Pinterest für Blogger: So machst du deinen Blog „Pinteresting“

von | 15. Mrz 2018 | Social Media | 92 Kommentare

Pinterest, oh Pinterest! Wir verbringen Stunden miteinander – staunen, lachen und lernen Neues. Ich weiß, ich bin nicht die einzige der es so geht…

Du möchtest mit Pinterest mehr Leser für deinen Blog bekommen? Klick hier um im großen Pinterest Guide zu lernen, wie du ein Profil und deinen Blog optimieren kannst!Du gehörst bestimmt auch zum Club der Pinterest-Fans, oder? (Wenn nicht, dann verrate mir in einem Kommentar warum!) Wie du dir vielleicht denken kannst, befinden wir uns in guter Gesellschaft: Weltweit gibt es rund 100 Millionen Pinterest User, die täglich aktiv sind – und bei jedem Besuch verbringen wir im Schnitt 14,2 Minuten dort. Alleine in Deutschland gibt es Anfang 2018 geschätzt 4 Millionen Nutzer (2015 waren es nur 3 Millionen – die Community wächst also!).

Warum nutzt du das Social Network also noch nicht, um mehr Besucher für deinen Blog zu bekommen? Ich zeige dir in diesem „Pinterest für Blogger“ – Guide, wie!


Hinweis: Dieser Beitrag wurde erstmals im Jänner 2016 veröffentlicht und im März 2018 aktualisiert und ergänzt.

So nutzt du Pinterest, um mehr Besucher für deinen Blog zu gewinnen #bloggen #tipps Klick um zu Tweeten

In diesem Blogartikel konzentrieren wir uns auf 2 verschiedene „Baustellen“, die dir dabei helfen Pinterest optimal für deinen Blog zu nutzen:

  1. Dein Pinterest Profil
  2. Deinen Blog & deine Blogartikel

Baustelle 1: Dein Pinterest Profil

Unternehmensprofil oder „normales“ Profil?

Dein Pinterest Profil ist der offizielle Auftritt deines Blogs auf der Social Media Plattform. Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Arten von Profilen: ein „ganz normales“, für das du dich automatisch anmeldest. Aber es gibt auch noch Unternehmensprofile. Der Unterschied ist nicht extrem groß, aber das Unternehmensprofil hat einen entscheidenden Vorteil: Pinterest Analytics.

Das heißt mit einem Unternehmensprofil kannst du besser nachverfolgen wie viele Leue deine Pins gesehen, gepinnt und darauf geklickt haben.

Wenn du Pinterest für dein Blog Marketing nutzen möchtest solltest du unbedingt ein Unternehmensprofil anlegen! Klick um zu Tweeten

Wenn du noch kein Pinterest Profil hast, kannst du hier gleich ein Unternehmenskonto erstellen. Du kannst aber auch ein bestehendes privates Profil jederzeit in ein Unternehmenskonto umwandeln.

Das gehört in deine Profilinformationen

Wie schon gesagt: dein Pinterest Profil repräsentiert dich auf dem Social Network. Deshalb ist es wichtig, dass du alle Profilinformationen ausfüllst. Dazu gehören:

  • Pinterest-Profil

    Bis auf das Feld „Ort“ solltest du in deinen Profilinformationen alle Infos angeben!

    Profilbild
    Im besten Fall ein Foto von dir, das macht dein Profil persönlicher. Wenn du Fotoscheu bist, dann verwende dein Logo

  • Benutzername
    Idealerweise benutzt du hier den gleichen Benutzernamen wie bei all deinen anderen Social Media Kanälen. Der Benutzername ist das, was in der URL zu deinem Profil angezeigt wird.
  • Firmenname
    Hier gehört der Name deines Blogs und optional auch dein eigener Name hin. Außerdem kannst du hier auch die wichtigsten Keywords angeben, die deinen Blog beschreiben. Mein Name lautet „Blog Your Thing | Bloggen – Online Marketing – WordPress“. Auch wenn er im Profil nicht ganz angezeigt wird, werde ich so besser über die Suche gefunden.
  • Kurzinfo
    Hier kannst du nochmal ausholen und genau erklären, worum es auf deinem Blog geht. Wenn du im Namen noch keine Keywords eingebaut hast, dann tu es hier!
  • Impressum
    Rechtlich bist du verpflichtet ein Impressum anzugeben. Hier kannst du einfach auf das Impressum deines Blogs verlinken.
  • Website-URL
    Logo: die Adresse unter der dein Blog erreichbar ist. Wenn du das machst dann solltest du deine Website auf gleich verifizieren, damit du die Pinterest Analytics nutzen kannst. Eine genaue Anleitung dafür findest du hier.
Dein Pinterest Profil ist dein Aushängeschild, also fülle alle Profilinformationen schlau aus! Klick um zu Tweeten

Fokussieren: Themen für dein Pinterest Profil!

