Keine Zeit zum bloggen? So bloggst du endlich produktiv!

Keine Zeit zum Bloggen? So bloggst du endlich produktiv!

“Ich würde ja gerne bloggen, aber ich habe einfach keine Zeit dafür…”

Du weißt gar nicht, wie oft ich diesen Satz höre.

Und es ist auch lustig, wie unterschiedlich die Begründung dafür ist: 

  • Ich muss mich erst auf meinen Online-Business Aufbau konzentrieren
  • Weil ich zu viele Kunden habe, komme ich nicht dazu
  • Ich habe noch einen 9to5 Job und schaffe nebenher nichts anderes mehr
  • Während meiner Elternzeit jetzt muss ich mich um mein Baby kümmern
  • Wir haben Corona-bedingtes Home Schooling und ich komme einfach zu nichts

Ja, es gibt sicher den ein oder anderen Grund, warum man mal nicht so oft zum bloggen kommt wie man das gerne hätte und das Bloggen viellicht nicht so produktiv abläuft wie gewünscht. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin vor kurzem Mama von Zwillingen geworden…

In diesem Blogartikel zeige ich dir, wie du es schaffst, Zeit fürs Bloggen zu finden und mit welchen Tricks und Techniken du produktiv bloggen kannst.

Der Grund, warum du keine Zeit hast

Sind wir uns doch ehrlich: wir haben immer viel zu viel zu tun und eigentlich schaffen wir überhaupt nichts. 

Außer, wir schaufeln uns extra Zeit dafür frei.

Du wirst nie auf magische Weise mehr Zeit zur Verfügung haben, du musst dir immer Zeit (fürs Bloggen) frei schaufeln. Klick um zu Tweeten

Und das machen wir nur, wenn uns etwas wirklich wichtig ist. Das Schöne daran ist, dass du entscheiden kannst, was das ist: ist es das Binge Watching am Wochenende? Oder setzt du dich lieber hin und schreibst einen Blogartikel? Triffst du dich am Freitag Abend mit Freunden oder stößt du lieber 1 Stunde später zu ihnen und arbeitest stattdessen an deinem Blog?

Ja, ich weiß es gibt auch schwierigere Entscheidungen: verbringst du lieber Zeit mit deiner Familie oder setzt du dich hin und bloggst?

Aber auch hier ist es wieder nur eine Frage von Prioritäten: wenn Familie Prio 1 und Blog Prio 2 ist, dann gibt es ziemlich sicher etwas anderes, das du zurückschrauben kannst. Die Zeit, die du in sinnlosen Erstgesprächen mit Kunden, die nicht zu dir passen verbringst zum Beispiel (diese Zeit ist nämlich besser in deinen Blog investiert, denn der bringt dir dann die Kunden, mit denen du wirklich arbeiten möchtest).

Um all das zusammenzufassen:

Du hast keine Zeit für deinen Blog, weil er nicht deine Priorität ist.

Das klingt erst mal hart, aber es ist leider so.

Setz dich jetzt gleich hin und schreib dir auf, warum du deinen Blog zur Priorität machen möchtest. Zum Beispiel:

  • weil du die Kunden anziehen möchtest, die zu dir passen
  • du brauchst Reichweite, um deinen 9to5 Job endlich an den Nagel hängen zu können
  • weil du dir passives Einkommen aufbauen willst, damit du weniger 1:1 Coachings machen musst und mehr Zeit für anderes hast

Schreib dir das groß auf einen Zettel und hänge ihn dir auf die Wand neben deinem Arbeitsplatz.

Schreib dir auf, warum du deinen Blog zur Priorität machen möchtest, damit du weißt warum es so wichtig ist, Zeit in ihn zu investieren. Klick um zu Tweeten

Und dann schauen wir uns den nächsten Punkt an: dein Mindset.

Das Mindset, das du brauchst, um produktiv zu bloggen

Oft scheitert es am Mindset, also der Einstellung zum Bloggen, wenn du nicht produktiv bloggen kannst und einfach nichts dabei raus kommt. Deshalb verrate ich dir heute 3 Mindset-Shifts, die dir helfen werden, das Bloggen noch effektivere zu gestalten:

1. Der Blog ist Teil meines Business

Das was alle sagen: „Das Bloggen kostet mich so viel Zeit.“

Das was du dir sagen musst: „Die Zeit, die ich fürs Bloggen brauche, investiere ich in mein Business.“

Und zwar ein sehr wichtiger Teil. Denn durch den Blog wirst du online sichtbar, kannst mit den Kunden arbeiten, die du gerne hättest und dir ein Online Business aufbauen, das dir das Leben ermöglicht, von dem du träumst.

Sieh den Blog als Teil deines Business, dann ist dir bewusst, dass du die Zeit nicht vergeudest, sondern investierst! Klick um zu Tweeten

Gut, das ist jetzt stark zusammengefasst. Wenn du etwas genauer wissen willst, was für Vorteile ein Blog für dein Business hat, lies dir diesen Artikel durch.

