6 Gründe, warum du in der Krise einen Business Blog brauchst

von | 11. Mai 2020 | Blog Starten, Blogging Basics | 2 Kommentare

Die Sonne scheint durch das Fenster in meinem Arbeitszimmer und trotzdem sind die Straßen menschenleer.

Nur hin und wieder fährt ein Auto vorbei, am Steuer jemand mit Gesichtsmaske.

Seit Wochen gehen die Menschen kaum noch außer Haus, teils ist es unter Strafe verboten.

Was sich wie das Szenario in einem Science Fiction Roman anhört ist Realität. Wir haben 2020 und die Corona-Krise ist in vollem Gange.

Und eines trifft viele, vielleicht auch dich, besonders hart: durch das Kontaktverbot ist Arbeiten so wie sie es kennen für viele so gut wie unmöglich geworden.

In diesem Blogartikel zeige ich dir, wie dich ein Blog in Krisenzeiten, in denen du nicht so viel arbeiten kannst – egal ob Corona oder nicht – unterstützt und warum es jetzt noch nicht zu spät ist, anzufangen.

Bei welchen Krisen hilft ein Business Blog?

„Corona, das haben wir ja bald hinter uns, da brauch ich jetzt nicht mehr handeln.“

Ob das stimmt oder nicht, werden wir wohl erst in ein paar Wochen oder Monaten wissen. Nichts desto trotz gibt es noch andere Krisen, in denen dir ein Blog helfen kann.

Und zwar immer dann, wenn Kunden ausbleiben, weil du nicht arbeiten kannst oder darfst. Dafür gibt es viele Gründe, hier sind ein paar:

  • du hast eine OP hinter dir und darfst nicht arbeiten
  • du hast neuen Mitbewerb und die Kunden bleiben aus
  • keine Krise, aber auch ein Grund nicht so viel zu arbeiten: du bist in Babypause

In all diesen Fällen hast du die Wahl:

  1. Du steckst den Kopf in den Sand, tust so als ob nichts wäre und hoffst, dass die Krise vorbei geht bzw. nach deiner Zwangspause wieder alles wie vorher ist
  2. Du nutzt die freie Zeit, die du durch weniger Kundenaufträge hast und startest bzw. arbeitest intensiv an deinem Blog. Damit du gestärkt aus deiner Zwangspause heraus kommst

Einmal darfst du raten, welche dieser zwei Möglichkeiten ich dir empfehle ;-)

Brauche ich schon einen Blog?

Vermutlich stellst du dir erst mal diese Frage:

„Muss ich schon einen Blog haben? Ist es mitten in der Krise schon zu spät, um zu starten?“

Es ist natürlich ein Vorteil, wenn du schon einen Blog hast.

Aber keine Panik, du musst noch nicht zwingend angefangen haben. Vielleicht hast du ja schon eine Website, das ist die optimale Startbedingung. Denn da kannst du den Blog meist ganz einfach einbinden. Wenn du noch keinen hast, dann ist zumindest die Technik schnell auf die Beine gestellt.

Wichtig ist in Krisen, wenn es mal schnell gehen muss: gut ist gut genug, das Design usw. muss nicht perfekt sein.

In Krisen ist “gut” auch “gut genug” - konzentriere dich auf den Blog Inhalt und nicht das Design! Klick um zu Tweeten

Viel!! wichtiger als das Design, ist der Inhalt deines Blogs! Denn der ist für die meisten Vorteile verantwortlich. Als Basis solltest du dir dein Blog Konzept überlegen.

Das ist übrigens auch etwas, das du machen kannst oder solltest, wenn du schon einen Blog hast: prüfe oder überarbeite dein Blog Konzept, denn das ist der rote Faden und bestimmt, ob dein Blog erfolg hat oder nicht. Schließlich soll dein Business Blog nie reine Beschäftigungstherapie sein, sondern für dich arbeiten.

Dein Business Blog soll nie reine Beschäftigungstherapie sein, sondern für dich arbeiten. Deshalb brauchst du ein Blog Konzept dahinter! Klick um zu Tweeten

Ins Blog Konzept gehören zum Beispiel:

  • Wer sind meine Leser?
  • Welchen Mehrwert kann ich ihnen bieten?
  • Über welche Themen möchte ich schreiben?
  • Und worüber schreibe ich nicht?

Das hört sich zwar ganz schön umfangreich an, aber all diese Punkte kannst du in kurzer Zeit erarbeiten.

Wenn du möchtest, dann machen wir das gemeinsam bei meinem Blog Start Gruppenprogramm, das das nächste Mal am 16. April startet. Hier findest du alle Infos dazu.

Wie hilft dir ein Business Blog durch die Krise?

Du überlegst also ernsthaft, deine (unfreiwillig) freie Zeit in einen Blog zu investieren und einen zu starten oder ihn zu verbessern. Aber du bist dir noch nicht sicher, ob das wirklich Sinn macht? Dann habe ich hier ein paar sehr gute Argumente für dich:

1. Du wirst sichtbar

Gerade bei globalen Krisen wie dem Corona-Virus, haben Unternehmen und Selbstständige, die online sind klar einen Vorteil.

Eine der wenigen Möglichkeiten, wie die Leute jetzt an Informationen zu bestimmten Dienstleistungen kommen, ist durch Suche im Internet aka. Google! Flyer die irgendwo aufliegen oder Plakate im Einkaufszentrum, die bringen dir momentan gar nichts.

