Blog bekannt machen: 50+ einfache Tipps für mehr Leser

von | 27. Sep 2018 | Blog Starten, Blogging Basics | 12 Kommentare

Es gibt viele Gründe, einen Blog zu starten: Geld verdienen, das eigene Business bekannt machen, ein Hobby ausleben, …

Warum auch immer du angefangen hast – eines hast du mit allen Bloggern oder angehenden Bloggern gemeinsam: du brauchst Leser. Das heißt, du musst deinen Blog bekannt machen.

Denn wenn niemand deinen Blog liest – was macht es dann für einen Sinn, ihn zu schreiben?

Wenn du zu wenige Leser hast oder weniger als du gerne hättest, dann findest du in diesem Blogartikel mehr als 50 Ideen, wie du deinen Blog bekannt machen und mehr Traffic bekommen kannst. Und keine Angst, falls du bei meiner Liste das Gefühl hast, gar nicht alles abarbeiten zu können. Wie du am besten dabei vorgehst, deinen Blog zu bewerben, erkläre ich dir am Ende des Artikels.

Die Vorbereitungen

Vermutlich erwartest du an dieser Stelle schon eine Liste mit Seiten oder Diensten, wo du deine Seite eintragen kannst und die deinen Blog auf magische Weise bekannt machen? Die kommt. Aber etwas weiter unten. Und es ist auch keine Magie im Spiel. Aber dazu später…

Bevor du damit starten kannst, deinen Blog so richtig zu promoten, musst du ein paar Vorbereitungen treffen.

1. Kenne deine Leser

Das aller, aller, aller Wichtigste kommt zuerst: du musst deine Leser kennen. Du brauchst ein Blog Konzept, in dem du dir die Grundlagen deines Blogs überlegst: was ist das Thema meines Blogs, also worüber schreibe ich eigentlich? Wie oft möchte ich darüber schreiben, was ist mein Ziel, … und vor allem: wer sind meine Leser?

Die Leser sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Blog und wenn du sie kennst, wirst du so gut wie keine Mühe haben, deinen Blog bekannt zu machen. Frag dich, was die Probleme deiner Leser sind, ihre Sorgen, Ängste und Hoffnungen. Denn Bloggen = Probleme lösen. Und wenn du nicht weißt, was deine Leser beschäftigt, kannst du auch keine Blogartikel schreiben, die sie lesen wollen.

Du kannst nicht für deine Leser schreiben, wenn du nicht weißt, was sie beschäftigt. Klick um zu Tweeten

Also, lerne deine Leser kennen. Wie? Ganz einfach:

  • Stelle Fragen! In Facebook-Gruppen, Umfragen, auf deinen Social Media Kanälen, in E-Mails, … es gibt so viele Möglichkeiten!
  • Hör deinen Lesern zu! Lies doch mal zwischen den Zeilen. Deine Leser verraten dir ständig, wonach sie suchen und was ihnen am Herzen liegt. Du musst nur richtig zuhören.
  • Versetze dich zurück! Warst du vor einigen Jahren in der gleichen Situation, in der deine Leser jetzt sind? Dann frag dich, was dich damals beschäftigt hat und welche Artikel du damals gerne gelesen hättest.
  • Frage Google! Wenn du keinen Kontakt zu deinen Lesern findest, dann mach eine Keyword-Recherche und finde heraus, wonach oft gegoogelt wird.

Deine Leser zu kennen, ist der Schlüssel zu genialen Blogposts. Wenn du das nicht berücksichtigst, ist dein Blog nichts anderes als ein persönliches Tagebuch, das von anderen gelesen wird. Und um damit wirklich viele Leser zu bekommen, sollte dein Leben so aufregend wie das von Kim Khardashian sein…

Blog bekannt machen: kenne deine Leser, das ist die beste Voraussetzung um mehr Leser zu bekommen

2. USP & Nische

Genauso wichtig, wie deine Leser zu kennen, ist ein USP (Unique Selling Proposition) – also Alleinstellungsmerkmal – zu haben, das dich von anderen Blogs unterscheidet. Oder zumindest eine Nische, die dir ebenfalls dabei hilft, dich von anderen Bloggern abzuheben.