2. Gut ist gut genug

Das was alle sagen: „Mein Blog/Blogartikel kann noch nicht online gehen, weil er noch nicht perfekt ist.“

Das was du dir sagen musst: „Ich habe einen Artikel geschrieben, der inhaltlich wertvoll ist, deshalb kann der raus. Überarbeiten kann ich ihn auch später noch.“

Ich kann es gar nicht oft genug betonen: deine Blogartikel müssen nicht perfekt sein. Ja, es wäre gut, wenn du eine Struktur drinnen hast, damit sich der Leser auskennt und es sollten nicht 10 Rechtschreibfehler in jedem Satz sein.

Aber ein Blog ist kein gedrucktes Magazin, wo „was liegt das pickt“ gilt (verstehen das auch meine Leser außerhalb von Österreich?). Du kannst immer zurück gehen und den Artikel überarbeiten, verbessern, ausbauen, optimieren.

Gut ist gut genug – Hauptsache du veröffentlichst etwas und wirst online sichtbar!

Und das ist gar keine Schande, sondern das machen auch Profis immer wieder. Und gerade am Anfang ist das oberste Gebot, dass du raus gehst mit deinen Blogartikeln und dass die Leute dich sehen und die Chance haben, dich und dein Angebot kennen zu lernen.

3. Nimm dir den Druck raus

Das was alle sagen: „Ich muss jede Woche bloggen, damit mein Blog auch Wirkung zeigt.“

Das was du dir sagen musst: „Ich muss nicht jede Woche bloggen, dafür aber über Themen, die meine Zielgruppe begeistern und zu Kunden machen.“

Obwohl ich es immer wieder predige und auch in meine Liste von Blog Mythen aufgenommen habe, höre ich immer wieder anderes: je mehr du bloggst, desto mehr Seitenaufrufe bekommst du.

Das stimmt zwar in der Theorie, aber es bringt dir nichts. Denn nicht die Quantität – also die Zahl der Leser – ist wichtig, sondern wie viele deiner Leser an dir und deinem Angebot interessiert sind.

3 kinderleichte Tipps aus der Praxis, wie du Zeit sparst

Wenn du das richtige Mindset hast und deine Prioritäten neu geordnet sind, dann kann es los gehen. Dann hab ich hier Tipps für dich, wie du effktiv Zeit beim Bloggen einsparen kannst. Bist du bereit?

Das sind übrigens alles Tipps, die ich umsetze und die mir mit meinen Baby-Zwillingen ermöglichen, trotzdem regelmäßig Content zu erstellen. Und wenn ich das schaffe, dann schaffst du das auch ;-)

1. Mache eine Redaktionsplanung

Die meiste Zeit geht beim Bloggen auf etwas, das viele noch gar nicht zum Bloggen rechnen: die Planung.

Die Frage: „Worüber soll ich als nächstes bloggen?“

Die meiste Zeit beim Bloggen beansprucht die Fragen "Worüber soll ich bloggen?" – Das Problem kannst du mit Redaktionsplanung beheben. Klick um zu Tweeten

Diese Frage kannst du dir vor jedem Artikel stellen, stundenlang abwägen, ob das Thema jetzt wirklich passt, Alternativen suchen, …

Oder du setzt dich einmal im Quartal oder halben Jahr hin und machst eine Redaktionsplanung. Inklusive Keyword-Recherche, Leser-Befragung und dem Festlegen, wann du worüber schreiben möchtest.

Das sorgt nicht nur dafür, dass du die Artikel schreibst, die dir auch wirklich etwas bringen (sieh Punkt 3: Nimm den Druck raus). Sondern du kannst dich einfach hinsetzen und zu schreiben beginnen, weil du dich nicht erst für ein Thema entscheiden musst.

2. Nutze Checklisten

Bleiben wir gleich bei den Entscheidungen: jedes Mal, wenn du beim Bloggen überlegst, was du als nächstes machen musst (nach dem Bloggen kommt das Korrekturlesen, Beitragsbild erstellen, …), triffst du eine Entscheidung.

Und diese Entscheidungen – sind sie auch noch so klein – verbrauchen nicht nur Hirnleistung, sondern auch Zeit.

„Hab ich eh nichts vergessen? Was muss ich als nächstes tun?“

Um das zu vermeiden, gibt es eine ganz einfache Lösung: 

Mach dir Checklisten. Für alles. Aber ganz besonders fürs Schreiben deines Blogartikels.

Ich selbst nutze das Projektmanagement-Tool Asana, weil ich das für meine gesamte Business-Organisation nutze. Aber so kompliziert muss es gar nicht sein. In meinem Mitgliederbereich, der Blogothek, bekommen die Mitglieder eine Checkliste als PDF, die sie immer wieder nutzen können. 

Dann passiert es auch nicht, dass einem bei der Family-Zeit etwas einfällt, das man vergessen hat und mit dem Kopf dann ständig bei der Arbeit ist…

3. Betreibe Content Repurposing

Oder auf deutsch: nutze Inhalte öfter als nur einmal.

