Blog schreiben leicht gemacht: so wird jeder Artikel ein Erfolg

Blog schreiben 1×1: so wird jeder Artikel ein Erfolg

Stell dir Folgendes vor: Du sitzt Stunden lang vor dem PC, um einen Blogartikel zu schreiben. Den dann niemand liest.

Ganz schön blöd, oder?

Genau. Deshalb fang besser gar nicht erst damit an. Sondern schreibe gleich Artikel, die gerne gelesen werden und auch über Google gefunden werden!

Wie du das machst und worauf du achten musst, das zeige ich dir in diesem Blogartikel.

Lerne deine Leser kennen

Das aller, aller Wichtigste kommt zuerst: du musst deine Leser kennen. Du musst wissen, was sie beschäftigt, was ihre Probleme sind, ihre Sorgen, Ängste und Hoffnungen.

Denn: Bloggen ist Probleme Lösen. Und du kannst nicht für deine Leser schreiben, wenn du nicht weißt, was sie beschäftigt. Oder anders ausgedrückt: Deine Leser zu kennen ist essenziell, wenn du einen Blog schreiben möchtest.

Deine Leser zu kennen ist der Schlüssel zu genialen Blogartikeln. Klick um zu Tweeten

Es gibt ein paar Möglichkeiten, deine Leser kennen zu lernen:

  • Stelle Fragen!
    Mach eine Umfrage, sieh dich in Facebook Gruppen um, schau was auf Instagram gepostet wird. Deine Leser zu fragen ist der einfachste und direkteste Weg.
  • Hör deinen Lesern zu
    Das klingt fast wie der erste Punkt, ist aber noch viel mehr: lerne, zwischen den Zeilen zu lesen.
  • Versetze dich zurück
    Wenn du Teil deiner Zielgruppe bis, dann frag dich doch mal, welche Fragen, Ängste, Probleme du noch vor Kurzem hattest.

Setze dir ein Ziel beim Blog schreiben

Bevor du deinen Blog gestartet hast, hast du dir doch bestimmt ein Ziel gesetzt. Eine Vision, was du damit erreichen möchtest: ist es ein Hobby? Möchtest du Geld verdienen? Newsletter Abonnenten für dein Business gewinnen? …

Schließlich bloggen wir nicht nur zum Spaß an der Freude ;-)

Ein Fehler, der aber unheimlich oft vorkommt ist, dass das Ziel für den Blogartikel fehlt. Dabei musst du es so sehen: Jeder Blogartikel ist ein kleines Zwischenziel, das dir hilft deine Vision zu erreichen. Das heißt, du musst dich vor jedem Mal Blog schreiben fragen: Hilft mir dieser Blogartikel dabei, mein großes Ziel zu erreichen?

Mögliche Ziele für Blogartikel können sein:

  • Online gefunden werden
  • Deinen Expertenstatus ausbauen
  • Vertrauen aufbauen
  • Produkte/Leistungen verkaufen
  • mehr Reichweite bekommen (z.B. durch Social Shares, Links)
  • Newsletter Abonnenten gewinnen
Erst wenn du weißt, was das Ziel deines Blogartikels ist, kannst du es erreichen. Klick um zu Tweeten

Erst wenn du weißt, was das Ziel deines Blogartikels ist, kannst du es erreichen. Denn erst dann weißt du, worauf du den Fokus legen musst. Beim Aufbau von Vertrauen ist manchmal z.B. das Vorstellen eines Testimonials eine gute Idee. Bei anderen konzentrierst du dich vielleicht eher auf die Suchmaschinenoptimierung.

Egal wofür du dich entscheidest, lege das Ziel vorab fest, damit du es nicht aus den Augen verlierst. Denn du brauchst es auch später noch einmal (siehe: Call to Action).

Keyword Recherche

Wenn du deine Zielgruppe kennst, dadurch ein gutes Thema gefunden hast und schlussendlich auch noch ein Ziel festgelegt hast, kann es schon fast losgehen. Fast? Genau, fast.

Du solltest erst mal überprüfen, ob überhaupt jemand deinen Artikel lesen möchte.

Bevor du einen Blogartikel schreibst, musst du prüfen, ob ihn jemand lesen möchte. Klick um zu Tweeten

Manchmal sind wir so überzeugt von unseren eigenen Ideen, dass wir vergessen zu fragen, ob überhaupt genügend Interesse da ist. Vor allem, wenn du einen Artikel schreibst, damit du bei Google besser gefunden wirst, ist das wichtig.

Ich hab dir weiter oben schon gesagt, dass du auf deine Leser hören sollst, um gute Blogartikel zu schreiben. Ja, das ist ein guter Weg, um Ideen zu bekommen. Jetzt solltest du aber auch prüfen, ob die Idee auf Interesse stößt.

