3 Aufgaben, die deinen Blog 2021 wirklich voranbringen

von | 15. Dez 2020 | Strategie & Business | 3 Kommentare

Der Dezember ist das Monat der Jahresplanung und in dem wir Vorsätze für den Jänner machen. Wir nehmen uns vor, mehr an unseren Blogs zu arbeiten, unser Content Marketing in den Griff zu bekommen, regelmäßig Blogartikel zu veröffentlichen und/oder durchzustarten. Genauer gesagt: endlich mal anzufangen, wenn noch kein Blog da ist.

Ja, es kann sein, dass diese guten Vorsätze nicht das ganze Jahr über halten. Oder vielleicht noch nicht mal das erste Quartal überleben. Und das ist frustrierend. Aber weißt du was? Deshalb schlage ich vor, dass du dir gar keine machst!

Nutze deinen Tatendrang zum Jahreswechsel jetzt, um Aufgaben zu erledigen, von denen du das ganz nächste Jahr über profitierst!

Ich zeige dir in diesem Blogartikel ein paar Ideen, die du jetzt schnell umsetzen kannst, die deinen Blog nächstes Jahr wirklich voranbringen. Nicht die gleichen 0815 Vorsätze, die sowieso in 90% der Fälle zum Scheitern verurteilt sind…

Lerne deine Leser besser kennen – mache eine Umfrage!

Wenn du schon einen Blog hast, dann hast du hoffentlich auch ein Blog Konzept erarbeitet. Indem du festgelegt hast, wer dein idealer Leser bzw. deine ideale Leserin ist. 

Wenn du das nicht gemacht hast, dann empfehle ich dir dringend, das nachzuholen (zum Beispiel in meinem Blog Konzept Workbook zu notieren).

Beim Blog Konzept generell, aber beim Leser im Speziellen, solltest du dich nicht einmal hinsetzen und dann nie wieder. Sondern du solltest regelmäßig hinterfragen und überprüfen, ob er noch zu dir, deinen Zielen und deinen Themen passt.

Und wann wäre ein besserer Zeitpunkt als jetzt?

Aber nicht nur das Hinterfragen ist wichtig, sondern auch etwas anderes: Lerne deine idealen Leser besser kennen!

Denn zu wissen, was deine Kunden beschäftigt und wobei du ihnen helfen kannst, ist der Schlüssel zu richtig guten Blogartikeln, die Leser anziehen, die zu Fans und schließlich zu Käufern werden.

Hör auf zu raten und frag endlich!

Einen Weg, den ich wahnsinnig gerne nutze, um meine Leser besser kennenzulernen, ist eine Umfrage zu starten. Das ist etwas, das du nicht ständig machen solltest, weil es sich irgendwann abnützt und die Beteiligung sinkt (vor allem, wenn du immer die gleichen Fragen stellst). Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gut funktioniert, etwa alle 1-2 Jahre nachzufragen.

Wichtig ist dabei vor allem in erster Linie zu erfragen, mit welchen Problemen sich die Leute herumschlagen und wovon sie gerne mehr lesen würden.

Durch die Umfrage bekommst du vielleicht neue Erkenntnisse über deine Leser. Oder deine Vorstellung bzw. Erwartung wird bestätigt, was auch unheimlich wichtig ist, um Klarheit zu haben.

Ein positiver Nebeneffekt ist außerdem, dass du durch die Umfrage jede Menge neuer Blogartikel Ideen finden kannst. Denn als Grundregel kannst du dir merken: wenn ein Leser eine Frage stellt, gibt es mindestens 5 andere, die sich nicht trauen zu fragen. 😉

Wenn du noch keinen Blog hast…

Solltest du noch keinen Blog haben, kannst du dieses To-do zum Jahreswechsel genauso machen. Vielleicht hast du schon einen Social-Media-Kanal wie Instagram oder Facebook, auf dem du regelmäßig mit deinen Followern in Kontakt bist?

