Blog schreiben 1×1: so wird jeder Artikel ein Erfolg

von | 15. Nov 2018 | Blogging Basics | 11 Kommentare

Stell dir Folgendes vor: Du sitzt Stunden lang vor dem PC, um einen Blogartikel zu schreiben. Den dann niemand liest.

Ganz schön blöd, oder?

Genau. Deshalb fang besser gar nicht erst damit an. Sondern schreibe gleich Artikel, die gerne gelesen werden und auch über Google gefunden werden!

Wie du das machst und worauf du achten musst, das zeige ich dir in diesem Blogartikel.

Lerne deine Leser kennen

Das aller, aller Wichtigste kommt zuerst: du musst deine Leser kennen. Du musst wissen, was sie beschäftigt, was ihre Probleme sind, ihre Sorgen, Ängste und Hoffnungen.

Denn: Bloggen ist Probleme Lösen. Und du kannst nicht für deine Leser schreiben, wenn du nicht weißt, was sie beschäftigt. Oder anders ausgedrückt: Deine Leser zu kennen ist essenziell, wenn du einen Blog schreiben möchtest.

Deine Leser zu kennen ist der Schlüssel zu genialen Blogartikeln. Klick um zu Tweeten

Es gibt ein paar Möglichkeiten, deine Leser kennen zu lernen:

  • Stelle Fragen!
    Mach eine Umfrage, sieh dich in Facebook Gruppen um, schau was auf Instagram gepostet wird. Deine Leser zu fragen ist der einfachste und direkteste Weg.
  • Hör deinen Lesern zu
    Das klingt fast wie der erste Punkt, ist aber noch viel mehr: lerne, zwischen den Zeilen zu lesen.
  • Versetze dich zurück
    Wenn du Teil deiner Zielgruppe bis, dann frag dich doch mal, welche Fragen, Ängste, Probleme du noch vor Kurzem hattest.

Setze dir ein Ziel beim Blog schreiben

Bevor du deinen Blog gestartet hast, hast du dir doch bestimmt ein Ziel gesetzt. Eine Vision, was du damit erreichen möchtest: ist es ein Hobby? Möchtest du Geld verdienen? Newsletter Abonnenten für dein Business gewinnen? …

Schließlich bloggen wir nicht nur zum Spaß an der Freude ;-)

Ein Fehler, der aber unheimlich oft vorkommt ist, dass das Ziel für den Blogartikel fehlt. Dabei musst du es so sehen: Jeder Blogartikel ist ein kleines Zwischenziel, das dir hilft deine Vision zu erreichen. Das heißt, du musst dich vor jedem Mal Blog schreiben fragen: Hilft mir dieser Blogartikel dabei, mein großes Ziel zu erreichen?

Mögliche Ziele für Blogartikel können sein:

  • Online gefunden werden
  • Deinen Expertenstatus ausbauen
  • Vertrauen aufbauen
  • Produkte/Leistungen verkaufen
  • mehr Reichweite bekommen (z.B. durch Social Shares, Links)
  • Newsletter Abonnenten gewinnen
Erst wenn du weißt, was das Ziel deines Blogartikels ist, kannst du es erreichen. Klick um zu Tweeten

Erst wenn du weißt, was das Ziel deines Blogartikels ist, kannst du es erreichen. Denn erst dann weißt du, worauf du den Fokus legen musst. Beim Aufbau von Vertrauen ist manchmal z.B. das Vorstellen eines Testimonials eine gute Idee. Bei anderen konzentrierst du dich vielleicht eher auf die Suchmaschinenoptimierung.

Egal wofür du dich entscheidest, lege das Ziel vorab fest, damit du es nicht aus den Augen verlierst. Denn du brauchst es auch später noch einmal (siehe: Call to Action).

Keyword Recherche

Wenn du deine Zielgruppe kennst, dadurch ein gutes Thema gefunden hast und schlussendlich auch noch ein Ziel festgelegt hast, kann es schon fast losgehen. Fast? Genau, fast.

Du solltest erst mal überprüfen, ob überhaupt jemand deinen Artikel lesen möchte.