Wenn du dein Profil fertig ausgefüllt hast, geht’s an deine Pinterest-Boards. Erstelle 10 – 15 Boards und fokussiere dich bei den Themen auf das Thema, das deine Leser auch auf deinem Blog finden. Denn dafür bist und willst du bekannt sein!

Wenn du einen Foodblog schreibst, dann pinne vor allem Rezepte, Foodstyling, usw. Wenn du einen Fashionblog hast, dann tobe dich mit Accessoires, Outfitideen usw. aus, …

Wenn du (weiterhin) Kraut und Rüben pinnen willst, dann sorg zumindest dafür, dass die Boards, die zu deinem Blog passen, ganz oben zu finden sind. Oder lege Boards, die nichts mit deinem Blog zu tun haben, als Secret Board an!

Pinterest Boards optimieren (oder: Pinterest SEO)

Ich möchte dich ja nicht nerven, aber: Keywords!

Stell dir folgendes Szenario vor: du hast einen Foodblog, auf dem du Low Carb Rezepte teilst. Du pinnst diese Rezepte natürlich auch, aber auf ein Board, dass „Meine Lieblingsrezepte“ heißt. Ich hoffe ich schockiere dich jetzt nicht, aber die Zeiten in denen Google die einzige Suchmaschine ist, sind vorbei. Youtube, Facebook und Pinterest – ja Pinterest – spielen ganz weit vorne mit. Und wie soll man dein Pinterest-Board „Meine Lieblingsrezepte“ finden, wenn man nach „Low Carb“ sucht?

Anders ausgedrückt: gib deinen Boards aussagekräftige Namen. Benenne sie also so, dass man sie mit einem passenden Stichwort findet. Es schadet auch nicht, wenn du in der Beschreibung deiner Boards verwandte Keywords einfügst.

Pinterest für Blogger: So bearbeitest du die Beschreibung eines Pinterest Boards

Zum Optimieren deiner Pinterest Boards gehört auch das Auswählen der richtigen Kategorie. Ändern kannst du diese (genauso wie die Beschreibung) indem du das Board auswählst und links über dem Bild auf das Stift-Symbol klickst (siehe Bild oben).

Optimiere deine Pinterest Boards indem du Keywords für Name und Beschreibung verwendest. Und achte auch auf die richtige Kategorie! Klick um zu Tweeten

Arbeit die du dir sparen kannst, ist das Anlegen von Coverbildern mit Schrift für deine Pinterest-Boards. Das sorgt zwar für einen einheitlichen Look, hat aber den Nachteil dass dein Baord nicht von Pinterest gefeatured wird. Also: viel Arbeit die du dir sparen und dafür wo anders einsetzen kannst!

Rich Pins nutzen

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit dafür zu sorgen, dass dein Blog bzw. deine Pins auf Pinterest glänzen: mit Rich Pins!

Rich Pins zu nutzen bedeutet eigentlich nichts anderes, als dass dein Pin zusätzlichen Informationen enthält. Zum Beispiel:

  • Die Überschrift aus dem Blogpost
  • Dein Logo
  • die Quelle
  • Eine Aufforderung zum Lesen
  • Die Beschreibung
Pinterest für Blogger: Rich Pins

Rich Pins enthalten unter Anderem den Blogartikel-Titel, die Beschreibung und einen Button, wie hier z.B. „Lesen“.

Das Aktivieren der Rich Pins musst du nur ein einziges Mal machen, es gibt zwei Voraussetzungen damit es funktioniert:

  1. dein Blog ist in deinem Pinterest-Profil verifiziert (siehe oben)
  2. dein Blog muss Open Graph Metadaten verschicken (wie du das mit dem Yoast SEO – Plugin einstellst kannst du hier nachlesen)

Wenn dein Blog diese Voraussetzungen erfüllt gehst du auf diese Seite: https://developers.pinterest.com/tools/url-debugger/ , gibst dort den Link zu irgend einem Blogartikel ein (mit der Startseite funktioniert es nicht) und klickst auf den „Validate“ Button daneben.

