleistung oder ein Coaching anbietest, dann kommst du (zum Glück) nicht um den persönlichen Kontakt herum. Nicht nur für dich ist es wichtig, mit deinen Kunden zusammenarbeiten zu wollen. Auch oder gerade für deine Kunden ist es wichtig, zu wissen wie du tickst: bist du ein nüchterner, eher humorloser Mensch, der sich gleich an die Arbeit macht? Oder bist du ein esoterisch angehauchter Sonnenschein? Ein Kunde bevorzugt den einen Typ, andere wieder genau das Gegenteil. Dein Blog ist der perfekte Ort, an dem dich deine Kunden kennenlernen und entscheiden können, ob sie mit dir persönlich zusammenarbeiten wollen!

#4 Verkaufsgespräche starten und mit bisherigen Projekten angeben

Sind wir nicht alle stolz auf das, was wir jeden Tag in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden erreichen? Zumindest ein bisschen? Glaub mir, „anzugeben“ ist voll okay – und ein super Weg, wie deine Besucher auf dich aufmerksam werden. Und nein, solche Beiträge müssen nicht immer großkotzig sein, sondern können sogar super Mehrwert für deine Leser bieten!

Ja, all das kann er. Und das tolle ist: mein Blog macht niemals Urlaub, er regt sich nicht auf, wenn gerade viele Leute etwas von ihm wollen und er ist so geduldig, dass er am Tag gerne hunderte Male das gleiche „erzählt“. Ein richtiger Superhero quasi ;-)

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Die Studentenjobs: Social Media Kanäle

Kennst du die Menschen, die in großen Städten in Fußgängerzonen an der Kreuzung stehen mit einem (blinkenden) Schild in der Hand herum wedeln oder es kunstvoll durch die Luft wirbeln? So in etwa:


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Ja, so einen habe ich auch. Ach, was sag ich: von denen hab ich gleich einige. Und sie wirbeln nicht nur ein Schild herum, sondern eine ganze Menge gleichzeitig. Die Mitarbeiter heißen Facebook, Pinterest, Twitter und Instagram. Ja, ich meine meine Social Media Kanäle! Und die Schilder, die sie herumwirbeln, sind meine Posts auf den Kanälen.

Anders als mein Blog haben sie aber nur eine Aufgabe: sie sorgen dafür, dass die Leute, die ihnen unter kommen, mit meinem wichtigsten Mitarbeiter in Kontakt kommen.

Denn dort spielt sich die „Magie“ ab: das Aufbauen des Vertrauens, das Kennenlernen, das Entdecken meines Angebotes, … Details habe ich dir ja oben schon erzählt.

Die Assistentin: meine E-Mail Liste

Die wichtigste Person in einem Unternehmen? Die Chefsekretärin. Die wichtigste Person in einer Arztpraxis? Die Sprechstundenhilfe. Die wichtigste Person …

Ach, ich glaube du weißt, was ich meine: überall gibt es eine Person, die dem Chef – oder in meinem Fall meinem wichtigsten Mitarbeiter, also meinem Blog – den Rücken stärkt oder freihält. Bei mir ist das meine (teils automatisierte) E-Mail Liste.


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Auch sie hat mehrere Aufgaben:

#1 Sie erinnert dich an meinen Blog

Wenn du diesen Artikel liest, dann ist es sehr gut möglich, dass du über meinen Newsletter hierher gekommen bist. Klar, mein Mitarbeiter ist unschlagbar dabei 100e Male die gleiche Anekdote zu erzählen, Anleitung zu geben, … aber was hilft mir das, wenn es niemand mitbekommt?

Vermutlich schaust du hin und wieder vorbei, ob es etwas Neues gibt oder meine studentischen Mitarbeiter (aka Social Media Kanäle) machen dich auf den Blog aufmerksam. Aber warum darauf verlassen, wenn meine Assistentin dich quasi auf der Kurzwahl-Taste eingespeichert hat?