Aber stell dir vor, wie dein Telefon heiß läuft, sobald die Leute wieder aus dem Haus gehen dürfen. Und das nur, weil du einen Blog hast, mit dem du online gefunden wirst.

2. Du sorgst dafür, dass deine Leser dir vertrauen

Nehmen wir das Beispiel Abnehmcoach: stell dir jemanden vor, der verzweifelt versucht abzunehmen und schon Wochen im Internet nach Informationen sucht. Wen wird die Person kontaktieren, wenn sie wieder aus dem Haus darf?

Einen Coach der auf einer Website einfach die Adresse und vielleicht ein Foto von sich hat?

Oder den Coach, der in seinem Blog ein paar Tipps geteilt hat, die man schon mal ausprobieren konnte und gesehen hat, dass sogar diese Gratistipps schon helfen?

In meinem Fall wäre das definitiv zweiterer…

Wenn ein Kunde die Auswahl hat, wird er den Experten bevorzugen, dem er durch hilfreiche Blogartikel schon vertraut. Klick um zu Tweeten

3. Du kannst deine Kunden bei der Stange halten

Wenn du ein paar Wochen oder Monate Pause machen musst, dann kann es schon mal passieren, dass der ein oder andere Kunde „vergisst“, dass es dich gibt.

Ganz nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn.

Wenn du deine Zeit nutzt, um regelmäßig zu bloggen und deine Kunden aka Leser mit hilfreichen Tipps zu versorgen, dann werden sie dir nicht nur dankbar sein, sondern vergessen auch nicht, sich nach der Auszeit wieder bei dir zu melden.

Und auch für zukünftige Krisen, wenn du vielleicht mal keine Zeit zu bloggen hast, hast du gut vorgesorgt. Denn dann hast du einen gewissen Vorrat an Blogartikeln, die deine Leser durchforsten können, während du weg bist.

Ein Blog hilft dir auch für zukünftige Krisen, denn dann hast du schon mit einem Vorrat an Blogartikeln vorgesorgt. Klick um zu Tweeten

4. Du wirst noch besser in deinem Job

Das Schreiben von guten Blogartikeln hat den Vorteil, dass du dich mit einem bestimmten Thema noch genauer auseinandersetzt, als du das in deinem “normalen” Arbeitsalltag tun würdest.

Ja, du bist die Expertin auf deinem Gebiet und das streite ich auch gar nicht ab. Und auch wenn du alles, was du bei der Ausbildung damals gelernt hast, noch zu 100% intus hast, hat es doch einen Vorteil, sich nochmal mit der Materie zu beschäftigen:

Vielleicht gibt es ja neue Erkenntnisse, die du ab sofort nutzen kannst, um deinen Kunden noch besser zu helfen?

Um beim Abnehmcoach zu bleiben: vielleicht gibt es eine bahnbrechende neue Erkenntnis zum Stoffwechsel oder darüber, welche Lebensmittel doch nicht so gesund sind, wie man immer dachte…

Aber auch wenn alles immer beim gleichen bleibt, hat das Schreiben von Blogartikeln einen Vorteil: du formulierst dein Wissen nochmal neu und bereitest es so auf, dass es deine Leser (noch) besser verstehen.

Beim Bloggen formulierst du dein Wissen nochmal neu und bereitest es so auf, dass es deine Leser (noch) besser verstehen. Klick um zu Tweeten

Und ja, das hilft dir auch später, wenn du wieder “normal” arbeiten kannst! Denn wenn du etwas noch anschaulicher, besser, einfacher erklären kannst, werden dir das deine Kunden danken!

5. Du lernst deine Kunden besser kennen

Und noch einen zweiten Vorteil hat es, wenn du Blogartikel schreibst: du setzt dich jedes Mal mit deinen Lesern und deinen Kunden auseinander.

Im Optimalfall fragst du dich schon bevor du einen Artikel schreibst, was deine Leser besonders interessiert, was ihre Probleme/Wünsche/Ängste sind und wie du ihnen helfen kannst.

Und ja, Bloggen ist keine Einbahnstraße, sondern Kommunikation. Das heißt, du wirst auch Feedback bekommen!

Durchs Bloggen und das Feedback deiner Leser kannst du deine Angebote besser auf deine Kunden abstimmen. Klick um zu Tweeten

All das hilft dir später weiter, denn so verstehst du deine Kunden besser und das merken sie auch! Und als kleinen positiven Nebeneffekt kannst du dein Angebot noch besser auf deine Kunden abstimmen.

6. Du legst die perfekte Basis für ein Online-Business

Und last but not least – wenn du einen Blog startest oder dich auf ihn konzentrierst, dann legst du damit die perfekte Grundlage für ein Online-Business, falls du irgendwann mal Lust dazu hast, eines zu starten!

Fazit

Du siehst, so ein Blog hat ganz schön positive Aspekte und kann ein super Hilfsmittel sein um dich durch die Krise zu bringen. Sei es eine globale Krise wie Corona oder einfach eine persönliche Krise, die es dir unmöglich macht zu arbeiten…

Hast du schon einen Blog, dem du jetzt in der Krise mehr Aufmerksamkeit widmest oder widmen kannst? Oder überlegst du, jetzt einen zu starten, um gerüstet zu sein?

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