How To: warum & wie du ein für Pinterest optimiertes Bild versteckst

von | 9. Mrz 2017 | Tech Corner | 52 Kommentare

How To: So versteckst du ein für Pinterest optimiertes Bild -

Pinterest wird in der Social-Media Landschaft für Blogger immer wichtiger. Auf der einen Seite ist es ein tolles Social Network, um die eigenen Plattformen zu bewerben, weil es längst mehr als sein Social Network ist: Eine Bookmarking Plattform und gleichzeitig eine visuelle Suchmaschine.

Du musst sofort produktiv sein? Hier sind meine 10 besten SOS-Tipps, wie ich meine Produktivität sofort steigereHeute zeige ich dir, wie ein Bild aussehen muss, das gerne geteilt wird und wie du es einbindest, ohne dass es dein Blog Design zerstört – sprich: wie du es verstecken kannst.

Wie und Warum du Bilder für Pinterest verstecken solltest - inkl. Videoanleitung Klick um zu Tweeten

Warum für Pinterest optimieren & Bilder verstecken?

Und Pinterest ist die einzige Plattform, auf der „fremder“ Inhalt so bereitwillig und ohne großes Nachdenken geteilt wird. Obwohl ich meinen Coaching-Kunden regelmäßig empfehle, auch Artikel von anderen Bloggern auf ihrer Facebook- oder Twitter Timeline zu teilen, haben viele Angst davor (Konkurrenz, Leser könnten abspringen, … – was übrigens unbegründet ist). Bei Pinterest hat mich noch niemand gefragt, ob das sinnvoll ist. Und genau das ist der Punkt, den du ausnutzen musst: profitiere davon, dass andere Leute deine Artikel pinnen (gerne auch 10 oder 15 Pins auf einmal) – und mache es ihnen so einfach wie möglich!

Warum für #Pinterest optimieren? Auf der Plattform wird fremder Inhalt öfter geteilt als auf anderen! Klick um zu Tweeten

Der einfachste Weg wäre natürlich, das Bild einfach so in den Blogartikel einzufügen. Aber das passt nicht immer zum Blog Design. Trotzdem solltest du auf keinen Fall darauf verzichten, denn mit Bild kannst du wertvollen Traffic generieren, den du ohne nicht hättest!

Was spricht dagegen, das Bild direkt bei Pinterest hochzuladen?

Eigentlich nichts, wenn es dir nur darum geht dein Bild irgendwie auf die Plattform zu bekommen. Dann kannst du direkt auf Pinterest auf das rote „Plus“ klicken, ein Bild von deinem Computer auswählen und die URL zu deinem Blogartikel angeben. Anschließend kannst du den Pin bearbeiten und eine Beschreibung einfügen.

How To: So versteckst du ein für Pinterest optimiertes Bild - direkt Uplaod

Der große Nachteil: Nicht jeder stolpert über Pinterest auf deinen Blogartikel.

Es gibt aber Leute, die z.B. über Google, Twitter oder Facebook auf deinen Blog kommen. Wenn sie deinen Artikel dann teilen wollen und sehen, dass es keine vernünftige Grafik gibt, ist die Wahrscheinlichkeit dass sie es lassen ziemlich hoch. Deshalb solltest du in jedem Blogartikel zumindest einen für Pinterest optimierten Pin haben!

Teil 1: Bild erstellen

An Teil 1 kommst du nicht vorbei, nämlich dem Erstellen eines Bilder für Pinterest. Natürlich kannst du das gleiche Bild verwenden, das du auch als Featured Image auf deinem Blog verwendest. Gerade bei diesem Bild solltest du darauf achten, dass es zu deinem Branding passt, damit der größtmögliche Wiedererkennungswert gegeben ist. Worauf es dabei ankommt habe ich dir hier zusammengeschrieben.

Allerdings gibt es bei Pinterest so wie bei allen anderen Plattformen ein Format, das besonders beliebt ist. Laut einem Artikel von Curalate sind folgende Punkte wichtig:

  • Farbe: Generell performen bunte Bilder besser als solche, die nur zweifärbig sind. Besonders beliebt sind rot- oder orangetöne.
  • Helle Bilder sind beliebter als dunkle oder überbelichtete und auch der Kontrast sollte nicht zu hoch sein
  • Das Seitenverhältnis ist besonders wichtig, optimal ist ein Bild im Hochformat mit dem Verhältnis 2:3
  • Bilder auf denen Menschen abgebildet sind werden öfter weitergepinnt, allerdings nur, wenn das Gesicht der Person nicht zu sehen ist

Für deinen Blog ist auch etwas anderes noch unheimlich wichtig: Auf dem Bild, das du für Pinterest optimiert hast, sollte der Titel stehen – und im Optimalfall soll er die Leute, die auf Pinterest surfen, neugierig machen und zum Klicken auf deinen Blog animieren. So ein Bild kannst du entweder mit Photoshop oder dem Online-Tool Canva erstellen. Ein Tutorial dafür und wo du Vorlagen findest kannst du hier nachlesen.