Aber noch viel wichtiger: dadurch ist dein Blog Thema ganz klar und es wird dir leichter fallen, deinen Blog bekannt zu machen. Denn…

  • In einer Nische kannst du dich leicht als Experte positionieren. Und wir wollen doch alle wissen, was die Expertin zum Thema xyz (also du) zu sagen hat, oder?
  • Es fällt dir leichter, Stammleser zu gewinnen. Und wenn du dir schon die Arbeit machst, neue Leute auf dich aufmerksam zu machen, dann dürfen sie gerne zu Lesern werden, die immer wieder zu deinem Blog zurück kommen (und eventuell zu zahlenden Kunden werden).
  • Dadurch, dass du das Thema festgelegt hast, wird es dir leichter fallen, die richtigen Kanäle auszusuchen, auf denen du deinen Blog promoten kannst. Wenn du über Photovoltaik-Anlagen schreibst, ist z.B. ein Forum besser geeignet als eine Öko-Facebook-Gruppe.

Wenn du noch keine Nische hast, dann lies diesen Artikel, der dir dabei hilft deine Nische zu finden.

3. Hochwertige Inhalte sind die Grundlage

Und noch eine 3. Voraussetzung fehlt, wenn es darum geht, deinen Blog bekannt zu machen.

Schreib. richtig. gute. Blogartikel.

Hochwertige Inhalte sind das A und O, wenn du deinen Blog bekannt machen und mehr Leser gewinnen möchtest. Klick um zu Tweeten

Was unterscheidet einen „normalen“ Blogger von einem richtig erfolgreichen Blogger? Na logisch: die Texte. Sie sind auf die Leser abgestimmt, liefern Mehrwert und passen zum Blog Thema. Deine Artikel müssen so gut sein, dass deine Leser gar nicht anders können, als sie zu teilen und weiterzuempfehlen. Das ist die beste Suchmaschinenoptimierung, das beste Mittel um verlinkt zu werden. Ganz einfach: das Geheimrezept beim Bloggen.

Wenn deine Zeit knapp ist, dann entscheide dich dafür, seltener zu schreiben, aber dafür hochwertigere Artikel zu produzieren. Du musst nicht 2 Artikel pro Woche veröffentlichen, beim Bloggen zählt die Qualität!

Wenn du Hilfe beim Schreiben genialer Blogartikel brauchst, sieh dir mein Blog Coaching Angebot an.

Die Trafficquellen

Es wird dich vielleicht überraschen, aber im Prinzip kann man alle Besucherquellen, von denen deine Leser komme, auf 4 (kostenlose) Trafficquellen herunterbrechen:

  1. Die organische Suche
  2. Verweise von anderen Seiten
  3. Social Media Kanäle
  4. Direkte Aufrufe

Vielleicht hast du diese Kanäle ja schon mal gehört oder bist – wenn du Google Analytics nutzt – über diese Grafik gestolpert:

Blog bekannt machen: so findest du (die ersten) Leser für deinen Blog - Trafficquellen in Google Analytics finden

In Google Analytics findest du beim Punkt „Aquisition“ heraus, woher deine Leser momentan kommen.

 

Das sind die 4 Trafficquellen, auf die wir uns in diesem Artikel konzentrieren werden. Ich erkläre dir, was die Trafficquellen bedeuten und wie du deinen Blog bekannt machen kannst bzw. wie du die Zugriffe über die einzelnen Kanäle ausbauen kannst.

Vorab möchte ich dir aber eines verraten:

Die Verteilung der Trafficquellen ist unheimlich wichtig!

Du solltest schauen, dass 3 oder 4 deiner Trafficquellen auf dem Diagramm oben ungefähr gleich groß sind. Das heißt, es sollte nicht so sein, dass eine Trafficquelle fast den ganzen Kreis einnimmt. Wenn bei dir nur 1 oder 2 Trafficquellen vorherrschend sind, dann solltest du dich darauf konzentrieren, einen weiteren auf- oder auszubauen. Denn es kann immer sein, dass ein Kanal wegfällt: vielleicht wird Facebook morgen eingestellt und deine Zugriffe über Social Networks fallen weg? Oder, und das ist das Szenario, das noch wahrscheinlicher ist, es gibt wieder mal einen Algorithmuswechsel bei Google und deine Seite wird nicht mehr so gut gefunden wie bisher?