Hier hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Frag deine Leser, ob mehr als eine Person etwas über das geplante Thema wissen möchte
  2. Frag Google, wie viele Suchanfragen es pro Monat zu dem Thema gibt

Wenn du das machst, wirst du vielleicht merken, dass die Themen, die deine Leser hören wollen und die Themen die bei Google gut ranken, nicht immer die gleichen sind. Das ist absolut okay. Nicht jeder Blogartikel muss für Google & Co optimiert sein! Wichtiger ist es, dass du die Fragen deiner Leser beantwortest und ihre Probleme löst.

Nicht jeder Blogartikel muss für Google & Co optimiert sein! Klick um zu Tweeten

Um herauszufinden, wie oft nach einem bestimmten Thema (oder Keyword) gesucht wird, kannst du Keyword-Tools verwenden. Davon gibt es mittlerweile mehrere, diese hier verwende ich am liebsten:

Das Keyword Tool Kwfinder hilft dir bei der Keyword Recherche und zeigt dir, wie oft nach einen Begriff gesucht wird.
Das Keyword Tool Kwfinder* hilft dir bei der Keyword Recherche und zeigt dir, wie oft nach einem Begriff gesucht wird.

* Affiliate Link

All diese Tools verraten dir, wie oft nach einem Begriff gesucht wird. Außerdem sind sie auch für die Recherche hilfreich und um den Überblick zu bekommen, welche Blogartikel es zu dem Thema, das du gewählt hast, noch gibt.

Schreib verdammt gute Überschriften!

Nachdem du die Vorarbeit geleistet hast, kann es mit dem Blog schreiben losgehen. Und hier kommt der wichtigste Punkt gleich zu Beginn: die Überschrift.

Die Überschrift entscheidet, ob dein Artikel gelesen wird oder nicht. Klick um zu Tweeten

Die Überschrift entscheidet, ob dein Artikel gelesen wird oder nicht. Denn sie ist das Erste (und manchmal auch das Einzige), was deine Leser sehen.

Das heißt, die Überschrift muss deinen Leser dazu verführen, auf den Link zu klicken. Tipps für das Schreiben guter Überschriften findest du zum Beispiel bei Conterest. Zusammengefasst kann man aber sagen: Eine gute Überschrift…

  • … sagt aus, worum es in dem Artikel geht
  • … macht neugierig
  • … gibt ein Versprechen

Und last but not least ist eine gute Überschrift zu schreiben auch immer Übungssache. Genauso wie das Bloggen an sich, kann man auch das Schreiben guter Headlines lernen!

Ordnung Struktur ist das halbe Leben

Du hast es also geschafft, dass deine Leser auf den Link geklickt haben und jetzt auf deinem Blog sind. Und was jetzt?

Genau: jetzt musst du sie hier behalten. Und das ist gar nicht so einfach, weil du bestimmt auch weißt, wie verführerisch es ist, über einen Artikel zu scrollen und ihn nur zu scannen. Wenn du deinen Blogartikel nicht richtig strukturierst, hast du schon verloren.

Wenn du deinen Blogartikel nicht richtig strukturierst, hast du schon verloren. Klick um zu Tweeten

Aber nicht nur deshalb ist es so wichtig, Struktur beim Blog schreiben zu haben. Die Struktur ist auch wichtig…

  • damit dein Artikel deine Leser nicht sofort abschreckt (Stichwort: Absprungrate)
  • damit deine Leser sich zurechtfinden
  • für ein besseres Google Ranking
  • um deine Leser bei der Stange zu halten

Das heißt: verwende einen logischen Aufbau für deine Artikel und nutze Zwischenüberschriften. Diese helfen dir, deinen Artikel in die verschiedenen Themenabschnitte zu unterteilen.

Recherchiere

Du hast bestimmt schon gehört, dass lange Blogartikel in der Regel besser ankommen als kurze Artikel, die nur 200 – 300 Wörter haben. Aber wie schafft man es, so viel zu schreiben?

Ganz einfach: mit Hilfe einer Recherche!

Die Recherche gehört zu einem guten Blogartikel einfach dazu! Klick um zu Tweeten

Die hilft dir nämlich zum Beispiel dabei herauszufinden, welche Punkte in deinem Artikel stehen müssen. Damit kommst du nie wieder in die Verlegenheit, dass dir der Stoff ausgeht. Versprochen.

Und auf der anderen Seite ist die Recherche hilfreich, wenn du dich bei einem Thema mal nicht so gut auskennst. Ja, das passiert den besten von uns ;-)

Du kannst nicht alles wissen. Aber du kannst alles recherchieren! Klick um zu Tweeten

Denn soviel ist klar: du kannst nicht alles wissen. Aber du kannst alles recherchieren! Das ist absolut erlaubt, du solltest nur die Quellenangabe und die Links dorthin nicht vergessen!