Teil 2: Bild hochladen

Wenn du das Bild erstellt hast, dann muss du es erst mal wie gewohnt hochladen. Wichtig ist, dass du dabei folgende Punkte ausfüllst:

  • Titel
    Hier kannst z.B. den Titel deines Blogartikels eingeben
  • Alt-Beschreibung
    Wenn du SEO betreibst hast du das vermutlich schon gemacht. Aber auch für Pinterest ist das wichtig!
  • SEO-Optimierung
    Wenn du ein Plugin wie Yoast-SEO installiert hast, dann nimmt Pinterest den Textvorschlag von diesem SEO-Plugin. Deshalb denke auch daran, einen aussagekräftigen Text in der Social-Media-Sektion dieses Plugins einzufügen!

Teil 3: Bild einfügen & verstecken

Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Bild zu verstecken. Methode Nummer 1, die HTML-Version, mag ich persönlich am liebsten. Aber ich zeige dir auch noch eine andere Möglichkeit.

Für Pinterest optimierte Bilder kannst du mit HTML verstecken - oder du verwendest ein Plugin! Klick um zu Tweeten

Methode 1: mit HTML-Code

Das ist die Version, die ich bevorzuge. Das Videotutorial dafür findest du hier unten eingebettet (Start bei 1:27), wenn du das Tutorial lieber liest beschreibe ich es dir auch unten.

[UPDATE] Hinweis: Bei den Kommentaren wurde ich nach den SEO-Auswirkungen dieser Methode gefragt. Im englischsprachigen Raum ist diese Technik weit verbreitet, von negativen Auswirkungen aufs Ranking ist mir nichts bekannt. Ich habe auch nochmal bei Experten nachgefragt. Einige meinten man wird auf keinen Fall abgestraft, andere sie würden es lieber nicht riskieren. Alternativ kannst du also jederzeit Methode 2 oder 3 anwenden!

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Schritt 1: Füge das Bild wie jedes andere Bild auch ein

Ich mache das gerne schon am Anfang des Blogartikels. Das ist vor allem wichtig, wenn du Plugins verwendest, die die Performance beschleunigen sollen, indem nicht alle Bilder sofort geladen werden. Zu diesem Zeitpunkt siehst du das Bild noch ganz normal, aber nicht mehr lange.

Schritt 2: Wechsle in den Text oder HTML-Modus

Jetzt musst du die Ansicht deines Editors so ändern, dass du den HTML-Code siehst. Das kannst du bei fast jeder Blogplattform machen, bei WordPress (so wie auf dem Bild) heißt das Textmodus, bei Blogger HTML-Modus.

How To: So versteckst du ein für Pinterest optimiertes Bild - in den Textmodus wechseln

Schritt 3: Füge ein bisschen HTML-Code vor und hinter dem Bild ein

Wenn du das Bild, so wie ich, ganz am Anfang eingefügt hast, findest du es ziemlich leicht. Es beginnt immer mit <img src=„…“ und endet mit einem >. Das könnte zum Beispiel so aussehen:

How To: So versteckst du ein für Pinterest optimiertes Bild - HTML Code des Bildes suchen

Vor das Bild fügst du jetzt folgenden Code ein:

<div style="display:none;">

und nach dem Bild

</div>

Alles in Allem würde bei mir folgender Code stehen:

<div style="display: none;"><img src="https://www.blogyourthing.com/wp-content/uploads/2017/02/Pinterest-Automatisieren.jpg?x77444" alt="Productivity Time Hack: 7+ Ideen wie du Blog &amp; Online-Biz automatisierst &amp; Zeit sparst"/></div>

Schritt 4: Speichern

Und das war’s auch schon. Wenn du jetzt wieder in den Visuellen Modus des Editors wechselst, sollte das Bild nicht mehr zu sehen sein. Jetzt musst du nur noch speichern und evt. den Cache deines Blogs leeren.