Konzentriere dich nicht nur auf eine Trafficquelle, sondern achte darauf, dass du Leser über verschiedene Kanäle gewinnst. Klick um zu Tweeten

Achte also darauf, dich nicht nur auf eine Trafficquelle zu konzentrieren, sondern dass ein ausgewogenes Gleichgewicht herrscht.

 

Blog bekannt machen mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) – Organic Search

Hast du dich schon mal gefragt: „Wie wird mein Blog gefunden?“

Indem jemand danach sucht. Bei Google. Im Normalfall geben User dabei aber nicht den Namen deines Blogs ein, sondern ein Keyword. Also einen Suchbegriff, eine Frage, für die sie eine Lösung suchen.

Und da kommst du in Spiel: indem du hilfreiche Artikel schreibst, finden die Leute dich bzw. deinen Blog, wenn sie ein bestimmtes Keyword (das du absichtlich oder unabsichtlich ausgewählt hast) in das Suchfeld eingeben. Die größte Suchmaschine ist Google, aber im Prinzip fallen hier auch Zugriffe von Lesern die über Bing, Yahoo und Co. gekommen sind, hinein.

Indem du hilfreiche Artikel schreibst, finden deine Leser dich über Google praktisch von alleine. Ohne, dass du noch etwas tun musst... Klick um zu Tweeten

Wenn du bisher noch kein SEO (Suchmaschinenoptimierung) betrieben hast, dann solltest du jetzt damit anfangen. Das ist gar nicht so schwer, wie viele oft vermuten!

Das kannst du machen, um mehr Besucher durch SEO zu bekommen:

  • Nutze ein Caching-Plugin, um die Ladezeit deines Blogs zu verbessern (z.B. Comet Cache)
  • Lade Bilder nur so groß wie notwendig auf deinen Blog und komprimiere sie mit tinypng.com – ebenfalls wegen der Ladezeit
  • Wenn wir schon bei Bildern sind: ändere den Dateinamen und verwende eine ALT-Beschreibung, in der dein Blog Thema vorkommt
  • Sorge dafür, dass deine Leser sich auf deinem Blog zurechtfinden, indem du z.B. eine klare Menüstruktur hast
  • Deine Leser sollen sich außerdem wohlfühlen. Das bedeutet, dass der Bildschirm nicht von 10 Pop-Ups verdeckt werden darf (Stichwort: Usability)
  • Achte darauf, dass dein Blog mobil optimiert (also responsive) ist
  • Verwende keine kryptischen Links für deine Beiträge, sondern „sprechende Permalinks„. Statt meinblog.com/p=240 sollten deine Links so aussehen: meinblog.com/neuer-blogartikel
  • Mach eine Keyword-Recherche, bevor du einen neuen Artikel schreibst (z.B. mit dem KWfinder* oder Ubersuggest) um das beste Keyword zu finden und baue es in deinen Text ein
  • Strukturiere deinen Text mit Zwischenüberschriften, Absätzen und Aufzählungspunkten
  • Verwende Yoast SEO, um das Snippet deiner Artikel zu bearbeiten (so kannst du bestimmen, wie dein Blogartikel in der Google-Suche erscheint)
  • Setzte interne Verlinkungen. Also verlinke auf ältere Artikel von dir, die zum Thema deines neuen Artikels passen
  • Erstelle einen (kostenlosen) Account bei der Google Search Console und reiche dort deine Sitemap ein
  • Schreibe lange Texte, denn Google liebt lange Texte!
  • Achte darauf, dass du keine toten Links in deinen Texten hast, die auf Fehlerseiten verweisen
  • Richte Weiterleitungen für 404-Seiten ein, also Seiten die nicht mehr aufrufbar sind, weil  du z.B. einen Link geändert hast

Wenn du noch mehr  Tipps zum Thema haben möchtest, lies dir meinen Artikel zum Thema SEO Grundlagen für Blogger durch.