Bevor du einen Blogartikel schreibst, musst du prüfen, ob ihn jemand lesen möchte. Klick um zu Tweeten

Manchmal sind wir so überzeugt von unseren eigenen Ideen, dass wir vergessen zu fragen, ob überhaupt genügend Interesse da ist. Vor allem, wenn du einen Artikel schreibst, damit du bei Google besser gefunden wirst, ist das wichtig.

Ich hab dir weiter oben schon gesagt, dass du auf deine Leser hören sollst, um gute Blogartikel zu schreiben. Ja, das ist ein guter Weg, um Ideen zu bekommen. Jetzt solltest du aber auch prüfen, ob die Idee auf Interesse stößt.

Hier hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Frag deine Leser, ob mehr als eine Person etwas über das geplante Thema wissen möchte
  2. Frag Google, wie viele Suchanfragen es pro Monat zu dem Thema gibt

Wenn du das machst, wirst du vielleicht merken, dass die Themen, die deine Leser hören wollen und die Themen die bei Google gut ranken, nicht immer die gleichen sind. Das ist absolut okay. Nicht jeder Blogartikel muss für Google & Co optimiert sein! Wichtiger ist es, dass du die Fragen deiner Leser beantwortest und ihre Probleme löst.

Nicht jeder Blogartikel muss für Google & Co optimiert sein! Klick um zu Tweeten

Um herauszufinden, wie oft nach einem bestimmten Thema (oder Keyword) gesucht wird, kannst du Keyword-Tools verwenden. Davon gibt es mittlerweile mehrere, diese hier verwende ich am liebsten:

Das Keyword Tool Kwfinder hilft dir bei der Keyword Recherche und zeigt dir, wie oft nach einen Begriff gesucht wird.

Das Keyword Tool Kwfinder* hilft dir bei der Keyword Recherche und zeigt dir, wie oft nach einem Begriff gesucht wird.

* Affiliate Link

All diese Tools verraten dir, wie oft nach einem Begriff gesucht wird. Außerdem sind sie auch für die Recherche hilfreich und um den Überblick zu bekommen, welche Blogartikel es zu dem Thema, das du gewählt hast, noch gibt.

Schreib verdammt gute Überschriften!

Nachdem du die Vorarbeit geleistet hast, kann es mit dem Blog schreiben losgehen. Und hier kommt der wichtigste Punkt gleich zu Beginn: die Überschrift.

Die Überschrift entscheidet, ob dein Artikel gelesen wird oder nicht. Klick um zu Tweeten

Die Überschrift entscheidet, ob dein Artikel gelesen wird oder nicht. Denn sie ist das Erste (und manchmal auch das Einzige), was deine Leser sehen.

Das heißt, die Überschrift muss deinen Leser dazu verführen, auf den Link zu klicken. Tipps für das Schreiben guter Überschriften findest du zum Beispiel bei Conterest. Zusammengefasst kann man aber sagen: Eine gute Überschrift…

  • … sagt aus, worum es in dem Artikel geht
  • … macht neugierig
  • … gibt ein Versprechen

Und last but not least ist eine gute Überschrift zu schreiben auch immer Übungssache. Genauso wie das Bloggen an sich, kann man auch das Schreiben guter Headlines lernen!

Ordnung Struktur ist das halbe Leben

Du hast es also geschafft, dass deine Leser auf den Link geklickt haben und jetzt auf deinem Blog sind. Und was jetzt?

Genau: jetzt musst du sie hier behalten. Und das ist gar nicht so einfach, weil du bestimmt auch weißt, wie verführerisch es ist, über einen Artikel zu scrollen und ihn nur zu scannen. Wenn du deinen Blogartikel nicht richtig strukturierst, hast du schon verloren.

Wenn du deinen Blogartikel nicht richtig strukturierst, hast du schon verloren. Klick um zu Tweeten

Aber nicht nur deshalb ist es so wichtig, Struktur beim Blog schreiben zu haben. Die Struktur ist auch wichtig…

  • damit dein Artikel deine Leser nicht sofort abschreckt (Stichwort: Absprungrate)
  • damit deine Leser sich zurechtfinden
  • für ein besseres Google Ranking
  • um deine Leser bei der Stange zu halten

Das heißt: verwende einen logischen Aufbau für deine Artikel und nutze Zwischenüberschriften. Diese helfen dir, deinen Artikel in die verschiedenen Themenabschnitte zu unterteilen.