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Methode 2: mit Plugin

Wenn du dich absolut nicht mit dem Gedanken anfreunden kannst, ein bisschen Code in den HTML-Modus zu schreiben, dann gibt es noch eine andere Möglichkeit: du legst ein Pinterest-Bild mit Hilfe deines Social Media Plugins fest. Allerdings gibt es da ein paar Nachteile:

  1. Du kannst nur 1 Bild festlegen. Das ist ein Nachteil, wenn du mehrere Bilder in deinen Blogartikeln hast. Dadurch wird, wenn jemand auf den Pinterest-Button seines Browsers klickt, nur ein Bild angezeigt. Besser als nichts, aber leider nicht für alle Fälle anwendbar
  2. Du bist vom Plugin abhängig. Wenn du das Plugin wechseln musst (z.B. weil es sich nicht mit einem anderen Plugin, der aktuellsten WordPress-Version oder deinem Theme verträgt, dann sind auch die Bilder, die du festgelegt hast, verschwunden
  3. Es kann nicht jedes Plugin. Ich nutze das Plugin Easy Social Share Buttons. Es kostet einmalig 19$, dafür kann man es fast bis ins Detail individualisieren.

Wenn du, so wie ich, das Easy Social Share Buttons Plugin verwendest, dann musst du folgende Schritte machen:

Schritt 1: Pinterest sniff deaktivieren

Zuerst gehts du zu den Einstellungen des Plugins zum Unterpunkt „Social Networks“. Hier kannst du nicht nur auswählen, welche Social Networks bei den Share Buttons angezeigt werden sollen, sondern – wenn du runter scrollst – auch Einstellungen für die einzelnen Networks festlegen. Bei den Pinterest-Einstellungen musst du folgendes aktivieren: Disable Pinterest Pin any image —> Yes

How To: So versteckst du ein für Pinterest optimiertes Bild - Pinterest Sniff deaktivieren

Damit legst du fest, dass wirklich nur dein Bild angezeigt wird.

Schritt 2: Bei jedem Blogartikel dein Bild festlegen

Jetzt gehst du zu deinem Blogartikel und fügst bei den Optionen des Plugins (die werden unter dem Editor-Fenster angezeigt) beim Abschnitt „Customize Share Message“ den Link zu deinem Blogartikel ein. Wenn du vergisst, hier ein Bild einzufügen, wird das Artikelbild, das du für den Beitrag festgelegt hast, vom Plugin verwendet.

How To: So versteckst du ein für Pinterest optimiertes Bild - Pinterest Bild einfügen

[UPDATE] Methode 3: Miniaturbild einblenden

How To: So versteckst du ein für Pinterest optimiertes Bild -Eine weitere Methode, auf die mich Susanne in den Kommentaren aufmerksam gemacht hat (und die ich euch nicht vorenthalten will), ist das Einbinden des Bildes in verkleinerter Form. Damit versteckst du das Bild zwar nicht unbedingt, aber es ist auch eine elegante Methode, um ein für Pinterest optimiertes Bild in deinen Blogartikel einzufügen.

Um das Bild pinnen zu können, muss es laut Pinterest mindestens 100 x 200 Pixel groß sein. Wie Susanne bei den Kommentaren berichtet, funktioniert es vereinzelt sogar, dass Bilder die mit einer Größe von 1×1 Pixel in den Blogartikel eingefügt werden beim Klick auf den Pin-It Button angezeigt werden – aber nicht immer. Auf der Sicheren Seite bist du also, wenn du die empfohlene Bildgröße von Pinterest einhältst.

Teil 4: Pinnen

Und das war’s auch schon. Dein für Pinterest optimiertes Bild ist fertig eingebunden und du und deine Leser können es pinnen – auch wenn es eigentlich nicht sichtbar ist.

Dafür gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. Über den Pinterest Sharing-Button auf deinem Blog. Wenn du noch keine Social Media Sharing Buttons hast, dann solltest du sie unbedingt installieren!
  2. Über den Pinterest Button seines Browsers (z.B. wenn eine entsprechende Extension installiert ist)

Danach öffnet sich das gewohnte Auswahlfenster in dem der gewünschte Pin ausgewählt werden kann:

How To: So versteckst du ein für Pinterest optimiertes Bild - Sharing-Ansicht

Das musst du tun um deine Blogartikel für Pinterest zu optimieren

Um deine Blogartikel für Pinterest zu optimieren sind also folgende Schritte notwendig:

  1. Erstellen eines für Pinterest optimierten Bildes
  2. Das Bild hochladen und die Meta-Beschreibung anpassen
  3. Das Bild einfügen (und ggf. verstecken)
  4. Wenn du noch keine hast: Social Media Sharing Buttons installieren

Und schon können Leser, die deinen Pin nicht bei Pinterest entdeckt haben, sondern über einen anderen Weg auf deinen Blog gekommen sind ohne großen Aufwand pinnen und dir so zu mehr Besuchern verhelfen.

Verwendest du für Pinterest optimierte Bilder? Wie bindest du sie ein? Einfach am Ende des Blogartikels? Oder hast du auch einen speziellen Trick?

 

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