Was meine ich damit? Sieh dir an, welche Inhalte du bisher schon erstellt hast und überlege, ob du sie für einen Blogartikel nutzen kannst.

Ein Beispiel aus meiner Praxis: bei meinem Webinar „Die 3-Schritte-Formel zum erfolgreichen Business Blog“ habe ich eine Folie, wie dir ein Blog in einer Krise hilft. Diese Folie habe ich genommen, ein bisschen ausgeschmückt  und einen Blogartikel daraus gemacht.

Die ganze Vorarbeit – also das Überlegen, Recherchieren, Ausformulieren usw. habe ich schon davor erledigt.

Aber auch andersherum funktioniert es: mach aus deinem Blogartikel Social Media Postings. Social Media Marketing ist immerhin ein wichtiger Teil vom Bloggen, der auch einen großen Teil der Zeit in Anspruch nimmt. Du kannst deine Blogartikel ganz einfach „aufsplitten“ und hat so genügend Inhalte für die nächsten Wochen!

Fazit

Du siehst, oft ist gar nicht das Problem, dass du keine Zeit hast, sondern die Kombi aus:

  1. Der Blog ist dir nicht wichtig genug und
  2. Du arbeitest zu unproduktiv

Wenn du den Mindset-Shift schaffst und meine Tipps für mehr Produktivität beim Bloggen umsetzt, schaffst du es auch, öfter und regelmäßig zu bloggen.

Welchen dieser Tipps setzt du schon um oder möchtest du als nächstes ausprobieren? Hinterlasse mir einen Kommentar und verrate es mir.

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5/5 (4 Reviews)

9 Kommentare zu „Keine Zeit zum Bloggen? So bloggst du endlich produktiv!“

  1. Ein guter Beitrag und richtig. Bei mir ist der Blog meine Prio 1 und ich arbeite seit diesem Jahr schon an einem Redaktionsplan, den ich aber die letzten Wochen etwas vernachlässigt habe, da ich, wie viele auch, meine Kinder daheim betreue und ich nicht die nötigen Schritte einhalte. Das werde ich jetzt dank deines Blogartikels wieder verstärkt tun. Vielen lieben Dank!
    Catrin

    1. Da hast du es im Moment echt nicht leicht, Respekt!

      Das freut mich, dass ich dich motivieren konnte, wieder mehr an deinem Blog zu arbeiten!

      Viele Grüße,
      Janneke

  2. Hallo Janneke,

    ich lese immer wieder gern Beiträge zu solchen Themen. Inhaltlich bekommt man zwar meist mehr oder weniger die gleichen Tipps, aber man kann das Rad ja auch nicht neu erfinden. Ich finde deine Art zu schreiben einfach angenehm und sympathisch und lese deine Artikel supergern. Vielen Dank für diesen. Es war wieder motivierend. :)
    Liebe Grüße Sandy

    1. Das stimmt, aber alles lesen hilft nichts, wenn man sie nicht umsetzt ;-)

      Das freut mich, dass ich dich motivieren konnte! Was davon möchtest du denn umsetzen oder setzt du schon um?

      1. Den Redaktionsplan möchte ich wieder aufleben lassen, der ist nämlich Gold wert. Mein größeres Problem ist eigentlich die Motivation. Ich arbeite im Marketing, mein Blog ist privat. Und oft fällt es schwer, da weiterzuschreiten, wenn man den ganzen Tag schon mit Contentproduktion zu anderen Themen und allem drumherum beschäftigt war.
        Die Checkliste finde ich auch gut (nutze ich ebenfalls beruflich viel und privat kaum – echt dämlich eigentlich).
        Viele Grüße
        Sandy

  3. Ich blogge erst seit Februar, aber ich konnte von Dir schon so viel lernen und auch dieser Beitrag hat mich wieder dazu gebracht zu überdenken, wie fokusisiert ich bin, was ich ändern muss. Mein „warum“ hängt jetzt an jedem Spiegel.

  4. Liebe Janneke, erst einmal Glückwunsch zur Geburt Deiner Zwillinge :-)

    Ich bin selber Mutter und Familienmensch. Auch ich finde die Zeit für meine Projekte. Ich nehme sie mir einfach.

    Mein Vorgehen:

    Schritt 1: Mindset – Warum mache ich das? Was will ich erreichen? Was ist mein Ziel?

    Schritt 2: Zeit einplanen – Feste Zeiten einplanen, gerne täglich…, zu denen ich ein wenig arbeite, schreibe und blogge. Im Gesamtkontext hilft jeder kleine Schritt. Ein wenig mehr geschrieben. Ein wenig mehr Gedanken gemacht. Ein wenig mehr ins tun gekommen. Irgendwann ist es eine Routine.

    Wichtig ist, dass es Freude macht. Wer das Warum kennt hat es hier leichter ;-) Das ist meine Erfahrung.

    Ganz liebe Grüße, Andrea

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