Bilder, Bilder, Bilder!

Schon vor ein paar Jahren war einer meiner liebsten Sätze: “Das Internet ist ein visuelles Medium”.

Dem stimme ich heute noch immer zu. Vielleicht sogar mehr als je zuvor. Damit meine ich nichts anderes als: niemand liest gerne seitenweise Text, der auf einer Website steht.

Das liegt gar nicht daran, dass wir lesefaul sind. Sondern einfach daran, dass es anstrengend ist, am Bildschirm zu lesen.

Die Lösung ist, deine Blogartikel mit passenden Bildern aufzulockern. Ob du die Fotos selbst machst, hängt immer davon ab, worüber du schreibst. Bei Rezepten solltest du die Bilder selbst schießen. Wenn du nur Symbolfotos brauchst, dann kannst du ruhig auch Stock Photos nutzen. Hier findest du eine Liste mit Quellen für femininen Stock Photos und außerdem die Anleitung, wie du Beitragsbilder für deinen Blog gestalten kannst.

Call to Action

Weiter oben habe ich von Zielen gesprochen. Kannst du dich noch daran erinnern?

Jetzt am Schluss des Blog Schreibens ist ein guter Zeitpunkt, um noch einmal darauf zurück zu kommen.

Am Ende solltest du unbedingt eine Call to Action platzieren – eine Handlungsanweisung. Sag deinen Lesern was sie tun sollen! Deinen Newsletter abonnieren? Einen Kommentar hinterlassen? Den Artikel teilen?

Stimme deine Call to Action auf das Ziel ab, das du dir für deinen Blogartikel gesetzt hast. Klick um zu Tweeten

Kontrolliere die Rechtschreibung

Einer der letzten Punkte beim Blog schreiben ist außerdem, ihn wenn du fertig bist noch einmal Korrektur zu lesen. Ist er inhaltlich richtig und vollständig? Ist er auch wirklich gut verständlich? Gibt es etwas, das du noch umformulieren solltest? Und ganz wichtig: hast du alle Rechtschreibfehler ausgebessert?

Der ein oder andere Fehler “zerstört” deinen Artikel noch nicht. Und es ist absolut menschlich, Fehler zu machen. Aber sie stören dann doch irgendwie den Lesefluss.

Rechtschreibfehler zerstören einen Artikel nicht, schaden aber dem Lesefluss. Klick um zu Tweeten

Also kontrolliere deinen Artikel auf jeden Fall noch einmal, bevor er online geht. Vielleicht schläfst du eine Nacht darüber, bevor du auf “Veröffentlichen” klickst. Oder du schickst ihn sogar einer Texterin oder Lektorin, damit sie ihn ausbessert.

Fazit

Einen Blogartikel zu schreiben ist im Prinzip einfach. Den perfekten Blogartikel zu schreiben ist allerdings ein bisschen Aufwand.

Aufwand, der sich bezahlt macht. Denn dann “verschwendest” du deine Zeit nicht damit, einen Blog zu schreiben. Sondern du arbeitest aktiv an deinem Business.

 

Blogothek Pro ScreenshotKomm in die Blogothek und lerne das Blog schreiben Schritt für Schritt! Dort findest du neben einem interaktiven Blog Fahrplan und der Unterstützung der Community z.B. den Onlinekurs “Blogging 1×1” in dem jeder Schritt genau erklärt ist.

Mehr erfahren…

 

Hast du manchmal das Gefühl Blogartikel zu schreiben, die niemand liest? Wie viel Zeit brauchst du im Schnitt für das Schreiben eines Artikels?

4.6/5 (8 Reviews)

22 Kommentare zu „Blog schreiben 1×1: so wird jeder Artikel ein Erfolg“

    1. Liebe Jenny,
      wir haben ja einiges auch schon im Coaching besprochen :-) Aber so wie in jedem Bereich ist es auch beim Bloggen so, dass man üben, üben, üben muss bis das Wissen ins Fleisch über geht und man wirklich danach handelt. Hui, das hört sich jetzt philosophischer an als es gemeint war ;-)

      Liebe Grüße,
      Janneke

  1. Liebe Janneke,
    eigentlich sollte man ja das ein oder andere davon schon im Hinterkopf haben, aber es war sehr gut, dies noch einmal Punkt für Punkt so zusammengefasst zu lesen, um es nicht so schnell wieder zu vergessen.
    Ich persönlich werde diese Dinge in Zukunft noch bewusster beachten.