Anschließend prüft Pinterest ob alle Daten übertragen werden und falls ja genügt ein Klick auf „Apply Now“. Innerhalb der nächsten 5 Minuten sollten die Rich Pins aktiviert sein.

Regelmäßigkeit

Wie auch beim Bloggen ist es bei Pinterest wichtig, regelmäßig zu pinnen. Wahrscheinlich ist es sogar noch ein bisschen wichtiger! Mindestens 10 Pins pro Tag sollten es im Idealfall sein. Dazu zählen aber natürlich nicht nur Pins deinem eigenen Blog, sondern auch von anderen.

Das klingt erst mal nach Arbeit, bedeutet aber nicht, dass du stundenlang vor dem Social Network sitzen musst. Ein paar Minuten am Tag reichen aus. Vielleicht kannst du das Pinnen sogar in deinen Alltag einbauen. Hier sind ein paar Ideen, wann du das Pinnen fast wie nebenbei einbauen kannst:

  • Neben dem Frühstück
  • Während du in den Öffis fährst
  • An der Schlange im Supermarkt
  • Am Abend vor dem Fernseher (in den Werbepausen)

Das hat noch einen tollen Nebeneffekt: fast all diese Gelegenheiten haben ein „natürliches Ende“: irgendwann bist du im Supermarkt an der Reihe oder die Werbepause ist vorbei. Und du musst keine Angst haben, dass du auf Pinterest versumperst ;-)
Regelmäßiges Pinnen ist wichtig und kann ganz leicht in deinen Alltag einbaut werden! Klick um zu Tweeten

Sei kein Einzelkämpfer: nutze Gruppenbaords

Auch bei Pinterest gibt es ein Möglichkeit, mit anderen Bloggern zu kooperieren: mit Group Boards! Die erkennst du daran, dass bei einem Board die Profilbilder der Pinner angezeigt werden (siehe Bild unten).

Pinterest für Blogger: So erkennst du ein Gruppenboard

Wenn du bei einem Pinterest Group Board mitmachen möchtest, dann ist es vor allem wichtig, dass du dem Board folgst. Oft steht in der Board-Beschreibung, ob bzw. wie du mitmachen kannst.

Nutze Pinterest Gruppenboards um mehr Reichweite und Klicks für deine Pins zu gewinnen - und somit mehr Leser für deinen Blog! Klick um zu Tweeten

Wenn nicht, dann schreib dem Administrator des Boards eine Nachricht! Der Administrator ist immer die Person, die bei der Aufzählung der Pinner ganz links steht (siehe Bild). Achtung: du musst der Person folgen, damit du ihr eine Nachricht schicken kannst.

Pinterest für Blogger: Group Board

Der Vorteil von Group Boards ist, dass es wie ein eigenes Board in der Übersicht  aller Mitpinner auftaucht und die Pins im Startfeed aller Follower ausgeliefert werden. Somit hast du auf einen Schlag eine viel höhere Reichweite!

So findest du Pinterest Gruppenbaords

Momentan ist es leider nicht möglich über die Suche speziell nach Gruppenbaords zu suchen. Aber es gibt 2 effektive Möglichkeiten:

  1. „Spioniere“ auf den Profilen andere Blogger deiner Nische: bei welchen Gruppenboards sind sie dabei?
  2. Es gibt immer wieder Themenspezifische Sammlungen von Gruppenbaords. Sch doch mal hier rein:

Links testen

Hast du schon einmal auf einen Link geklickt und dann die Meldung bekommen, dass du nicht weitergeleitet wirst, weil es sich wahrscheinlich um Spam handelt? Oder auf einen unheimlich interessanten Pin geklickt und bist dann auf einer ganz anderen Seite gelandet? Das. ist. so. nervig. Findet auch Pinterest. Und wertet deshalb deine Pins als weniger qualitativ, was kontraproduktiv ist. Die Devise lautet also: Qualität vor Quantität! Nimm dir die paar Sekunden Zeit und klick auf den Link, den du weiterpinnen möchtest (wenn du den Artikel schon nicht durchliest), damit du keine „toten Links“ postest.

Teste einen Link bevor du ihn weiterpinnst - damit Rockst du den Smart Feed von Pinterest! Klick um zu Tweeten

Die Mischung macht’s

Auch wenn es verlockend ist, ausschließlich Repins zu machen – achte darauf, dass du auch selbst von Seiten pinnst. Das beste Verhältnis ist 1/3 eigene Pins und 2/3 Repins.