#2 Sie heißt dich willkommen und führt dich herum

Ich hasse Kantinen. Nicht das Essen oder die Atmosphäre, sondern dass jede anders ist. Zum Beispiel, dass ich nie weiß, wo ich mich anstellen muss, wie viel bei einem bestimmten Menüpreis inkludiert ist oder welche Speisen die absoluten Highlights sind.

Gut, Webseiten sind meist nicht ganz so kompliziert, aber wenn du das erste Mal auf einem Blog bist, kann es auch sein, dass du überfordert bist. So viele Blogartikel und du hast keine Ahnung wo du anfangen sollst?

Deshalb hat sie den Auftrag von mir, dir noch einmal die besten Artikel hier am Blog zu zeigen, die du nicht verpassen darfst!

#3 Sie lässt nicht locker

Einer der Punkte, den ich so schätze. Genauso wie die Sprechstundenhilfe, die so hartnäckig ist und dich nicht zum Arzt lässt. Oder die Sales-Abteilung, die dich immer wieder daran erinnert, dass das Angebot bald vorbei ist. Meine E-Mail Liste sagt dir Bescheid, wenn es etwas gibt, das du nicht verpassen darfst.

Ist sie dabei besser, als ich es alleine sein könnte? Na klar. Ich gestehe: ich bin kein Morgenmensch. Deshalb könnte ich dich nie um 5 Uhr Morgens anrufen und dich kurz erinnern, dass du dich für einen bestimmten Online-Kurs nur noch an diesem einen Tag anmelden kannst. Meine E-Mail Liste hingegen ist da nicht ganz so zimperlich und steht auch um 4 Uhr morgens auf, wenn es sein muss.

Ginge es auch ohne meine E-Mail Liste? Na klar, aber ganz ehrlich: warum soll man sich das Leben schwer machen ;-)

Das Große Ganze – oder: wie ich (und du) mit dem Blog verkaufen kannst

Schön und gut, aber wie helfen dir diese 3 Elemente jetzt, Geld zu verdienen? Ganz einfach: indem du sie kombinierst.

Der wichtigste Teil ist für mich der Blog und ich richte alles darauf aus, dass potenzielle Kunden auf meinen Blog geleitet werden.

Kunden gewinnen mit deinem Blog: so spielen deine 3 wichtigsten Mitarbeiter zusammen.

Kunden gewinnen mit deinem Blog: so spielen deine 3 wichtigsten Mitarbeiter zusammen.

Denn er legt die Basis für mein Unternehmen, ist sozusagen der Business Hub, auf dem alle Informationen zu meinen Angeboten, meiner Person, die Kostproben meiner Arbeit usw. zusammenlaufen.

Außerdem ist er der Ort, an dem sich die Besucher in meine E-Mail Liste eintragen können. Und somit für die meisten Besucher der erste Schritt in Richtung Zusammenarbeit mit mir. Und aus meiner Google Analytics Statistik weiß ich, dass so gut wie jeder, der sich in meinen Newsletter einträgt, vorher zumindest einen Blogartikel angesehen hat.

Dass mein Blog überhaupt gefunden wird, da kommen einerseits meine Social Media Kanäle, andererseits aber auch die Suchmaschinenoptimierung und zu einem gewissen Teil auch das Networking ins Spiel. Sie sorgen dafür, dass die Leute auf meinen Blog aufmerksam werden. Dass meine Artikel auf die Probleme meiner Zielgruppe abgestimmt sind sorgt dafür, dass Leute meine Artikel nicht nur sehen, sondern auch klicken und auf meinem Blog landen.

Du siehst, auch wenn den wichtigsten Part sicher mein Blog spielt, ergänzen sie sich doch alle gegenseitig.

Was ist dein wichtigstes Marketing-Instrument, das du nutzt um Kunden zu gewinnen? Hast du einen Blog, den du zur Akquise nutzt oder in Zukunft nutzen möchtest?

 

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