    Ich danke Dir dafür und hoffe noch mehr interessante Sachen von Dir zu lesen.

    Viele Grüße
    Didi

    1. Hallo Didi,
      das freut mich, dass dir der Artikel noch einmal geholfen hat. Ja du hast recht, es sind oft die Kleinigkeiten die man vergisst bzw. nicht umsetzt. Aber die machen oft viel aus :-)

      Liebe Grüße,
      Janneke

  2. Hi Janneke!

    Einen schönen Artikel hast Du hier geschrieben. Die Keyword Recherche ist auch kurz und knapp aufgezeigt.
    Den KWfinder habe ich auch „früher“ genutzt. Ich verwende jetzt aber SECockpit. Da es dort mehr Keyword-Suggestions gibt und die Wettbewerber-Analyse ist wesentlich besser.

    Viele Grüße
    Sven

  3. Die Keywordrecherche vorab wird ja oft empfohlen.
    Aber gibt es eigentlich auch eine umgekehrte Keywordsuche?
    Kann man für einen fertigen Artikel herausfinden, für welche Keywords er rankt?

    1. Hi Jochen,
      mit den Google Webmaster Tools kannst du sehen, für welche Keywords deine ganze Seite rankt. Um zu sehen für welches Keyword welche Seite rankt nutze ich PageRangers. Ein kostenloses Tool fällt mir auf die Schnelle nicht ein…

      Viele Grüße,
      Janneke

  4. Liebe Janneke,
    Gelungener und sehr hilfreicher Artikel! Oft vergisst man das ein oder andere dieser Checkliste, daher ist es umso wichtiger sich die relevanten Punkte immer wieder vor Augen zu führen.
    Vielen Dank für die gute Zusammenfassung!
    Ich bin der Meinung, dass ein Inhaltsverzeichnis auch sehr hilfreich ist zu Beginn eines Artikels, da es den Lesern schon vorab eine gute Überischt über das Thema gibt. ;)
    Alles Liebe,
    Julia

  5. Danke für den Hinweis mit dem Keywordtool von Ubersuggest.

    Den KW-Finder kannte ich, mag ihn aber nicht. Und von Google das Adwords-Tool ist auch nicht mehr so einfach zugänglich.

    Daher ist das jetzt die beste Alternative seit langer Zeit.

  6. Pingback: Bloggen für Anfänger - ein Leitfaden | Zeilenabstand.net - Kultur & Digitales

  7. Ein sehr guter Artikel, liebe Janneke. Besonders das Thema Überschriften fand ich aufschlussreich. An Ideen für gute Überschriften mangelt es bei mir nicht, sobald ich aber die entsprechenden Keywords mit einbaue, werden sie entweder ewiglang, oder ruckzuck zu 0815 Überschriften. Sind Keywords denn wirklich sooo wichtig in der Überschrift?
    Liebe Grüße,
    Rosi

  8. Hey Janneke,

    vielen Dank für diesen informativen Artikel. Für die Keyword Recherche nutze ich auch sehr gerne den „Ubersuggest“, kenne leider auch keinen anderen Tool, der kostenlos und trotzdem effektiv ist.

  9. Hallo Janneke,

    vielen Dank für diesen interessanten Artikel.
    Ich blogge seit Oktober 2019 und lerne jeden Tag dazu, auch durch Blogs wie deinen.
    Den Vorschlag, Ubersuggest zu nutzen, werde ich aufgreifen und versuchen, besser mit meinen Keywords zu werden.
    Meine Reichweite entwickelt sich noch nicht so gut, wie ich mir das wünsche, aber ich bleibe dran.
    Deine Posts werden mir dabei mit Sicherheit helfen, danke.

    Liebe Grüße

    Karen

  10. Hey Janneke,

    vielen Dank für den informativen Artikel :)

    Beim Abschnitt über Rechtschreibung sind mir noch Tools wie rechtschreibpruefung24 oder die Duden-Rechtschreibkorrektur eingefallen. Diese Tools arbeiten mitterweile absolut zuverlässig und erkennen selbst kompliziertere Fehler in der Grammatik oder Zeichensetzung und man spart sich so relativ viel Zeit.

    Vielleicht hilft es ja jemandem :)

    1. Hallo Andy!
      Vielen Dank für die Ergänzung, das ist in guter Hinweis. Ich nutze selbst auch gerne die Duden Rechtschreibprüfung. Ganz ohne mitdenken geht’s zwar nicht, weil bei mir oft Beistriche vorgeschlagen werden, die den Sinn verfälschen würden. Aber sie sind auf jeden Fall eine tolle Hilfe!

      Viele Grüße,
      Janneke

  11. Pingback: Social-Media-Redaktion – Tipps und Tools | Social Unterwegs

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