 

Blog bekannt machen mit Verweisen von anderen Seiten – Referral

Das Internet lebt von der Vernetzung – also davon, dass sich Blogger gegenseitig verlinken. Bei Google Analytics heißt der Link auch „Referral“. Je mehr Leute über einen Link auf einer anderen Seite zu dir kommen, desto besser.

Das steigert nicht nur deine Seitenaufrufe und hilft dir so dabei, deinen Blog bekannt zu machen. Sondern es hat auch einen positiven Effekt auf die Suchmaschinenoptimierung. Denn je mehr Links auf deinen Blog zeigen, desto wichtiger bist du in den Augen von Google und desto höher steigst du im Ranking.

Hier sind ein paar Dinge, die du machen kannst, um mehr Verweise von anderen Seiten zu bekommen:

  • Schreibe Gastartikel und profitiere von der Reichweite, aber auch von der Glaubwürdigkeit des anderen Bloggers. Worauf du dabei achten musst, kannst du in meinem Gastblogger Knigge nachlesen
  • Nimm an Blogparaden oder Link Parties teil (oder veranstalte eine): ein Blogger legt ein Thema fest und fordert andere auf, auch etwas dazu zu schreiben. Den Link zu deinem Artikel kannst du dann meist in der Kommentarsektion hinterlassen. Und das bringt Traffic – vor allem, wenn du zu den Ersten gehörst, die ihren Artikel verlinken!
  • Schreib richtig gute Texte, denn nur die werden auch verlinkt (z.B. in Sammelposts oder Lese-Empfehlungs-Listen)
  • Schreib lange Artikel – nicht nur Google sondern auch andere Blogger lieben lange Artikel und verlinken eher darauf
  • Trage deinen Blog in Blogverzeichnisse ein – die sind heute oft mehr als bloße Linksammlungen. Zwei beliebte Beispiele im deutschsprachigen Raum sind Bloglovin oder Trusted Blogs
  • Nutze Bookmarking Sites wie Digg oder Reddit. Die wurden ursprünglich vor allem in der technischen Bloggerszene sehr geschätzt. Mittlerweile findet man dort aber alle Themen. Die meisten Dienste ermöglichen das einfache Bookmarken über Browser Erweiterungen.
  • Reiche deinen Blog bei Submission Sites ein wie z.B. Foodgawker. Das sind Webseiten, auf denen du deinen Blog einreichen kannst bzw. einzelne Artikel. Die Einreichungen sind moderiert, das heißt, es gibt keine Garantie, dass ein Beitrag tatsächlich veröffentlicht wird. Probieren solltest du es aber auf jeden Fall! Eine Liste mit möglichen Submission Sites für die verschiedenen Themen findest du in diesem Freebie.
  • Such dir thematisch relevante Foren aus, in denen sich deine Zielgruppe herumtreibt, und interagiere dort
  • Hinterlasse tolle, inhaltlich wertvolle Kommentare auf anderen Blogs. Mit Werbung für deinen eigenen Blog solltest du dich beim Kommentieren allerdings zurückhalten.

 

Traffic E-Book

Willst du mit Hilfe des kostenlosen Traffic E-Books mehr Leser bekommen?

Blog bekannt machen mit Social Media Kanälen – Social

Social Media Kanäle gehören noch immer zu den Aufsteigern in Sachen Blog bekannt machen. Der Vorteil ist, dass du selbst die Kontrolle darüber hast und nicht auf andere Leute, die auf dich verlinken, oder Google angewiesen bist.

Zu den Leuten, die über Social Media Kanäle auf deinen Blog kommen, zählen alle, die zum Beispiel auf einen Link auf einer Facebook-Fanpage oder in einer Facebook Gruppe geklickt haben. Aber auch Klicks auf Tweets oder Pins, die einen Link zu deinem Blog enthalten, sind hier dabei.

Wenn du kaum Besucher von Social Media Kanälen bekommst, dann solltest du dich mal fragen, ob du deine eigenen Beiträge oft genug teilst? Kannst du sie noch öfter teilen? Oder kannst du es deinen Lesern einfacher machen, deine Artikel zu teilen?