Dann kannst du dort eine Umfrage machen und relevante Themen oder Probleme, mit denen sie sich gerade beschäftigen, abfragen. Das hat aber noch einen weiteren Vorteil, vor allem wenn du einen Blog starten möchtest: Du kannst sie fragen, was sie von einem Blog erwarten.

So startest du mit einem großen Vorteil in deine Blogger-Karriere. Und du kannst dich auf andere Themen rund um den Blog Start konzentrieren (wie z.B. Social Media – Strategie, Technik, Datenschutz, …). Und musst nicht zu viel Zeit darauf verwenden zu recherchieren, worüber du bloggen sollst, sondern kannst gleich anfangen zu schreiben.

Keine Follower? Kein Problem!

Aber auch wenn du noch gar keine Follower hast, solltest du versuchen, deine Leser kennenzulernen bzw. damit starten zu überlegen, wer dein idealer Blog Leser überhaupt ist. Der einfachste Weg herauszufinden, was sie interessiert, ist in Facebook-Gruppen mitzulesen und zu notieren, welche Fragen dort gestellt werden. 

Überlege dir, was du dieses Jahr Neues lernen möchtest

Ein To-do, das ich seit ein paar Jahren zum Jahreswechsel mache: Ich überlege mir, worin ich besser werden und mich fortbilden möchte.

Ich bin der festen Überzeugung, dass man nie auslernen kann. Deshalb versuche ich, mich ständig weiterzubilden. Damit ich gedanklich fit bleibe, aber auch um meinen Kunden bestmöglich helfen zu können.

Im hektischen Alltag kann es aber passieren, dass ich einfach vor mich hin werke, um all meine ToDos abzuarbeiten. Und dabei bleibt keine Zeit für Fortbildung, wenn ich das nicht explizit zur Priorität gemacht habe. Das ist so ähnlich wie beim Sport, für den ich nur Zeit finde, wenn er fix in meinem Kalender eingetragen ist.

Oder es passiert genau das Gegenteil: Ich mache bei unzähligen Challenges und Kursen mit, die im Endeffekt nur Zeitverschwendung sind, weil es sich um Themen dreht, die bei mir momentan nicht aktuell sind. Nur, weil die Landing Page so vielversprechend geklungen hat 😅

Was du lernen solltest

Deshalb überlege ich mir am Anfang des Jahres, in welchem Bereich ich mich weiterbilden möchte. Das kann für den Blog zum Beispiel Folgendes sein:

  • Copywriting
  • SEO
  • E-Mail Marketing
  • Know-How diverser Social-Media-Kanäle
  • Facebook-Ads
  • Verkaufen (ja, auch für Blogger ist das wichtig!)

So gehe ich auf Nummer Sicher, dass ich einerseits nicht zu viel rechts und links schaue. Aber andererseits auch auf Weiterbildung achte und nicht nur im Alltagstrott bleibe.

Wie viel ist zu viel und was ist genug?

Wie viele Themen du dir vornimmst hängt davon ab, wie viel Vorwissen du beim Bloggen und Online-Business schon hast. 

Wenn du erst am Anfang stehst, ist es eine gute Idee, dir einen Überblick zu verschaffen. Erst mal lernen, wie ein Online Business funktioniert, was es alles zu tun gibt und worauf du achten solltest.

Eine gute Möglichkeit dafür sind Pakete oder Bundles wie zum Beispiel das Freiheitspaket, das 1 mal im Jahr angeboten wird. Damit kannst du in die verschiedenen Themenbereiche hineinschnuppern.

Wenn du hingegen schon fortgeschritten bist und einen sehr guten Überblick hast, dann empfehle ich dir, dich eher auf weniger Themen zu fokussieren und in die Tiefe zu gehen.

Erstelle ein (neues) Freebie

Der Jahreswechsel ist eine tolle Möglichkeit, um deine Blog Statistiken zu kontrollieren. 

Vielleicht schaust du deine Statistiken sowieso regelmäßig an? Das ist super, aber die wenigsten Blogger ziehen daraus auch Schlüsse

Das kannst und solltest du jetzt aber tun und aus deinen Erkenntnissen zum Beispiel ein neues Freebie erstellen.