Baustelle 2: Dein Blog & Blogartikel

Showcase: Pinterest Widgets

Nachdem du dir so viel Mühe gemacht hast, dein Pinterest Profil aufzumotzen, ist es fast schon Pflicht, dass du dein Pinterest-Profil in deiner Sidebar verlinkst. Aber nicht „nur“ mit einem schnöden Button in der Sidebar. Nutze die Möglichkeit, mit einem Widget Eindruck zu schinden!

Dafür brauchst du nicht extra ein WordPress-Plugin (das deinen Blog wieder ein bisschen langsamer laufen lässt – du kannst einfach den Widget Builder von Pinterest verwenden und den Code in ein Sidebar oder Footer Widget einfügen.

Pinterest für Blogger: Widget erstellen

Öffne das Pinterest Board für das du ein Widget erstellen möchtest und wähle bei den Einstellungen auf „Widget erstellen“. Du wirst direkt zum Widget Builder weitergeleitet wo du weitere Einstellungen wie die Breite und Höhe vornehmen kannst.

Du kannst dein Widget aber auch direkt in einen Blogartikel einbauen (so wie ich oben). Dafür kopierst du den Code und fügst ihn in der Textansicht in deinen Blogartikel ein.

Mach Pinnen so einfach wie möglich!

Ich sag es immer wieder und auch diesmal muss es sein: Mach es deinen Lesern so einfach wie möglich! Gib ihnen die Möglichkeit, ein Bild direkt aus deinem Blogartikel zu pinnen – ohne Bookmarklet oder Browser-Extension.

Dafür gibt es verschiedene Pinterest-Button Plugins für WordPress, mein Favorit ist jQuery Pin It Button for Images. Damit erscheint jedes Mal, wenn ein Besucher über ein Bild fährt der Pin It Button. Du kannst eine eigene Grafik für diesen Pin-It Button hochladen und einstellen, ab welcher Größe Bilder gepinnt werden können (damit du z.B. die Social-Media Grafiken in der Sidebar ausschließt).

Bilder optimieren

Genauso wie es auf Facebook den Newsfeed gibt, wird auch auf Pinterest mit dem „Smart Feed“ gefiltert. Bevorzugt werden laut Pinterest Blog qualitativ hochwertige Bilder die wenig Text und hilfreiche Beschreibungen haben.

Damit deine Bilder also auch wirklich auf der Startseite deiner Follower entscheiden, gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest. Du musst nicht jedes deiner Bilder für Pinterest optimieren, aber achte darauf, dass pro Blogartikel zumindest ein optimiertes Bild dabei ist.

Auch auf Pinterest wird gefiltert, deshalb solltest du deine Blog Bilder optimieren! Klick um zu Tweeten

Auf diese Punkte musst du achten:

  • Bildgröße
    Dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass Bilder im Hochformat mehr herausstechen als quadratische oder Bilder im Querformat. Die optimale Bildgröße hat ein Seitenformat von 2:3, laut Pinterest liegt die ideale Breite bei 600 Pixel (Stand 2018). Deine Grafiken sollten also 600 x 900 Pixel groß sein. Mein Tipp: Wenn du auf deinem Blog nur (oder hauptsächlich) Bilder im Querformat hast, dann bastle dir eine Grafik aus 2-3 Bildern zusammen!
    Laut KaleidoCom bekommen in Zukunft auch quadratische Bilder mehr Platz im Pinterest Feed, auch hier gilt die Mindestgröße von 600 Pixel.
  • Bildname
    Bevor du das Bild hoch lädst, ändere die Beschriftung und pack im besten Fall ein paar Keywords rein. Du kannst zum Beispiel den Titel deines Blogbeitrags verwenden. Verwende statt Leerzeichen den Bindestrich “ – „.
  • Text am Bild
    Oft ist es,wie schon oben geschrieben, von Vorteil, wenn du auf deinen Bildern kurz und knackig erklärst, worum es geht. Wichtig dabei ist, dass die Schrift so groß ist, dass sie auch am Smartphone gut zu lesen ist. Auch den Link zu deinem Blog darfst du gerne einbauen.
  • Farben
    Besonders beliebt sind auf Pinterest Bilder in warmen Rot-, Orange- oder Brauntönen. Wenn du dich also zwischen zwei Bildern entscheiden musst, dann wähle eines, auf das diese Beschreibung zutrifft.
  • Alt-Beschreibung
    Wenn du das Bild in WordPress (oder ein anderes Blogsystem) hochgeladen hast, dann kannst du einen „ALT“-Text vergeben. Der hat auch Einfluss auf Pinterest, denn das ist der Text, der deinen Lesern beim Pinnen vorgeschlagen wird. Wenn du Rich Pink aktiviert hast ist der zwar nicht mehr ganz so wichtig, weil sowieso die Beschreibung deines Blogartikels im Vordergrund steht. Trotzdem macht es Sinn auch hier die wichtigsten Keywords einzubauen (auch für die Suchmaschinenoptimierung)!
Pinterest für Blogger: Rich Pin Beschreibung versus ALT-Text

Die Beschreibung deines Blogartikels wird bei Rich Pins oben prominent angezeigt. Der Alt-Text unten im Bild tritt in den Hintergrund.