Recherchiere

Du hast bestimmt schon gehört, dass lange Blogartikel in der Regel besser ankommen als kurze Artikel, die nur 200 – 300 Wörter haben. Aber wie schafft man es, so viel zu schreiben?

Ganz einfach: mit Hilfe einer Recherche!

Die Recherche gehört zu einem guten Blogartikel einfach dazu! Klick um zu Tweeten

Die hilft dir nämlich zum Beispiel dabei herauszufinden, welche Punkte in deinem Artikel stehen müssen. Damit kommst du nie wieder in die Verlegenheit, dass dir der Stoff ausgeht. Versprochen.

Und auf der anderen Seite ist die Recherche hilfreich, wenn du dich bei einem Thema mal nicht so gut auskennst. Ja, das passiert den besten von uns ;-)

Du kannst nicht alles wissen. Aber du kannst alles recherchieren! Klick um zu Tweeten

Denn soviel ist klar: du kannst nicht alles wissen. Aber du kannst alles recherchieren! Das ist absolut erlaubt, du solltest nur die Quellenangabe und die Links dorthin nicht vergessen!

Bilder, Bilder, Bilder!

Schon vor ein paar Jahren war einer meiner liebsten Sätze: “Das Internet ist ein visuelles Medium”.

Dem stimme ich heute noch immer zu. Vielleicht sogar mehr als je zuvor. Damit meine ich nichts anderes als: niemand liest gerne seitenweise Text, der auf einer Website steht.

Das liegt gar nicht daran, dass wir lesefaul sind. Sondern einfach daran, dass es anstrengend ist, am Bildschirm zu lesen.

Die Lösung ist, deine Blogartikel mit passenden Bildern aufzulockern. Ob du die Fotos selbst machst, hängt immer davon ab, worüber du schreibst. Bei Rezepten solltest du die Bilder selbst schießen. Wenn du nur Symbolfotos brauchst, dann kannst du ruhig auch Stock Photos nutzen. Hier findest du eine Liste mit Quellen für femininen Stock Photos und außerdem die Anleitung, wie du Beitragsbilder für deinen Blog gestalten kannst.

Call to Action

Weiter oben habe ich von Zielen gesprochen. Kannst du dich noch daran erinnern?

Jetzt am Schluss des Blog Schreibens ist ein guter Zeitpunkt, um noch einmal darauf zurück zu kommen.

Am Ende solltest du unbedingt eine Call to Action platzieren – eine Handlungsanweisung. Sag deinen Lesern was sie tun sollen! Deinen Newsletter abonnieren? Einen Kommentar hinterlassen? Den Artikel teilen?

Stimme deine Call to Action auf das Ziel ab, das du dir für deinen Blogartikel gesetzt hast. Klick um zu Tweeten

Kontrolliere die Rechtschreibung

Einer der letzten Punkte beim Blog schreiben ist außerdem, ihn wenn du fertig bist noch einmal Korrektur zu lesen. Ist er inhaltlich richtig und vollständig? Ist er auch wirklich gut verständlich? Gibt es etwas, das du noch umformulieren solltest? Und ganz wichtig: hast du alle Rechtschreibfehler ausgebessert?

Der ein oder andere Fehler “zerstört” deinen Artikel noch nicht. Und es ist absolut menschlich, Fehler zu machen. Aber sie stören dann doch irgendwie den Lesefluss.

Rechtschreibfehler zerstören einen Artikel nicht, schaden aber dem Lesefluss. Klick um zu Tweeten

Also kontrolliere deinen Artikel auf jeden Fall noch einmal, bevor er online geht. Vielleicht schläfst du eine Nacht darüber, bevor du auf “Veröffentlichen” klickst. Oder du schickst ihn sogar einer Texterin oder Lektorin, damit sie ihn ausbessert.

Fazit

Einen Blogartikel zu schreiben ist im Prinzip einfach. Den perfekten Blogartikel zu schreiben ist allerdings ein bisschen Aufwand.

Aufwand, der sich bezahlt macht. Denn dann “verschwendest” du deine Zeit nicht damit, einen Blog zu schreiben. Sondern du arbeitest aktiv an deinem Business.

 

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Nein Danke, ich habe schon einen Blog und genug Leser.

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