Ein Freebie (auch Lead Magnet oder Opt-In genannt) ist ein Download, den neue Abonnenten im Austausch gegen ihre E-Mail-Adresse zugeschickt bekommen. Deine Newsletter-Abonnenten kannst du immer informieren, sobald du einen neuen Blogartikel geschrieben hast, damit sie zu deinem Blog zurückkommen. Mit anderen Worten: du kannst sie zu Stammlesern machen.

Dadurch bekommst du einerseits nur mehr Traffic auf deinen Blog. Du erhöhst aber auch die Chance, dass diese Stammleser deine Produkte kaufen. Denn sie werden immer wieder an dich erinnert, sehen deine Angebote und im besten Fall auch, welche Erfolge du für deine Leser erzielst. Und wenn sie so weit sind bzw. Bedarf haben, bist du die Erste, an die sie sich wenden.

Warum ein Newsletter für deinen Blog so wichtig ist, kannst du im Blogartikel: „Warum Newsletter-Marketing für deinen Blog unverzichtbar ist“ nachlesen.

Wie helfen dir deine Blog Statistiken dabei, ein gutes Freebie zu finden?

Soweit, so gut. Aber wie helfen dir deine Statistiken ganz konkret dabei, Ideen für ein Freebie zu finden?

Das beste Freebie ist das, das häufig heruntergeladen wird. Das heißt, es muss für deine Leser interessant und relevant sein. Und da kommen die Statistiken ins Spiel: du musst nicht ins Blaue hinein raten, was deine Leser interessieren könnte. Such dir die 3-5 besten Blogartikel heraus und überlege, zu welchem du ein Freebie machen kannst.

Hier sind ein paar Beispiele, wie das gehen könnte:

  • Biete eine PDF-Zusammenfassung an
  • Mach eine Checkliste daraus
  • Ergänze ein paar exklusive Ideen (z.B. Bei einem Artikel „10 Selfcare-Ideen für Selbstständige“ packe z.B. 5 zusätzliche dazu)

Im Idealfall stimmst du dein neues Freebie nicht nur auf deinen beliebtesten Blog Artikel ab, sondern gleich eines deiner Produkte.

Wenn du eine gute Content-Strategie hast, passen die Themen von Blogartikeln und Produkten aber sowieso zusammen. 😉

Wenn du noch kein Produkt hast, dann kannst du diese Erkenntnis übrigens auch gleich nutzen, um dein erstes Produkt zu diesem Thema zu erstellen. 

Am besten du fragst das Thema auch in deiner Leserumfrage (siehe oben) ab. So kannst du dir sicher sein, dass das Thema wirklich auf Interesse stößt!

Zu wenig Traffic für aussagekräftige Statistiken?

Wenn du noch keinen Blog hast oder zu wenig Traffic, um zuverlässige Aussagen treffen zu können, kannst du auf Social-Media zurückgreifen

Auch dort gibt es immer Statistiken, die dir zeigen, welche Beiträge und Themen besonders gut ankommen. Das kannst du nutzen, um ein Newsletter Freebie für deinen Blog zu einem dieser Themen zu erstellen. Und wenn du schon dabei bist, kannst du sie auch gleich in die Content Planung für deinen Blog aufnehmen!

Einfache Vorhaben mit langfristiger Wirkung

Du siehst, es ist nicht unbedingt notwendig, dir Vorsätze zu machen, die du in ein paar Wochen sowieso nicht mehr halten kannst. Ja, es wäre toll, wenn du jede Woche einen neuen Blogartikel veröffentlichst. Aber ich weiß, dass das in manchen Situationen leider unrealistisch ist.

Nutze deine Energie aber auf jeden Fall dafür, jetzt ein paar Maßnahmen umzusetzen, die dir das ganze nächste Jahr und darüber hinaus helfen.

Wie nutzt du den Jahreswechsel für deinen Blog? Studierst du deine Statistiken? Schreibst du einen Jahresrückblick? Oder ist das ein Monatswechsel wie jeder andere für dich? Hinterlasse mir einen Kommentar und verrate es mir.

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