Wenn du dich erst mal daran gewöhnt hast, diese Punkte zu beachten, geht dir das Erstellen von Pinterest Grafiken leicht von der Hand. Um noch mehr Zeit zu sparen, kannst du dir eine Postingvorlage erstellen (oder hier runterladen), in der du nur das Bild und den Titel austauschst!

Spare Zeit beim Erstellen von Blog Grafiken nutze das gratis Tool Canva! Klick um zu Tweeten

Tools zum Erstellen von Pinterest Bildern

Pinterest-Grafiken kannst du eigentlich mit jedem Grafikprogramm erstellen. Trotzdem habe ich 2 Favoriten: Canva (online, gratis) und Photoshop (offline).

Wenn du einen Account bei Canva erstellst, kannst du bei „Create Design“ die Pinterest-Vorlage auswählen, deine eigenen Grafiken hochladen und Text hinzufügen. Ich habe hier ein kleines Mini-Tutorial für dich aufgenommen:

YouTube

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Ich erstelle meine Grafiken meist mit Photoshop, deshalb habe ich mir für meine Blogbilder eine Vorlage erstellt, in die ich nur ein neues Bild und den Titel einfügen muss. Das hat außerdem den Vorteil, dass das Layout meiner Bilder immer gleich aussieht und meine Leser sofort sehen, wenn ein Artikel von mir ist.

Wenn du Photoshop-Vorlagen nicht selbst herstellen möchtest, kannst du dir auch Vorlagen aus dem Internet besorgen, zum Beispiel von hier oder hier.

Pinterest-Photoshop-Vorlagen

Ergebnisse prüfen

Wenn du all das umgesetzt hast, willst du natürlich auch wissen, ob Leser über Pinterest auf deinen Blog kommen, oder? Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Google Analytics

Auf Google Analytics findest du im Abschnitt „Akquisition“ und „Channels“ den Punkt „Social Media“. Wenn du darauf klickst, dann siehst du alle Social Media Kanäle, über die Besucher zu dir kommen aufgelistet.

Pinterest für Blogger: So findest du die Zugriffe über Pinterest in Google Analytics

Möglichkeit 2: Pinterest Analytics

Die Pinterest Analytics sind noch detaillierter. Um sie benutzen zu können musst du dein Konto in ein Unternehmenskonto umwandeln. Das ist nicht schwierig (hier findest du die Anleitung) und absolut gratis. Hier siehst du dann im Detail…

  • was der beliebteste Pin deines Profils ist
  • wer die Leute sind, die deine Pins sehen
  • welche Bilder von deiner Website gepinnt werden

Pinterest für Blogger: Pinterest Analytics Screenshot

Mit Hilfer dieser Analysen kannst du dein Profil noch besser anpassen und für deine Zielgruppe optimieren!

Nochmal kurz zusammengefasst:

Pinterest ist ein hervorragender Social Media Kanal, um deine Blogartikel zu bewerben. Dafür musst du deinen Blog und dein Profil optimieren. Diese Punkte solltest du beachten:

  1. Fülle dein Pinterest – Profil vollständig aus
  2. Benenne deine Boards sinnvoll
  3. Aktiviere Rich Pins
  4. Prüfe jeden Link, bevor du ihn pinnst
  5. Installiere einen Pin-It Button auf deinem Blog
  6. Optimiere deine Bilder für Pinterest

Kommen Leser über Pinterest auf deinen Blog? Pinnst du schon regelmäßig? Und hast du noch andere Erfolgsstrategien, die ich nicht erwähnt habe? Hinterlasse einen Kommentar und erzähl es mir!

Oh, und falls du etwas pinnen willst ;-)

Du möchtest mit Pinterest mehr Leser für deinen Blog bekommen? Klick hier um im großen Pinterest Guide zu lernen, wie du ein Profil und deinen Blog optimieren kannst!

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