Vielleicht gibt es auch ein Social Network, das du noch gar nicht ausprobiert hast, in dem aber großes Potenzial schlummert? Dann wage ein Experiment und erstelle für dieses Social Network einen Account!

Blog bekannt machen: so findest du (die ersten) Leser für deinen Blog via Social Media

Hier sind noch mehr Tipps, wie du deinen Blog mit Hilfe von Social Media Kanälen bekannt machst:

Facebook Gruppen

  • In Facebook-Gruppen kannst du mit anderen netzwerken und ihnen helfen. So schindest du Eindruck und baust Vertrauen auf. Mach aber nicht den Fehler und lass dich nur dann dort blicken, wenn du einen Link posten darfst.
  • Wenn du bei Sammelposts einen Link postest, dann antworte auf Kommentare anderer Leute. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Artikel gesehen wird, höher.
  • Teile deine Beiträge nicht gleichzeitig in mehreren verschiedenen Gruppen, sondern teile sie auf unterschiedliche Uhrzeiten und Tage auf – einmal morgens, einmal mittags und einmal Abends.
  • Poste deine Beiträge in thematisch relevanten Gruppen, in denen sich deine Zielgruppe aufhält. Like 4 Like – Gruppen in denen nur Blogger zu finden sind, sind meist nicht sehr zielführend…

 

Facebook

  • Teile deine Beiträge mehrmals auf deiner eigenen Seite.
  • Poste deine Beiträge nicht nur als Link, sondern versuche auch andere Postingarten, z.B. ein Bild mit dem Link im Postingtext.
  • Probiere Facebook-Ads aus, um Beiträge, die gut bei deiner Zielgruppe ankommen, ein bisschen zu pushen. Das Budget muss dabei nicht besonders hoch sein.
  • Biete deinen Lesern auf deiner Fanpage Mehrwert und versorge sie mit interessanten Inhalten, z.B. kleinen Tipps zu deinem Blog Thema oder motivierenden Sprüchen.
  • Teile nicht nur deine eigenen Beiträge, sondern auch die von anderen Bloggern. Wichtig dabei ist nur, dass die Artikel interessant für deine Leser sind.
  • Profitiere von deiner Fanpage, indem du sie zum Netzwerken nutzt: tagge andere Blogger, wenn du einen Beitrag von ihnen verlinkst.

Tipps, wie du deine Beiträge am besten auf Facebook teilen kannst, findest du in meinem Artikel zu den Facebook Basics, die du als Blogger kennen solltest.

Pinterest

  • Verwende ein Unternehmensprofil, das ist kostenlos und bietet dir mehr Vorteile wie z.B. Pinterest Analytics.
  • Pinterest ist weniger ein Soziales Netzwerk, sondern eher eine Suchmaschine. Baue deshalb in deine Pins- und Pinnwand-Beschreibungen Keywords ein, nach denen deine Leser suchen würden.
  • Pinne regelmäßig und über den Tag verteilt, nicht auf einmal. Das funktioniert z.B. mit Tools wie Tailwind*.
  • Erstelle mehrere unterschiedliche Pins für deine Artikel und probiere aus, welcher am besten ankommt.
  • Teile deine Pins in Gruppenboards, denn so hast du mehr Reichweite zur Verfügung.
  • Pinne nicht einfach nur ein Bild, das nicht sehr aussagekräftig ist. Sondern schreibe zumindest deine Headline auf das Bild.
  • Aktiviere Rich Pins, dadurch sehen deine Pins noch ansprechender aus und fallen auf Pinterest mehr auf.

Wenn du noch mehr darüber wissen möchtest, wie du Pinterest für deinen Blog nutzen kannst, lies dir meinen Artikel Pinterest für Blogger durch.

 

Blog bekannt machen mit direkten Aufrufen – Direct

Aus dem Namen kannst du es vermutlich schon ableiten: das sind die Leser, die direkt auf deinen Blog kommen, also ohne dass eine andere Seite auf dich verlinkt oder eine Suchmaschine zwischengeschalten ist.

Das Szenario, an das wir als erstes denken ist, dass jemand die URL deines Blogs in den Browser eingibt.

Aber es gibt noch andere: Wenn jemand deinen Blog gebookmarkt hat, ist das ein direkter Aufruf. Aber auch Links in einer E-Mail (z.B. wenn du sie in deine E-Mail Signatur eingebunden hast) sind direkte Links.

Um mehr Direct Links zu bekommen lohnt es sich, auch ein bisschen um die Ecke zu denken und offline Maßnahmen zu ergreifen. Klick um zu Tweeten

Um mehr Direct Links zu bekommen lohnt es sich, auch ein bisschen um die Ecke zu denken und offline Maßnahmen zu ergreifen. Das kannst du tun:

  • Betreibe Markenbildung, indem du deinen Blog Namen so oft wie möglich nennst oder mit deinem Logo präsent bist
  • Verschicke regelmäßig Newsletter, in denen du auf neue Artikel hinweist. So erreichst du deine Stammleser, die eher auf deinen Blog schauen als jemand, der das erste Mal davon hört.
  • Baue den Link zu deinem Blog oder zu deinem letzten Blogartikel in deine E-Mail Signatur ein
  • Verteile offline Flyer mit deiner Blog Adresse
  • Versuche, dass du in Offline-Medien gefeatured wirst
  • Gehe auf Networking-Veranstaltungen und verteile dort deine Visitenkarten
  • Besuche ein Barcamp und halte dort eine Session bzw. einen Vortrag zu deinem Blog Thema
  • Lass dir Autoaufkleber machen und dekoriere dein Auto damit
  • Drucke Aufkleber mit deinem Logo, die du überallhin kleben kannst: dein Notebook, deine Handyhülle, Aktenordner, …

Ein sehr wichtiger Punkt dabei ist, dass du den Leuten im Gedächtnis bleibst – und das funktioniert gut mit einem grandiosen Logo und einer einheitlichen CI. Investiere also ruhig einmal in dein Blog Design, es wird sich sicherlich auszahlen.

 

So gehst du vor, um deinen Blog bekannt zu machen

Wenn du dich jetzt fragst: „Hui, ist das viel, muss ich das wirklich alles machen damit mein Blog mehr Reichweite bekommt?“ kann ich dich beruhigen: Nein, musst du nicht. Aber du solltest es auf jeden Fall mal ausprobieren!

Der Schlüssel: Probieren geht über Studieren. Denn nicht jede Trafficquelle „funktioniert“ für jeden Blog gleich. Was einem Blogger aus dem Bereich Beauty Unmengen an Traffic einbringt, kann beim anderen Zeitverschwendung sein. Deshalb ist es wichtig, dass du die oben aufgelisteten Maßnahmen nicht nur ausprobierst, sondern auch kontrollierst, wie effektiv sie sind.

Ich empfehle dafür Google Analytics, denn dort hast du einen guten Überblick über alle Trafficquellen. Du findest sie unter dem Bereich „Akquisition“.

Wenn du von einer Trafficquelle (fast) keine Aufrufe bekommst, dann gib nicht sofort auf, sondern probier erst mal einen anderen Postingzeitpunkt aus. Versetze dich in deine Leser hinein und überlege dir, wann sie auf welcher Plattform online sein könnten. Wenn du nach ein paar Wochen immer noch keine Verbesserung siehst, kannst du die Maßnahme getrost sein lassen und dich einer anderen widmen.

Du weißt noch immer nicht so recht, wo du anfangen sollst?

Du weißt nicht, wie du die Beiträge am besten auf Social Media Kanälen teilst? Wie du richtig geniale Blogartikel schreibst, die für die Suchmaschine optimiert sind? Und wie du all das in deinen Arbeitsalltag als Selbstständige unterbringen kannst?

Ich helfe dir gerne dabei, deinen Blog bekannt zu machen. Bei einem Blog Coaching erarbeiten wir exakt die Schritte, die du unternehmen musst, um einen Blog zu starten. Du hast die Wahl zwischen 10 verschiedenen Modulen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, damit das Coaching exakt auf dich und deine Bedürfnisse abgestimmt ist. Klick hier und sieh dir mein Coaching-Angebot an.

 

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